Coronavirus, Daten zu Covid-19, Andalusien (insbesondere Landkreis Axarquia, Nerja, Torrox, Sayalonga), Spanien

Tagesticker - Corona-Maßnahmen & Informationen aus Andalusien, Axarquía

 

Wir haben in der Realität in der Axarquia nur sehr wenig Corona (die Krankheit), wir haben nur sehr viel positiv Getestete. Und das fast nur unter den sehr jungen Leuten. Die offiziellen Zahlen haben eher etwas mit Politik, Ehrlichkeit und dem Gesundheitssystem hier zu tun! Und das gilt tendenziell sogar für ganz Andalusien... Andalusien impft extrem gut und nach System - wir sind schon bei den unter 25jährigen (ab 26.07.2021 die 20 bis 24jährigen)... ziehen Sie selbst Ihre Schlüsse, was die Zahlen in naher Zukunft angeht...

27.07.2021: Corona-Zahlen der offiziellen Seiten der andalusischen Behörden auf die deutsche 7-Tages-Inzidenz umgerechnet (ca.) 
Zahlen immer maximal Montag bis Freitag (am Wochenende gibt es keine verwertbaren Zahlen):

Axarquia (Comarca Andalusiens mit Nerja, Torrox, Sayalonga): 266, deutlich gefallen - am Vortag 284 (positive Touristen übrigens mitgezählt, Krankenhäuser sind recht leer, was Corona angeht, fast alles  Testwerte der wenug erkrankten oder symtomlosen Jungen... - die extrem vielen Touristen werden aber nicht als Basis in der Statistik mitgezählt, die Zahlen sind also sehr realitätsfern)
Andalusien: 271 (auch hier, die Inzidenzen entstehen fast ausschließlich in der jungen Generation unter 25 bis 30, die fast alle nicht erkranken... und auch viel durch Touristen, die hier ohne Tests herreisen dürfen - nur dass Andalusien ingesamt im Durchschnitt weniger Touristen hat als die Küsten und somit die Axarquia)
Spanien laut NTV am 27.07.2021: 332, gefallen Vortag 338 (die Zahlen direkt hier in Spanien sind andere, NTV gibt zu, dies selbst zu analysieren und wir rechnen hier in 14 Tages Inzidenzen)
Wichtiger Hinweis: Was eventuelle Sorgen zu einer Reise nach Andalusien bzw. in die Axarqui angeht -> in ganz Spanien gibt es im Moment eher wenig echte Fälle (also Erkrankungen - die hohen Zahlen produzieren junge Menschen, die meistens symptomfrei ablaufen oder mit leichten Verläufen... hier gibt es eben ein strenges Nachverfolgungskonzept. Deswegen wird hier auch sehr viel mehr getestet als zum Beispiel in Deutschland, und das ist schon längere Zeit so. Die meisten anderen EU-Länder testen lang nicht so viel. Hier ist alles normal, Nerja und die Axarquia sind normal voll mit Urlaubern und man merkt kaum etwas von Corona (außer natürlich bei den Masken für Innenräume/Geschäfte).
Wir haben hier also zwar sehr viele positive Tests unter den Jüngeren, aber nur wenig Krankheitsfälle. Insofern sollten vielleicht wirklich - wie in anderen Ländern - die Stimmen lauter werden, die sagen, man sollte langsam die Inzidenzen außen vor lassen und eher nach den Arztpraxen und Krankenhäusern, also der echten medizinischen Situation, schauen? Und die sieht hier weiterhin nicht schlecht aus. Viele Einweisungen ins Krankenhaus, UCI (Intensivstation) und auch Todesfälle gehören eher der Vergangenheit an. Weiterhin liegen Spanien und Andalusien meistens deutlich besser als zum Beispiel Deutschland beim Impfen. Es ist also wahrscheinlich eher eine Frage der Zeit.... 

 

Meldungen in der deutschsprachigen Presse:
Spanien ist nun seitens Deutschland komplett Hochrisikogebiet. Wieder mal alle in einen Topf, wenn es passt. Super, so kann man wenigstens die leicht steigenden Inzidenzen wieder mal auf die Reiserückkehrer schieben? Obwohl man schon für 2020 erkannt hat, dass die es nicht waren? Natürlich wird auch nicht dazu gesagt, dass erstens die sehr hohen Zahlen im Norden, Richtung Barcelona, produziert werden und dass die Zahlen insgesamt deswegen entstehen, weil fast nur die Jungen ohne oder mit leichten Symptomen diese Zahlen produzieren. Spanien und gerade Andalusien liegen sehr sehr gut beim Impfen und wenn dann alle geimpft sind und die restlichen positiv Getesteten sich auch dadurch immunisiert haben, wird sich das Blatt wieder schnell wenden.
Andere Länder (so auch Deutschland) testen viel weniger und haben deswegen die eigenen jungen Leute, die ohne echte Krankheit Corona haben, nicht mehr in den Statistiken.
Weiterhin gibt es hier eine sehr merkwürdige Praktik: Ausländer, die positiv getestet werden (und es ganz sicher oft mit hergebracht haben), werden in die Statistik mit eingerechnet. Bei der Bevölkerungszahl, um die Inzidenzen zu errechnen, werden sie aber nicht mit gezählt. So ist also mehr als anzunehmen, dass die Zahlen also eigentlich weit weg sind von der Realität. Spanien wird also von Deutschland gerade für gute Nachverfolgung und viele Tests 'abgestraft', könnte man meinen. Aber klar, man braucht ja auch wieder mal den beliebten Buhmann, um von Flutkatastrophen und eigenen wieder steigenden Zahlen abzulenken?
Vielleicht sollte man wirklich endlich mal nach Erkrankungen und Krankenhausfakten schauen und nicht mehr nach Inzidenzen, die langsam nur noch wenig aussagen. Aber so kann man natürlich endlich wieder den Tourismus im eigenen Land halten...
Das einzig Gute ist, dass auch in Deutschland nur noch die nicht Geimpften oder nicht vorab mal Erkrankten betroffen sind.
Sorgen machen müssen sich diejenigen also eher nicht, da nun hier auch schon die unter 30jährigen geimpft werden. Wir sind auf gutem Wege, nur dauert das noch ein paar Wochen und danach müssen sich die Zahlen dann ja nach und nach immer noch säubern.
Hier vor Ort in der Axarquie merken wir jedenfalls wenig von Corona, wir sind hier voll mit Touristen aus aller Herren Länder und hier einen Urlaub zu verbringen ist kein Thema. Drinnen bitte weiterhin Masken, die Geimpften eben mit Stoff oder OP, die Nichtgeimpften besser in den Supermärkten mit FFP2 oder KN/N95, nur zur Sicherheit. Die umwälzenden Klimaanlagen sind immer noch ein Risikofaktor (unserer Meinung nach) und wer noch nicht geimpft ist, sollte sich lieber gut daran halten.

Ansonsten sind die derzeitig gültigen Restriktionen unwesentlich, nur für das echte Nachtleben sind sie verschärft worden und die Höchstbelegungen für Innenräume sind etwas runtergegangen, alles kein Problem.

Einreise nach Spanien: Deutschland wurde seitens Spanien nun komplett von der Risikoliste genommen. Somit können nun Deutsche aus jedem Bundesland ohne Tests hierher einreisen. Die Regelung wird wöchentlich überprüft und dann verlängert. Lesen Sie mehr unter (Artikel:) costadelsol-online.es. In diesem deutschsprachigen Onlineportal können Sie sich sowieso immer ganz gut informieren...

Rückreise aus Spanien: Informieren Sie sich für Ihr Bundesland, welche Maßnahmen dort eventuell individuell gefordert werden für Ihre Rückreise. Unsere Infos: Die Pflicht zum PCR-Test wurde aufgehoben, ein zugelassener Antigen-Schnelltest reicht für die Reise. Spanien ist übrigens kein Virusvariantengebiet und die wenigsten Portugiesen würden in Spanien Urlaub machen; zu nah, zu ähnlich. Mallorca liegt näher an Italien (Sardinien) und Frankreich als an Andalusien... das nur mal so als kleine Hinweise... Lesen Sie dazu unten weiter...

Generelle Überlegungen + Infos: Die Zahlen steigen weiter an, aber wir sind nicht wirklich besorgt. Es ist hier bekannt, dass es fast generell junge Leute sind, die die Zahlen produziern  - die davon kaum betroffen sind, was den Verlauf angeht. Die Spanier scheinen auch wenig Long-Covid und solche Sachen zu bekommen. Vielleicht da mal ein Vorteil der mediterranen Genetik, die letztes Jahr zu den hohen Zahlen geführt hat, weil man noch nicht wusste, dass man hier viel mit Kortison arbeiten muss.
Man sollte (auch laut offizieller Meinung) nun langsam vielleicht mal anfangen, nicht mehr nur die Testinzidenzen zu sehen, sondern die Auslastungen der Praxen und Krankenhäuser? Also nach echten Krankheitsfällen schauen...?
Oft sind in den jungen Altersgruppen Inzidenzen von 700 bis 1200 (Norden, Barcelona) ermittelt worden - das kann Spanien ermitteln und erfassen, weil hier vernünftiger und unspektakulärer mit dem Thema Datenschutz umgegangen wird und solche Dinge verzeichnet und statistisch zuverlässig ermittelt werden. Für einen normalen Urlaub, natürlich mit Masken in den Supermärkten, ohnee Besuche von Diskotheken und Nachtclubs (vor allem nicht ohne Maske, wie es leider häufig passiert) und weiteren solchen - für unsere Urlauber wahrscheinlich normalen Verhaltensweisen - dürfte anzunehmen sein, dass sich trotz der offiziellen Test-Zahlen nicht viel verändert hat, was Corona angeht. Die Impfungen sind nun Ende Juli bei den 20 bis 30 Jährigen angekommen, bzw. im Gange und bald fertig. Spanien und speziell Andalusien liegen wirklich gut und sobald auch die Jüngeren dann dran sind mit dem Impfen, sollten sich die Zahlen anhand dieser bekannten Dinge wieder deutlich verbessern... Für den Herbst könnte sich sogar alles wieder umdrehen. Am Ende ist die medizinische Lage und der Impffortschritt doch das Wichtigste? Oder hat schon mal jemand Quarantäne verhängt, weil jedes Jahr über 15.000 Menschen an Grippe dort sterben? Das ist nämlich zum Beispiel ca. in Deutschland so..... Da jetzt hier nur noch sehr wenige ernsthafte Krankheitsfälle entstehen, wäre es vielleicht ganz gut, mal die Luft aus der Geschichte zu lassen?

Aktuelle Informationen:

  • Die Delta-Variante des Corona-Virus (vorher die indische Variante genannt) ist laut Analysen Ende Juni 2021 in Spanien mit ungefähr etwas über 4%, in Deutschland mit ca. 6% vertreten. Anfang Juli nun natürlich überall höher, aber anscheinend in Deutschland höher als in Spanien. So ist das auch überall eigentlich nachzulesen. Und Engländer dürfen auch nach Spanien seit dem 01.07.2021 nur mit negativem Test reisen. Vorher waren sie hier auch wenig eingereist, da England selbst ihnen die Reise nach Spanien sehr erschwert hatte.
    Was in der deutschsprachigen Presse im Moment aber trotz dieser Lage Ende Juni teilweise impliziert wird, ist in der Darstellungsart wieder mal erstaunlich - oder mithilfe der berühmten Glaskugel geschrieben. Lesen Sie unsere persönliche Sichtweise im nächsten Aufklapp-Punkt zu diesem Thema weiter...
  • Kurzfassung der Minimummaßnahmen hier Anfang Juli:
    Maskenpflicht im Moment überall noch drinnen (Geschäfte, Restaurants, Bars etc.), Maske muss man immer dabei haben - in der Hosentasche, Tasche oder am Arm. Draußen aufsetzen im Zentrum und überall, wo man 1,50 m Abstand nicht einhalten oder garantieren kann. Im Auto nur Maske, wenn Sie mit Fremden fahren.
    Masken in Restaurants am Platz mit Getränk oder essen nicht, vorher beim Reingehen ja. Keine Registrierungspflichten in Restaurants o. ä.
    Am Strand und Pool muss man es sich aktuell anschauen, am Pool ist das i. d. R. angeschlagen, am Strand denken wir auch - im Moment haben wir keine Zeit, uns das genau anzuschauen am Strand. Viele Menschen haben im 'normalen Draußen', wenn es eng wird (wie Strand) auf ihren Wegen auch Masken auf - für die kurze Zeit - da hier in Andalusien unter den jungen Leuten, die noch nicht geimpft sind, noch eine hohe Inzidenz herrscht, die man an den durchschnittlichen Werten in Andalusien und Spanien erkennen kann. Bei der Urlaubsart unserer Feriengäste sollte das nicht gefährlich sein, aber bitte achten Sie auf den Masken und verhalten Sie sich bitte einfach besonnen und überlegt.
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  • Risikogebiet Andalusien:
    Weiter zu einigen Darstellungen. Es gibt im Moment fast schon 'freche' Beschreibungen auf deutsch zum Thema Andalusien als 'Risikogebiet'. Diese könnte man auch ohne Vorkenntnisse sehr einseitig ansehen.
    Oft wird geschrieben, dass Andalusien seit dem 20.06.2020 ein ;Risikogebiet ist. Eigentlich wäre richtig, dass genau das Gegenteil der Fall hätte sein müssen. Fakt ist, dass Andalusien völlig zu Unrecht im Sommer 2020 mit dem gesamten Spanien in einen Reisewarnungs-Topf geworfen wurde - und mit einer 7-Tages-Inzidenz von 23 (!) auf 100.000 Einwohnern zusammen pauschal mit dem Rest von Spanien als Risikogebiet erklärt wurde. Es war also eine reine Einstufung und basierte lange Zeit überhaupt nicht auf den Coronawerten Andalusiens.
    Das war dann nämlich für die längste Zeit in 2020 auch schon alles in Andalusien, was Corona Inzidenzen anging. Es gab in 2020 nur über eher kurze Phasen mal höhere Zahlen in Andalusien. Wir hatten sogar meistens sehr gute Zahlen. Das hat sich erst im Winter vorübergehend geändert durch die Weihnachtslockerungen. Und ist dann auch wieder runtergegangen. Zufällig ist es nun mehr oder weniger kurz bevor Deutschland sich nun netterweise endlich auf eine Betrachtung pro Bundesland einlässt, etwas merklicher angestiegen. Und auch hier sind wie in Deutschland im Frühjahr die Zahlen bei der 'normalen' Coronavariante Alpha gestiegen - unter anderem anzunehmen aufgrund einreisender Touristen aus Schweden. Aber die Zahlen sind immer noch kein Drama! In den Krankenhäusern und Praxen ist ja mit Blick auf Corona gesehen fast nichts los... Es gibt nur noch sehr wenige Einlieferungen auf Intensivstationen und die wenigen, die ins Krankenhaus gehen, tun das eher, weil hier Sauerstoffhilfe nicht mit nach Hause mitgegeben wird, also zur Atemhilfe. In Spanien wird recht viel geschaut, welche Virusvariante es ist und die Zahlen sehen nicht außergewöhnlich aus, wenn man mit Deutschland etc. vergleicht.
  • Einteilungen in Risikogebiete:
    Letztes Jahr, wo Andalusien hätte aus dem Festlandstopf für sehr sehr lange Zeiten rausgenommen werden können, wurden die Autonomien Spaniens (bis auf die Kanarischen Inseln) immer als 'gesamtes Land Spanien - das Festland' betrachtet. Nicht wie jetzt - wo es besser passt - nach Autonomien (Bundesländern) aufgeteilt, was ja eigentlich immer Sinn gemacht hätte. Damals war das wohl so, damit die deutsche Regierung das gesamte Festland in die Reisewarnung integrieren konnte? 
    Dieses Jahr wird nun genau das Gegenteil praktiziert, nun wird der Topf wieder unterteilt und nun hat Andalusien dann auch endlich mal (nach extrem langen Phasen mit deutlich unter 50 in der gesamten Coronazeit) wirklich über 50 in der 7-Tages-Inzidenz und ist 'nach der deutschen Einordnung' aktuell ein nummernorientiertes Risikogebiet.
    Die über 1000 m² große Comarca Axarquia übrigens nicht, wir lagen hier bis auf ganz kurze Zeiträume immer unter 50. So auch im Moment, Ende Juni mit einer Inzidenz von um die 30 in 7 Tagen.
    Aber eben zu behaupten, 'Andalusien' wäre die ganze Zeit seit letztem Sommer über ein Risikogebiet gewesen, ist doch eher sehr willkürlich beschrieben und rein nach einer individuellen deutschen Einordnung überhaupt als 'faktisch' richtig anzusehen. Den Zahlen nach war Andalusien über sehr große Strecken ein wenig gefährliches Pflaster und nur weil die deutschen Politiker (nicht Wissenschaftler!) Merkel, Spahn etc. ihre Sichtweisen und Einordnungen immer gerade so anpassen, wie es Ihnen angebracht scheint für die Durchsetzung ihre Ziele, muss man diese Art der Darstellung nun langsam wirklich nicht mehr gutheißen....
    Und noch etwas: Achten Sie bei den Zahlen, die Sie lesen, darauf, dass in Spanien und in der spanischen Presse nach 14-Tages-Inzidenzen geschaut werden. Wir rechnen hier einfach anders (nach Europastandards) und haben uns nun nicht mehr den 'Merkelschen Regeln' der 7-Tages-Betrachtung 'unterworfen' ;-)
  • Regelungen in Europa:
    Eine Überlegung zu Frau Merkels Äußerungen in der Presse: Ja, es ist tatsächlich sehr schade, dass es in Europa nicht einheitliche Regelungen gibt. Vor allem, dass Deutschland sich nicht an die allgemein gültigen Betrachtungen in 14 Tages Inzidenzen hält, sondern gerne und so oft eigene Süppchen kocht etc. etc.
    Deutschland hat die 7 Tages Inzidenzen, Europa rechnet in 14 Tagen.
  • Sind Reisende ein Risikofaktor?
    Auch ein interessantes Thema, nachdem das RKI im letzten Jahr eindeutig festgestellt hat, dass die Reisenden gar nicht wichtig waren für die Inzidenzen (https://www.focus.de/politik/deutschland/obwohl-politiker-anderes-behaup...) geht es jetzt schon wieder los und reisen in die EU soll anhand der möglichen Virusvariante mies gemacht werden? Natürlich alles zum Schutz der Bürger und der Inzidenzen - obwohl das RKI eindeutig sagt, das Doppelt Geimpfte auch mit der Delta Variante zurecht kommen?
    Liebe Frau Merkel, nicht immer nach außen schimpfen und denken, in Deutschland ist alles besser. So toll war das alles bei Ihnen und mit Ihrer Regierung auch nicht. Jedenfalls gibt es unserer Meinung nach hier aus der Ferne (aber mit deutschen Freunden und deutschem Fernsehen) wenig Grund, sich selbst als das Maß aller Dinge zu betrachten und zu versuchen, alles immer nach den selbst festgelegten Regeln zu sehen bzw. zu beurteilen. Da wäre dann vielleicht mal Europa gefragt? Oder dass man sich vielleicht in Deutschland mal an die europäischen Vorgaben hält und es nicht andersherum erwartet? Wenn Deutschland und die Reiseländer ähnliche 'Konzentrationen' an Delta aufweisen, macht es dann Sinn, Reisende aufzuhalten? Ja, vielleicht.... um den deutschen Tourismus aus wirtschaftlichen Gründen ein weiteres Jahr in Deutschland zu halten?
  • Die Maskenpflicht ist seit dem 26.06.2021 in Spanien für draußen nun aufgehoben. Bitte lesen Sie hier etwas weiter unten die genauen Regeln dafür nach und informieren Sie sich auf dem Onlineportal costadelsol-online.es über die Details...
  • Es gibt weiterhin einige Maßnahmen in Spanien, aber sie sind gut zu erfüllen. Der QR Code für die Einreise nach Spanien kann online auf deutsch beantragt/produziert werden, weiter unten finden Sie auf unserer Seite den Link für dieses Onlineformular. Wer nicht aus einem Risikogebiet kommt kann hier sogar ansonsten völlig problemlos einreisen. Infos costadelsol-online.es:  Spanien streicht Deutschland komplett von der Liste der Risikogebiete (costadelsol-online.es)
  • Andalusien liegt übrigens sehr gut mit den Impfungen, hier hat man sich die ganze Zeit an die Empfehlungen der Hersteller gehalten und somit sind neben sehr vielen einfach geimpften Menschen auch sehr viele zweifach geimpft. So dass uns hier die Delta-Variante (die wohl für die einfach geimpften immer noch gefährlich sein kann, wie man liest) hoffentlich nicht so sehr tangieren sollte. In Nerja selbst gibt es mittlerweile eine riesiges Zeltanlage im Sportstadion, wo täglich sehr viele Nerjeños geimpft werden. Wir selbst sind schon lange geimpft und Sie als Touristen hier in einer Ferienwohnung, werden sich wohl kaum hier ins Nachtleben stürzen wollen, wo anscheinend die Fälle tendenziell her kamen.
    Bitte beachten Sie auch, dass hier die Krankenhäuser fast 'Leerlauf' haben, was Corona angeht. Und Spanien geht auch langsam dazu über, nicht mehr die Inzidenzen zu sehen, sondern ob es Krankenhausfälle gibt etc. Hier ist auch die Deltavariante anscheinend noch eher nicht so verbreitet.
  • Ab dem 13.05.2021 ist ;in Deutschland die Quarantäne weggefallen - für Risikogebiete wie Andalusien. Und die Axarquia hat übrigens Anfang Juni ;sehr gute 7-Tage-Inzidenzwerte weit unter 50, Andalusien liegt im Moment im Vergleich mit Gesamtspanien zwar etwas schlechter (87 auf 7 Tage), hat allerdings kaum neue Leute im Krankenhaus. Solange Sie , auch zur eigenen Vorsicht, in den Geschäften Ihre Masken aufsetzen, sollte das für unsereins nicht wirklich gefährlich werden. Die Ansteckungen, die es im Moment teils noch gibt, sind eher Sauftouren in der Nacht zuzuordnen, ist anzunehmen. Bars etc. dürfen nachts leider wieder bis 02 Uhr öffnen. Wir denken aber, uns und die meisten unserer Urlauber wird das Thema nicht so berühren, da das nicht die typische Urlaubsart unserer Gäste ist. Gesamtspanien ist bei unter 50 in 7 Tagen.
  • Die nächtliche Ausgangssperre ist nun schon länger aufgehoben, die Gaststätten und Restaurants dürfen nun wieder bis Mitternacht öffnen.
  • Der Alarmzustand in Spanien wurde natürlich schon vor längerer Zeit aufgehoben.
  • Zwischen Mitte und Ende Juni war zu lesen, Nerja hatte kurz mal eine Inzidenz von um die 300. Das stimmte kurzzeitig, aber das gilt hier für 2 Wochen (!), also muss man das schon mal hälften. Und Sie vergleichen in Deutschland nun mal immer 7 Tages-Werte. Das ist schon eher eine deutsche Zählweise, in unseren Regionen wird immer die 14 Tages Inzidenz genannt!
    Zweitens wurde in Nerja in dem Moment gerade eine größere Reihentestung durchgeführt und man weiß ja, dass überall da, wo sehr viel getestet wird, auch die Zahlen steigen, weil so auch die mit den leichten Verläufen bzw. eben symptomlosen Verläufen ausgesiebt und registriert werden.
    Als Beispiel 21.06.2021: Nerja hatte vor ein paar Tagen noch 38 neue Fälle in einer Woche, nun sind es noch 31 positiv Getestete. Keiner hat eine Glaskugel, aber da eine Bar mit einem anscheinenden Superspreader geschlossen wurde und die Besitzer in Quarantäne sind, könnte das einer der Gründe sein.
    Und noch eine Info zu Nerja: Wir haben offiziell, nach einer alten Zählung nur 20.000 Einwohner. In der Realität ist es aber so, dass wir mindestens 30.000 wirkliche Einwohner hier haben, auch wenn leider viele resident hier lebende Menschen aus dem Ausland sich hier eben nicht melden. Dazu kommen noch weitere Fakten, die zur echten Einwohnerzahl führen. Da Nerja aber immer ungefähr mal 5 multipliziert wird (anstatt wie realistisch eher die Fälle in einer Woche mal ca. 3 bis 3,5, sind die Zahlen deutlich von der eher wahrscheinlichen Realität entfernt.
  • So, nun ist Nerja wieder bei einer niedrigeren Inzidenz, am 28.06.2021 ca. 85 in der 7-Tages-Inzidenz und die Axarquia hatte die ganze Zeit über ziemlich gute Zahlen, am 26.06.2021 (Wegfall der Maskenpflicht im Freien bei Abstandsmöglichkeiten von mindestens 1,50m - siehe unten) hatte das große Gebiet wo Nerja, Torrox und Sayalonga liegen eine Inzidenz von ca. 29 auf 7 Tage gerechnet. Nerja selbst dümpelt mit den ganzen Touristen hoch und runter, bedenken Sie, dass im Moment die Einwohnerzahl mit Sicherheit nicht nur bei den eigentlichen 30.000 liegt (die ja auch nur offiziell mit ca. 20.000 gezählt werden bei Corona), sondern sicherlich bei 60.000 bis 80.000, der Tourismus ist hier ziemlich im Gange.

Weitere News:
Es gibt nun schon länger am Flughafen Malaga ein Corona bzw. Covid 19 Testzentrum& - für die Reisen aus Malaga hinaus (also für Ihre Rückreise). Hinweis: Einige unserer aktuellen Gäste erzählten, man muss den Termin viele Tage vorher ausmachen, die scheinen gut gebucht zu sein.
Das sollte aber trotzdem alles deutlich vereinfachen, was die Coronatests angeht und vor allem werden sowohl Schnelltests als auch PCR-Tests dadurch wohl preislich deutlich günstiger: Ebenfalls kann man hier die Antigen-Schnelltests machen, bitte wie gesagt hier mit viel Luft vorher einen Termin online ausmachen https://costadelsol-online.es/covid-testcenter-am-flughafen-malaga
Die erforderlichen Termine können online gebucht werden unter Malaga – Travel Covid Test Center - günstige Coronatests in Malaga am Flughafen

Corona hier vor Ort im Allgemeinen - Juni/Juli 2021:
Andalusien war Anfang Juni (vor der Ankunft so vieler Touristen) bei einer Inzidenz von ca. 85 in 7 Tagen, Ende Juni bei 74.
Die Comarca Axarquia (Nerja, Sayalonga, Torrox, Cómpeta etc. - bis nach Rincon de la Victoria und nördlich hoch ins Inland mit über 1000 km²) liegt Anfang Juni weiterhin bei deutlich unter 50 mit ihren über 211.000 Einwohnern (das ist ein großes Gebiet für eine solche ländliche Gegend), Ende Juni sogar noch weniger.
Man sollte aber sowieso nie mit Gesamt-Andalusien in einem Topf werfen. Meistens ist die Axarquia mit dem gesamten Bundesland (Autonomie) nicht zu vergleichen und liegt bzw. lag meistens deutlich besser in den Zahlen. Im Moment sind die Zahlen auch hier (Mitte Juli) höher, aber es wird nur selten die Wahrheit genannt, nämlich, dass die Anzahl der Touristen nicht mit in die Inzidenz gerechnet werden (und das wäre logischer) sowie das diese oft mehr als die Einwohnerzahl ausmachen. Beispiel: Nerja wird mit ca. 20.000 gezählt, hat aber ganzjährig faktisch ca. 30.000 Einwohner und im Sommer sind es bis zu 100.000, mit den Touristen. Andalusien mit seinen schönen Küsten, ist ein Urlaubsgebiet, so dass die Zahlen hier nicht der Wirklichkeit entsprechen.

Thema Reisen nach Andalusien:
Jetzt können Sie auch ganz offiziell als Urlauber mit negativem Antigen-Schnelltest (48h oder jünger), negativem PCR Test (72h oder jünger) oder 2 Impfungen hierher reisen, wenn Sie aus einem Risikogebiet einreisen. Deutschland ist für Spanien kein Risikogebiet mehr, Sie brauchen also gar nichts. Trotzdem, für die anderen und falls sich das ändern sollte:

Der Flughafen bestätigt das so mit dem Test (Schnelltest Antigen oder PCR) und hat ein professionelles Testzentrum dafür eröffnet, bereits im März 2021.
Übrigens - eigentlich konnte man über den Flugweg die ganze Zeit hierher reisen - einige globale Meldungen trafen auf Malaga gar nicht zu! Und Andalusien hat nicht wirklich 'rumgezickt', da gingen nur zu verallgemeinerte Meldungen um. Die Einreise per Flugzeug aus dem Ausland war laut Berichten der angereisten Touristen und auf Nachfrage beim Flughafen Malaga seitens Andalusien die ganze Zeit - mit negativem Coronatest - in der Realität möglich.

Die Maskenpflicht (es reichen leichte Stoffmasken) gilt übrigens im Moment noch für jeden, egal ob geimpft, genesen oder getestet. Zum 26.06.2021 wurde Sie für outdoor aufgehoben, wenn man einen Sicherheitsabstand von 1,50 einhalten kann. Jeder muss aber eine Maske griffbereit dabei haben, um sie aufsetzen zu können, wenn es zu eng wird und natürlich, wenn man ein Geschäft oder ähnliches betritt.

Reiseversicherung:
Falls Sie es noch nicht wussten - Andalusien hat eine kostenlose Corona-Versicherung für internationale Touristen ins Leben gerufen, sprich für alle, die nicht hier Leben. Das gilt für das gesamte Jahr 2021.
Wenn man hierher reist, tut man dies ja i. d. R. mit einem negativen Coronatest. Sollte man trotzdem dann hier bei der Rückreise aus irgendeinem Grund (man kann es ja z.B. auch mitgebracht haben, ohne dass es schon entdeckt wurde zum Testzeitpunkt) positiv getestet werden, ist man nicht alleine - auch nicht bei den Kosten.

Unter https://www.andalucia.org/de/reiseversicherung können Sie den gesamten Text auf deutsch nachlesen, einfach, kurz und gut gegliedert, was Andalusien dann für Sie übernimmt. Vieles was die gesundheitlichen Aspekte angeht und auch Ihren weiteren Aufenthalt für die Zeit, die Sie dann noch hierbleiben müssten. Das gilt für alle Reisenden, die in angemeldeten, also legalen Unterkünften wohnen.

Der Joker Andalusiens, der spätestens im Herbst wieder greifen wird:
Es war ja bisher oft oder fast immer bei Corona das Klima und die Lage der große Faktor 'und ob ländlich oder eher städtisch'. Hier in der Axarquia hatten wir deswegen fast ausnahmslos gute Coronawerte. Teilweise gibt es in den Ortschaften kleine Ausreißer nach oben, aber man denkt hier langsam darüber nach, nicht mehr die Inzidenz so wichtig zu nehmen sondern dazu überzugehen, die medizinische Lage mehr in den Vordergrund zu stellen. Mitte Juni sieht es so aus, als würden sich fast nur noch jüngere Menschen anstecken und davon sind die Krankenhäuser dann eher weniger betroffen. Die meisten positiv getesteten Fälle werden eher durch Nachverfolgung entdeckt, nicht mehr durch bemerkbare oder schlimme Symptome.

 

Fragen zur deutschsprachigen Presse

 

Wir können es oder wollen es nicht glauben... Nachdem nun Andalusien im letzten Jahr permanent nicht positiv hervorgehoben wurde (was es sich in 2020 fast permanent verdient hatte) und Spanien immer der bevorzugte Buhmann war in der deutschsprachigen Presse, fragen wir uns wirklich, warum nun schon wieder alles verdreht dargestellt wird. Natürlich, die beliebten Urlaubsländer müssen zwingend negative Sensationen liefern...
Ein Mitte Juli aktuelles Beispiel aus einem anderen Land:
30 Jugendliche fahren nach Kroatien, 2 haben sich in Deutschland mit Corona angesteckt. Die Gruppe kommt zurück und alle werden positiv getestet - doch wohl weil sich alle auf der Fahrt bei diesen 2 angesteckt haben? Ja, wahrscheinlich schon, aber in der Presse wurde dann der Fakt, dass sie es wohl eher in der Gruppe schon aus Deutschland mitgebracht haben könnten, erst ganz am Ende des langen Artikels gebracht. Hauptinhalt und Überschrift ließen vermuten, es wurde aus Kroatien mitgebracht.
Natürlich kann jeder verstehen, dass die deutsche Reisewirtschaft bzw. das Gastgewerbe immer noch die Verluste durch Corona ausgleichen muss und dass die deutschen Politiker mithilfe der Presse (von denen sowieso gerne mal der eine vom anderen abschreibt, nicht?) gerne den Tourismus auch in diesem Jahr in Deutschland halten möchte.
Aber dass die Februar Studie des RKI, dass 2020 die Reiserückkehrer ja doch zu den Coronawerten in Deutschland beigetragen haben - das wurde in diesem Frühjahr mal einen oder zwei Tage von wenigen Pressestellen veröffentlicht.
Wenn es aber irgendetwas gibt, was aus den beliebten Reiseländern negativ berichtet werden kann, dann wird das richtig ausgeschlachtet und vor allem... es wird war meistens nicht gelogen, aber die entkräftenden Argumente werden wohl auch ungerne dargestellt? Oder wenn, dann 'Unter Ferner liefen' oder am Ende der Artikel? Haben Sie irgendwo deutlich gelesen, dass Spanien wirklich gut ist bei den Impfungen? Nein, es taucht in der Liste von NTV nicht mal auf, weil 'andere Beispielsländer' gewählt wurden. Hhhmmmm. Passt nichts ins Konzept?
Oder wenn textlich länger über die spanischen Inzidenzen berichtet wird ... Wo wird erwähnt, dass diese nach der genauen Statistik zu extrem überwiegenden Fällen durch die junge Generationen entstehen, die sich unverwundbar fühlen und die eben auch bei positiver Testung kaum oder keine Verläufe haben (und hier wird viel mehr im Verhältnis getestet als in Deutschland, hier hat der Staat aber auch viel mehr Macht)? 
So könnten wir noch ewig weiter machen mit den Beispielen, aber wir haben keine Lust mehr, es hat sowieso keinen Sinn und wir sind es leid. Selbst unsere deutschsprachige Presse hier hat mir neulich auf die Anregung hin, diese Dinge doch mal zu hinterfragen und zu beleuchten, geantwortet, dass es zu anstrengend und mühselig sei, dieses Thema anzupacken. Ich hätte zwar Recht, aber sie würden darüber nicht schreiben wollen...

 

Delta-Virus: Ist Spanien ein Virusvariantengebiet?

 

Nein, ist es nicht. Es ist einfach nur Nachbar von Portugal und ein beliebtes Reiseland. Die Portugiesen reisen kaum hierher, hier ist ihren eigenen Küsten alles zu ähnlich. Wenn sie reisen, dann weiter weg oder in den Norden, wo im Sommer alles grün ist. Portugiesen lieben oft als Reiseziel (wie die Südspanier auch) die Berge in Europa. Also Bayern, die Schweiz und Österreich. Oder sie bleiben zuhause, weil das am Günstigsten ist und ihre Küsten eben traumhaft schön sind.

Die Delta-Variante ist hier nach neutralen Analysen Ende Juni nicht weiter verbreitet als in Deutschland. Mallorca liegt zum Beispiel auch näher an Sardinien (Italien) und Frankreich als an Andalusien. Das nur als Beispiel, wie groß Spanien ist. Und dass es also merkwürdig anmutet, wenn nun anscheinend seitens Deutschland schon wieder ganze Länder anstatt wie bei den Risikogebieten zum 'Virus-Variantengebiet' erklärt werden. England ist 'eine Insel' und davon sehr betroffen, außerdem nicht mehr Teil der EU. Da macht das ja vielleicht noch Sinn. Aber EU-Länder, die über Landweg miteinander verbunden sind und die alle in mehr oder weniger Ausprägung die Delta-Variante sowieso schon im Land haben? Auch Deutschland....

Und nun Zwangsquarantäne selbst für 2x Geimpfte für eine Variante, die es laut RKI Vermutung auch bereits genügend in Deutschland gibt? Weil man das mit den Impfungen immer noch nicht für alle, die wollen, im Griff hat? Oder warum sonst? Wo doch von den Spezialisten gesagt wird, dass 2x Geimpfte auch mit der Delta-Variante zurecht kommen? Hier wieder die Seite von NTV mit einem Auszug...

Und übrigens, die Aussage zum Übertragen des Delta Virus heißt wieder, dass man sich nicht ganz sicher ist, ob Geimpfte diese Variante eventuell übertragen könnten. Damit wurde schon die Ganze Zeit gearbeitet, als man 'vermuten' wollte, dass Geimpfte die Grundvariante des Virus vielleicht trotzdem übertragen könnten. Nun also der nächste Schlag mit Vermutungen?

Muss man nun also wirklich den Deutschen schon wieder das Reisen vermiesen und mit eventueller Quarantäne drohen, nur weil Spanien so beliebt ist und Nachbar von Portugal? Wenn man doch selbst nicht weniger davon im Land hat? Und das RKI im Februar sowieso die Studie veröffentlich hat, dass die Reisenden bzw. die Reiserückkehrer in 2020 am Coronageschehen in Deutschland so gut wie gar nicht beteiligt waren - RKI-Studie widerlegt Politiker: Reisen in Urlaubsländer kein Pandemie-Risiko - FOCUS Online

Das ist doch jetzt alles hoffentlich nur ein Ballon mit heißer Luft, um noch ein paar mehr Reisende zu einem Urlaub 2021 in Deutschland zu verleiten, damit die deutschen Anbieter und Vermieter auch diese Reisenden noch 'abbekommen'? Und die 'Mutigeren' lässt man dann hoffentlich reisen und setzt diese Drohungen nicht um? Das ist doch hoffentlich anzunehmen....Delta Virus - Deutschland / Spanien

Nach Annahmen bzw. Schätzungen des RKIs könnte die Delta-Variante ja nun auch in Deutschland schon bei ca. 50% liegen, macht es da wirklich Sinn, sich noch nach außen zu schützen und die Deutschen so wieder mit Androhungen nicht reisen zu lassen?

Hier ein grafischer Auszug aus der NTV-Seite Coronavirus - aktuelle Zahlen: Daten zur Epidemie in Deutschland, Europa und der Welt - n-tv.de
Ungefähr auf der Hälfte der Seite wird diese Aussage getätigt. Wenn dem so ist, dann macht es doch wenig Sinn, den in ganz Europa unvermeidlichen Deltavirus, den man wahrscheinlich schon zu einem hohen Anteil im Land hat, nun nicht mehr von außen einschleppen zu wollen? Und das, wo Reiserückkehrer aus ähnlich coronastrukturierten Gebieten doch sowieso laut RKI nicht viel ausgemacht haben? Jetzt versucht man die Virusvarianten zur Reisepanik zu verwenden. Hoffentlich ist das wirklich alles nur heiße Luft, es steht zu vermuten, dass die Deutschen, die endlich mal wieder richtig reisen wollen, das nicht mehr lange tolerieren. Irgendwo gibt es ja im Hintergrund immer noch so etwas wie Grundrechte, oder? Und ein Drohszenario mit 14 Tage Zwangs-Quarantäne, die doch laut Aussagen vieler Spezialisten dann anscheinend nicht wirklich Sinn machen, ist doch fast schon wieder wie das Entziehen dieser Grundrechte? Urteilen Sie selbst....

 

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Ein besonderer Vorteil für Sie, als Urlauber aus der EU:
Wenn Sie hierher zu uns reisen, bekommen Sie gleichzeitig eine kostenlose Versicherung mit auf die Reise - gegen Coronaauswirkungen, falls doch mal etwas wäre...

KOSTEN FÜR ÄRZTLICHE UND CHIRURGISCHE DIENSTLEISTUNGEN SOWIE KRANKENHAUSAUFENTHALTE
Es werden von der Versicherung folgende Kosten gedeckt **:

  • Ärztliche und chirurgische Kosten und Gebühren
  • Pharmazeutische Kosten im Zusammenhang mit der Erholung von COVID.
  • Kosten für Krankenhausaufenthalt.

MEDIZINISCHE KOSTEN FÜR TRANSPORT UND RÜCKFÜHRUNG
In diesem Zusammenhang wird von der Versicherung Folgendes gedeckt:

  • Kosten für Krankenwagen oder Krankentransport vom Ort der ersten Diagnose zu dem vom zuständigen Arzt vorgeschriebenen Krankenhaus.
  • Rückführungskosten vom Krankenhaus, in dem die Behandlung stattfand, an den Urlaubsort. Rückführung im Ambulanzflugzeug, wenn die Dringlichkeit oder Schwere des Falls dies erforderlich machen (nur für Europa und Mittelmeer-Anrainerstaaten).
  • Für Passagiere mit anderer Herkunft wird eine reguläre Fluglinie mit medizinischer Versorgung benutzt.

TRANSPORT ODER RÜCKFÜHRUNG

  • Im Falle der Beförderung oder Rückführung eines COVID-19-Kranken sind auch die versicherten Begleiter mit dieser Versicherung geschützt, die ihre Beförderung oder Rückführung übernimmt, entweder an den festen Wohnsitz oder an den Ort, wo der rückgeführte Kranke ins Krankenhaus kommt. Die Rechte der Rückreisetickets der Versicherten werden von der Versicherung ausgeübt.
  • Falls die Versicherten Minderjährige oder Behinderte ohne eine Vertrauensperson sind, wird eine Person zur Verfügung gestellt, die die Verantwortung für die Begleitung bis zum Wohnsitz oder dem Ort des Krankenhausaufenthalts des Kranken übernimmt.

TRANSPORT ODER RÜCKFÜHRUNG VON AN COVID-19 VERSTORBENEN

  • Versichert sind die notwendigen behördlichen Schritte, die am Ort, an dem der Kunde verstorben ist, durchzuführen sind.
  • Versichert sind die Beförderungskosten der Begleiter zum Ort der Bestattung, wobei die Rechte der Rückreisetickets von der Versicherung übernommen werden.
  • Falls die Versicherten Minderjährige oder Behinderte ohne eine Vertrauensperson sind, wird eine Person zur Verfügung gestellt, die die Verantwortung für die Begleitung bis zum Wohnsitz oder dem Ort des Krankenhausaufenthalts des Kranken übernimmt

KOSTEN FÜR DIE VERLÄNGERUNG DES AUFENTHALTS IM HOTEL DES VERSICHERTEN UND DER BEGLEITER (EINSCHLIESSLICH QUARANTÄNE)

  • Gewährleistung des Aufenthalts des Versicherten in einem Hotel nach dem Krankenhausaufenthalt oder während einer Quarantäne auf Anweisung eines Arztes. Anm.: Das gilt für alle geregelten Unterkünfte, also auch für legal angemeldete Ferienvermietungen.

Weitere Details zum Thema Versicherung können Sie nachlesen in der Quelle

* Die Deckung gilt ohne Altersbeschränkung, wobei alle vom Versicherten vor der Reise bekannten Umstände ausgeschlossen sind. 

** Es ist nicht notwendig die Versicherung vertraglich abzuschließen, wenn Sie alle Anforderungen erfüllen, sind Sie automatisch versichert.

 

Informationen - zu Corona & Andalusien bzw. Landkreis Axarquía (großer Teil der östlichen Costa del Sol)

 

Die generelle Lage zu Corona über die Zeit:

Es lief nicht nur in der Axarquía mit ca. 211.000 Einwohnern fast permanent ziemlich gut, was Corona angeht, nein - selbst im großen Andalusien mit ca. 8,4 Millionen Einwohnern (ungefähr so groß wie die gesamte Schweiz) sah es über lange Zeiträume (so wie auch heute) fast nie wirklich schlecht aus. Vorübergehend gab es ein Weihnachtshoch bei den Zahlen und nach der Wirksamkeit der Maßnahmen nach dem 18.01.2021 ist nun schon länger alles wieder auf gute Werte gesunken, in der Axarquia sogar wieder auf sehr gute Werte. Andalusien bleibt zwar über 50 (kein Wunder als beliebtes Touristengebiet aus vielen Ländern), aber unter 100.

Die Maskenpflicht gilt im Moment indoor weiter, outdoor ist Sie zu Ende Juni abgeschafft. Für drinnen in Läden mit Umluftanlagen (Klima- oder Heizungsanlagen mit Umwälzsystemen) empfehlen wir nicht nur für Gegenden mit höheren Coronazahlen ehrlich gesagt für die paar Minuten sowieso immer FFP2-Masken oder KN95 nehmen, was einfach nur eine andere Form der Norm ist und unserer Meinung nach ähnlich wirkt. Da sollte man sich wirklich gegen im Raum schwebende Aerosole schützen, gerade in Supermärkten mit Umwälz-Klimaanlagen. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln würden wir selbst (wenn ungeimpft, was wir natürlich nicht mehr sind) immer FFP2 tragen, auch wenn es nicht mehr Pflicht wäre. Corona wird uns alle sicherlich mit den Virusvarianten auf die eine oder andere Weise noch eine Weile begleiten...

 

Kleine Erklärungen und Hinweise

 

Corona und Weiteres:
Der offiziell erklärte Notstand in Spanien wurde aufgehoben, schon Mitte Mai 2021. 
Kurze Erklärung zu dem, was in deutschsprachigen Medien über Spanien in einer Art gemeldet wird, dass ein falscher Eindruck entstand... hier heißt es übrigens nicht wirklich so... hier war es Warnstufe gelb und hieß #Estado de Alarma. Es gibt aber insgesamt noch eine Stufe rot darüber.
Hier in Spanien ist Ende Oktober 2020 von der Zentralregierung des Landes Spanien der offizielle 'Estado de Alarma' ausgerufen worden (wie im Frühjahr 2020 auch). Die deutschsprachige Presse übersetzte das  nur gerne mit 'Erklärung des Notstandes' im gesamten Spanien.
Die richtige Übersetzung ist aber einfach nur 'Alarmzustand' und da geht es um rein Rechtliches, damit man bestimmte Werkzeuge eben anwenden kann, die nicht von den Gerichten hinterher gekippt werden. Und da es sogar noch eine Stufe höher gibt, könnte man also sagen, das ist nicht mal Stufe 'rot' sondern 'gelb'.
Warum wurde das damals getan? Einige Autonomien (also die Bundeländer) haben versucht, nur für ihr Bundesland den Alarmzustand auszurufen, damit sie (wie in Deutschland) ihre eigenen Gebiete nach außen oder innerhalb abriegeln können, wenn notwendig. Leider lässt die Gesetzeslage in Spanien das nicht zu. Das ist von Gegnern dieser Geschichten sehr schnell gesetzlich gekippt worden.
Dann haben die Präsidenten genau dieser 'Hotspot'-Autonomien den Präsidenten des Landes Spanien (Sanchez) gebeten, wieder den gesamten Alarmzustand für Spanien zu erklären, damit ihnen die politischen Mittel und Instrumente für Corona-Maßnahmen dann wieder zur Verfügung stehen. Sanchez hat den Autonomien sehr viel Entscheidungsfreiheiten (anhand ihrer Corona-Zahlen) gelassen und nur wenige Dinge entscheidet er bzw. die Zentralregierung nun wieder für das ganze Land.

Warum war das alles hier im Süden Spanien nicht ganz so extrem?
In den nordischen Ländern wird logischerweise bei den kalten Temperaturen wenig oder weniger gelüftet, gerade in der kalten Jahreszeit in den Geschäften und Restaurants, öffentlichen Verkehrsmitteln etc. etc. Geht ja auch bei kalten Temperaturen gar nicht anders, so dass die Superspreader jetzt - natürlich ohne es zu wissen oder zu wollen - in den ganzen Klimaanlagen-belüfteten und geheizten Geschäften etc. 'leichteres Spiel' haben.

Man weiß ja anscheinend mittlerweile, dass bei dem 'herkömmlichen' Coronavirus (also nicht den Mutationen) wohl eher spezielle 10% der Coronakranken (Superspreader genannt) 90% der Neuinfizierten anstecken - wenn wir das richtig verfolgt haben. Und bei der neuen Variante des Coronavirus aus England scheint allerdings die Superspreader-Theorie in Frage gestellt zu werden. Der scheint deutlich ansteckender zu sein, auch ohne Superspreader im Speziellen.
Aber alle Länder in der EU haben wahrscheinlich diese Variante, die Frage ist, ob es also Sinn macht, das Thema so hochzuspielen.... lieber schnell und gut weiterimpfen?

In Andalusien war es hier wahrscheinlich zahlenabhängig im Vergleich oft viel sicherer, da sich hier auch in den kühleren Jahreszeiten das Leben wie gesagt viel draußen abspielt. Und auch da hier viel weniger geheizt wird - also die Klimaanlagen bzw. Heizanlagen nicht so viel leisten müssen. Und bei den auch im Winter guten Außentemperaturen wird hier auch tagsüber viel gelüftet. Da war das mal sehr gut, dass die Andalusier im Winter die Innenräume deutlich weniger heizen als das logischerweise im Norden von Europa passiert. Hier ist 18 Grad der Durchschnitt, wir Nordeuropäer wollen meistens mindestens 21 Grad in Innenräumen.

Wir selbst in unserer Branche (die Zahnarztpraxis ist hier natürlich gemeint) wissen natürlich immer ganz gut, wie wir uns zu schützen haben, da wir das ja immer machen müssen in der Praxis. Da kann es durchaus auch mal viel Gefährlicheres geben als Corona. Und wir wurden hier in Andalusien als Mitarbeiter des Gesundheitswesens auch bereits Mitte Februar und Mitte März 2021 geimpft.

 

Die Zahlen der Axarquia, einem 1026 km² großen Landkreis mit über 211.000 Einwohnern ( hier liegen auch Nerja, Torrox, Sayalonga, Cómpeta etc.)

 

Die Comarca Axarquia (auf deutsch der 'Landkreis' Axarquia) ist ein ländlicher Teil der Provinz Málaga, also nicht mit Malaga-Stadt oder der ganzen Provinz Malaga gleichzusetzen bzw. zu vergleichen. Hier in diesem flächenorientierten Landkreis sind wir die ganze Zeit über besonders sicher gewesen. Und denken und hoffen, dass das so weitergehen dürfte.

Die Fläche der Axarquia beträgt 1.026 km² und die Bevölkerung in 2018 lag bei 211.328 Einwohnern, jetzt wahrscheinlich eher mehr - aber für unsere Berechnungen, wenn wir mal aktuell Zahlen nennen, werden wir uns daran halten. Die Küstenlinie dürfte ungefähr 50 km lang sein.
 

Zusammenfassung zu einigen Themen bzgl. Corona -> Andalusien bzw. die Axarquia

 

  • Andalusien ist übrigens eine eigenständige Autonomie (bzw. auf deutsch 'autonome Gemeinschaft' - das ist wie ein großes deutsches Bundesland zu sehen) mit ca. 8,4 Millionen Einwohnern - und auch Flächenmäßig sehr groß, zahlenmäßig die größte Autonomie in Spanien. Einwohnertechnisch ungefähr so groß wie die Schweiz und Österreich.
  • Spanien wird nun schon seit Mitte 2020 in vielen Dingen wieder von den einzelnen Autonomien (in Sachen Corona) 'regiert' und somit muss Andalusien seit Ende Juni 2020 gesondert betrachtet werden. In den Zahlen sowieso, aber auch in den Maßnahmen, Vorgehensweisen etc.
  • Thema Reisewarnung:
    Wir lagen hier bis Dezember 2020 fast permanent im Durchschnitt weit unter den gesamt-andalusischen Zahlen -> das sich im Vergleich mit vielen anderen Ecken Europas und vor allem Spaniens auch über einen langen Zeitraum gar nicht so schlecht geschlagen hat. Am Tag der Reisewarnung in 2020 lag Andalusien bei knapp über 23/100.000 und die Kanaren bei ca. 21/100.000. Die von Deutschland geforderten Werte um kein Risikogebiet zu sein sind 50/100.000. Die Kanaren wurden viele Wochen im Sommer erst mal kein Risikogebiet. Warum? 
    Der hier bei uns häufig vor Ort vermutete politische Hintergrund für Einbeziehung von Andalusien am Tag der Reisewarnung: Die Kanaren sind bzw. waren nur offiziell kein Risikogebiet, weil es aufgrund der Insellage der Kanaren schwieriger ist, sie aus anderen Gebieten als Rückflug-Flughafen zur Quarantäne- oder Testpflichtvermeidung zu nutzen. Genauso im Frühjahr 2021 Mallorca und die Balearen.
    Andalusien hätte also damals (wie ja heute) gesundheitstechnisch und wertetechnisch am Tag der Reisewarnung genauso eine separate Behandlung erfahren müssen.
    Reisewarnungen sind übrigens rein ein rechtliches Problem für die Pauschalreiseanbieter (TUI etc.), die sich stark nach solchen Aussagen vom Auswärtigen Amt richten müssen. 
  • Reisende, die sich ihre Reise selbst zusammenstellen, haben es da oft deutlich einfacher und besser.
  • Individualreisende können sich freier entscheiden, denn sie dürfen reisen - eine Reise hierher in die Axarquia, also Andalusien, ist gesundheitlich auch meistens kein Problem, wir haben hier zahlentechnisch meistens den Klimajoker an der Küste. So wie es sogar auch im Frühjahr 2020 eigentlich kein Thema gewesen wäre, wenn man nur die Zahlen betrachtet hat -> wir haben hier fast im gesamten Jahr nur unter den Vorsichtsmaßnahmen und den Globalbeurteilungen von 'ganz Spanien' gelitten.
    Und noch ein persönliches Statement - damit wirklich da erst überhaupt keine Missverständnisse aufkommen:
  • Wir fühlen absolut mit den Menschen der Gegenden mit, wo es wirklich dramatisch viele echte Kranke mit deutlichen Verläufen oder sehr hohe Corona-Zahlen mit schlimmen Verläufen der Krankheit gibt oder gab. Wir wehren uns nur gegen viele falsche Darstellungen aus der Ferne bei Dingen, die eben teilweise oder gar nicht stimmen - und vor allem dagegen, dass man immer nur Spanien als etwas Gesamtes sieht.
    Selbstverständlich ist jeder Kranke (oder auch schlimmer Betroffene) für sich es Wert, dass man das ganze Geschehen insgesamt extrem schlimm findet, - das tun wir auch. Wir haben selbst Freunde, die betroffen waren von Corona und das nicht gerade angenehm, die hatte es teils schlimm erwischt.
    Nichtsdestotrotz sollte unserer Meinung nach jemand vor Ort ab und an aufklären, wie die wirkliche Lage vor Ort ist und das diese pauschalisierten Begriffe und Schilderungen für ganz Spanien nicht immer für alle und alle Gebiete gelten. Spanien ist sehr groß, wir haben sehr viele unterschiedliche Klimazonen und es gibt stark besiedelte Gegenden und sehr ländliche Ecken. Natürlich gibt es also auch ganz verschiedene Auswirkungen von Corona.
    Und es ist auch wichtig zu wissen, dass oft in anderen Ländern neben der Pauschalisierungen die rechtlichen Lagen vor Ort falsch dargestellt werden bzw. wurden und die Übersetzungen gerade von Maßnahmen und Worten oft nicht ganz stimmen (wie Notstand = estado de alarma, das ist falsch übersetzt und heißt nur in Deutschland Notstand, wo es ganze andere Stufen und Einordnungen gibt - man kann das nicht direkt so übertragen... für Näheres schauen Sie bitte in den nächsten Aufklapp-Absatz).
    Weiterhin gibt es hier vor Ort einige Medien und Blättchen auf deutsch, die immer gerne entweder die Infos nicht aktualisieren, abgeändert oder einseitig darstellen, so dass ein falscher Eindruck entsteht und sie eben die so produzierten größeren Sensationen für ihre Artikel nutzen können. So ähnlich wie eine gewisse Zeitung in Deutschland, die wir alle wahrscheinlich kennen...
     
Coronatests: wo bekomme ich günstig einen Test für meine Rückreise - und wo in der Region Nerja?

 

  • Seit März 2021 gibt es in Malaga am Flughafen ein Testcenter für Covid 19 bzw. Corona. Bitte schauen Sie ganz oben auf dieser Seite unter dem Punkt Tagesticker... dort ist der Test günstiger, man kann einen Termin online buchen - muss das aber sehr früh tun! Aber man wird termintechnisch in Spanisch und auch Englisch 'verarztet'.
  • Bitte informieren Sie sich... Wir gehen aber davon aus, dass die am Flughafen angebotenen Tests alle in Nordeuropa anerkannt sein sollten. Bitte fragen Sie dort im Zweifel nach.
  • Sie möchten vor der Rückreise Ihren Corona-Test oder Schnelltest vor Ort im Urlaubsgebiet für Ihre Rückreise machen:
    Bitte informieren Sie sich kurz vor Ihre Reise auf jeden Fall noch einmal über die aktuellen Regelungen für Ihr Bundesland. Sie sollten Ihre Presse bzw. vielleicht besser die Seiten des Auswärtigen Amts gut verfolgen. 
  • Wenn Sie einen Test brauchen - bei einem lizensierten Labor in Nerja, wo es eine Mitarbeiteren (Encarni) gibt, die ganz akzeptabel deutsch kann, sind das dann allerdings um die 100 EUR für einen PCR-Test und ca. 24 h Wartezeit aufs Ergebnis. Dieses lizensierte Ergebnis bekommen Sie als PDF auf Ihre Emailadresse gesendet - wichtig wäre vielleicht, dass Sie ein englisches Ergebnis anfordern; wobei wir jetzt mehrfach gelesen haben, dass Deutschland mittlerweile auch französisch und spanisch anerkennt, laut der Seite der Fluggesellschaft Eurowings: Coronavirus-Testzentren am Flughafen (eurowings.com)
  • Das ist alles dann im Labor hier vor Ort dann auch keine große Geschichte... Die haben Öffnungszeiten, wo man vorbeigehen kann - man sollte aber für einen PCR-Test vorher einen Termin machen und sich an seinen 48 Stunden orientieren... Auf dem Ergebnis wird laut Auskunft Labor allerdings nur das Datum genannt, anscheinend nicht die Uhrzeit. Also könnte man wahrscheinlich auch 2 Tage sagen anstatt 48 Stunden.- Fragen Sie bitte bei den Behörden in Ihrem Heimatland (Deutschland, Schweiz, Österreich etc.) nach, ob das bei Ihnen auch so funktionieren würde.
  • Zum Vorgehen hier, wenn Sie Ihren Test nicht am Flughafen Malaga machen möchten: 
  • Hier in Nerja gibt es ein relativ günstiges Testcenter, wo Sie Ihren Wunschtermin auf englisch ausmachen können und wo in der Regel dann auch englisch gesprochen wird. Die bieten PCR und Schnelltests an, PCR liegt bei 98 EUR und die Schnelltests natürlich günstiger. Hier in Nerja und auf englisch zum Beispiel laut Gästen, die dort waren recht günstig unter https://nerjamedicalcenter.es/covid-testing/
    Sie können natürlich auch im Deutschen Ärztezentrum in Torrox-Costa anrufen und dort einen Termin ausmachen, um Ihren Corona-Test 'zu starten', denken wir. Dort werden Sie auf deutsch 'bedient'.
    Der Link ist http://centromedico24.com/de/  und die Telefonnummer ist 0034 952 53 03 57 - mit umfangreichen, sogar täglichen Öffnungszeiten (auch samstags und sonntags). Sie können natürlich 'für Ihre Verschreibung' des Tests auch schon einige Tage vor dem eigentlichen Test gehen - dann haben Sie keine Zeitnot damit und können den ersten Schritt in Ruhe durchführen. Und falls Sie uns den Tipp erlauben: Bei dem Preis von dieser Praxis mit im Moment 20 EUR, würden wir empfehlen, nicht allzu extrem viele Fragen zu stellen, damit die sich den günstigen Preis nicht noch einmal 'überlegen' auf die Dauer... ;-) Die sind wirklich sehr freundlich, das sollte man also nicht 'stundenlang' ausnutzen. Aber man wird dort wirklich sehr zuvorkommend behandelt.
  • Falls Sie aber dort bei einem Anruf trotzdem nicht weiterkommen sollten, fragen Sie bitte nach den netten deutschsprachigen Ärztin Carla, mit der haben wir mehrfach gesprochen - und Carla würden wir sowieso empfehlen, wenn Sie mal medizinische Hilfe vor Ort auf deutsch benötigen.
    Wenn Sie nach Carla bzw. gezielt nach einer Verschreibung (übrigens auf spanisch 'prescripcion' genannt) für einen PCR-Test im Labor von Antonio an der Plaza Marina in Nerja fragen, sollte das gut klappen. Ist ja für alle im Moment immer noch ein bisschen neu - dieses Thema, bis da echte Routine einkehrt ist alles wahrscheinlich schon wieder mehr oder weniger vorbei.
    Denn das Team dort kann in dem Ärztezentrum natürlich den Test nicht physisch selbst durchführen - das können bzw. dürfen nur zertifizierte bzw. autorisierte Labore - aber Sie brauchen eben die Verschreibung dafür (so etwas ähnliches wie ein Rezept). Wir haben in dem Ärtzezentrum einen Preis von 20 EUR genannt bekommen für eine kurze Anamnese (ist rechtlich notwendig) und die Verschreibung des PCR-Tests. Dort bekommen Sie dann auch das Visitenkärtchen von dem Labor in Nerja, wo der eigentliche Test gemacht wird - also der Abstrich aus Nase oder Rachenraum für den PCR-Test. Dieser kostet laut Auskunft vom Labor dann dort pro Person 130 EUR (am Flughafen unter der Hälfte, ca. 56 EUR und die Antigen-Schnelltests sind noch günstiger). Laut unserem Anruf in diesem Labor (wir haben mit dem Chef selbst gesprochen) kann er englisch und hat teilweise auch jemanden da, der (bzw. die) etwas deutsch kann. Die Webseite des Labors finden Sie unter https://analisisclinicosnerja.es/en/ und die Telefonnummer lautet hier: 0034 952 52 09 76.
    Die Auskunft vom Labor war, dass man für einen PCR-Test einen Termin ausmachen muss. Wir würden es auch immer sowieso dringend empfehlen, da sich hier gerne mal die Öffnungszeiten ändern etc. ohne das es in der Webseite oder in der Google-Präsenz auch dann dementsprechend zeitnah geändert wird. Lieber noch mal die Öffnungszeiten, die Sie interessieren bestätigen lassen und eben vor allem einen konkreten Termin ausmachen.

    Nach dem Abstrich vergehen ca. 24 h. Manchmal etwas weniger, sagte er - teilweise klappte es mit morgens um 10 Uhr testen und abends gegen 18 Uhr hat man das Testergebnis per E-Mail als PDF erhalten. Laut Labor-Auskunft bekommt man als Kunde dann das Testergebnis auf sein Smartphone etc., also an seine Emailadresse gemailt, die man angegeben hat. Bitte kontrollieren Sie dann unbedingt gut Ihre Spam und Junkordner, Emails aus Spanien werden von deutschen Servern wie Web.de etc. gerne mal rausgefiltert. Leider passiert es teilweise auch (eigene Erfahrung), dass sie nicht mal bis zum Spamfilter kommen und einfach nicht ankommen. Wir denken, am Besten geben Sie mindestens zwei verschiedene Emailadressen an und bitten darum, dass es auf beide gleichzeitig gemailt wird. Und vielleicht auch von verschiedenen Anbietern / verschiedenen E-Mailprovidern.

Woher kennen wir einige (mehr) Details?

 

Für Sie als Gäste in der Region Nerja, Torrox bzw. Sayalonga sind am Ende für eine echte persönliche Einschätzung oft die Zahlen in der Comarca Axarquia wichtig - sowieso, solange Sie nicht geimpft sind. Die Axarquia ist ein ca. 50 km langer Küstenstreifen von ca. westlich Rincon de la Victoria bis östlich hinter Nerja.

Wir haben und hatten hier in der Axarquia im Vergleich über lange Zeiträume deutlich bessere Coronazahlen. Warum beruhigen uns unsere Zahlen hier? Sie waren einfach fast nie extrem. Jetzt sind sie höher, aber nicht extrem. Die meiste Zeit waren sie deutlich niedriger, aber nie extrem.
Und wir sehen also nicht nur die einfachen Zahlen und Statistiken von Covid 19 bzw. SARS-CoV-2 (wie Corona es ja medizinisch korrekt eigentlich heißt), sondern erkennen manchmal die echten Zusammenhänge deutlich ehrlicher als viele Mitarbeiter der Presse.
Und wir müssen dann vor allem auch nicht aus diesen Zahlen und Meldungen immer 'eine Schlagzeile machen'.
Wir haben aufgrund unserer Praxis ganz gute (persönliche, echte) Verbindungen zu medizinischem Personal im Bezirkskrankenhaus der Axarquia (in Vélez-Malaga) und auch oft persönliche Informationen aus dem Carlos Haya Krankenhaus in Málaga, dem größten Krankenhaus in der Provinz Malaga. Die 2. Zahnärztin unserer Praxis hat Freunde in beiden Krankenhäusern, denn sie hat vor Ihrem Studium der Zahnmedizin 4 Jahre an der Universität Granada studiert und ist ebenfalls Krankenschwester (das ist hier wie vielfach in Amerika ein Universitätsstudium und in einigen Belangen fast wie eine Vorstufe zum Allgemeinarzt zu sehen).
Weiterhin haben wir ein persönliches Interesse daran, wie es wirklich bei uns in der Umgebung steht, schließlich ist Gesundheit wichtiger als Arbeiten, Reisen, Vermietung etc. 

Die Presse rechnet gerne Sensationen vor, das ergibt sich logischerweise einfach 'aus deren Geschäftsmodell'.
Der weitere wichtig Grund ist, dass wir die Zahlen so sehen wie sie sind und sie in die richtige Relation bringen. Wir sehen nicht wie die Presse oft nach ganz Spanien sondern maximal nach Andalusien. Andalusien hat 8,4 Millionen Einwohner, ähnlich wie die Schweiz - als Beispiel. Die Hauptstadt Sevilla liegt ca. 2,5 Autostunden entfernt und selbst unsere Provinzhauptstadt Málaga mit ihrem Flughafen liegt 60 bis 70 km entfernt (je nachdem, wo man misst natürlich).
Sie können uns an der Costa del Sol geografisch eher in der Nähe von Afrika sehen, natürlich aber durch durchschnittlich 100 km Meer von uns entfernt und Nordafrika ist im Moment von hier aus nicht zu bereisen, andersherum auch nicht.

 

Das Einreiseformular nach Spanien - auf deutsch und mit guter Erklärung, online auszufüllen

 

Wer nach Spanien einreist, muss schon seit längerer Zeit ein Einreiseformular ausfüllen - das gilt auch weiterhin Mitte des Jahres 2021 und wird wohl auch noch eine Weile so bleiben. Dafür müssen Sie ein Onlineformular ausfüllen, mit dem Sie dann einen so genannten QR Code produzieren und im Smartphone mitnehmen. Weitere Angaben auf deutsch und das Formular (auch auf deutsch) selbst finden Sie unter https://www.spth.gob.es

 

Maskenpflicht in Andalusien bzw. Spanien - für draußen Ende Juni 2021 aufgehoben

Ab dem 26.06. ist nun draußen auf den öffentlichen Wegen und in den öffentlichen Bereichen die Maskenpflicht im alten Sinne aufgehoben. Beachten Sie aber, dass Sie immer eine Maske griffbereit dabei haben sollten.

Sie mussten in Andalusien bzw. an der Costa del Sol nie - wie oft gemeldet - generell und immer am Strand oder am Pool eine Maske tragen!
Und es gibt auch nicht zwingend an der Costa del Sol eine neue 'blasse Bikinizone im Gesicht', wie in der Presse Mitte Juli 2020 zu lesen war. Das war wieder mal so eine generelle, 'sensationslüsternde' Meldung, wenn die Presse sich ihre Überschriften sucht oder wenn jemand bei denen etwas schreibt, aber nicht richtig oder vollständig informiert ist.
Seit dem 26.06. muss man nun outdoor, also im Freien, die Masken nur noch tragen, wenn man keine 1,50 Abstand zu weiteren Menschen halten kann, die nicht im selben Haushalt wohnen. Sie müssen bitte immer im eigenen Sinne, eine Maske irgendwo dabei haben, damit Sie sie jederzeit in Innenräumen und zusammen mit mehr Menschen dann sofort aufsetzen können. 
Weiterhin muss man natürlich immer drinnen die Masken tragen.
Achtung, ein wichtiger Hinweis: Seit einiger Zeit sind Masken mit Ventilen verboten (also Plastikventile, wo man sich somit nur selbst schützt, der eigene Atem aber mehr oder weniger ungehindert austritt) in Spanien (zumindest in Andalusien, gelesen...)!

Weitere Infos können Sie hier nachlesen (Online-Portal costadelsol-online.es - deutsch)

Die wirkliche Urlaubssituation hier vor Ort (und im Allgemeinen) - und wie anders es hier ist, als von der Presse oft dargestellt wird

 

Urlauber sind gerne hier, gerade natürlich jetzt - zu langsam eher ausklingenden Coronazeiten. Hier ist das Leben oft unbeschwerter, auch wenn die Andalusier sich i. d. R. teils sogar vorbildlich an die Maßnahmen halten. An den wichtigen und ungefährlichen Urlaubsfacilities war die Maskenpflicht outdoor, also draußen, natürlich auch nicht so strikt wie oft geschildert... Wenn man alleine war und niemanden gefährden konnte bei Spaziergängen etc., haben es natürlich die Meisten hier nicht zu 100% erfüllt. Aber sobald man andere gefährden konnte oder auch sich selbst, haben sich die Meisten an alles gehalten.
Es ist einfach sehr interessant, was die - eigentlich hier trotz Corona oft fast schon fröhliche - Wirklichkeit ausmacht im Vergleich zu dem, was im Norden Europas so vermittelt wird. Vor allem hier in Nerja ist es die ganze Zeit über sehr schön gewesen, weil wir auch fast permanent hervorragende Corona-Zahlen hatten.
Natürlich gibt es auch hier an der südlichsten Küste des europäischen Kontinents einige schlimmere wirtschaftliche Fälle und Verluste - wo nicht? Aber das fällt Urlaubern eher wenig auf und so viel wie oft behauptet ist es auch nicht. Es gibt und gab hier also keine gespenstische Atmosphäre und wir hatten hier auch keine generelle, nach außen sichtbare, allgemeine verzweifelte Stimmung - das ist auch hier eher individuell zu sehen. Als Urlauber haben Sie hier fast immer ein angenehm entzerrtes Urlaubsambiente vorgefunden. Entgegen der Meldungen hatten wir hier durchaus Urlaubssaison und die Touristen, die hier waren (ob nun aus dem Norden Europas oder Spanien selbst)  haben auch im Winter hier trotz allem ihren Urlaub genossen... und vielleicht sogar oft auch gerade deswegen, weil es so angenehm entzerrt war. So zumindest bekommen bzw. bekamen wir es hier überall von den Reisenden und Urlaubern erzählt.

 

Urlaub in Andalusien zu 'ausklingenden' Coronazeiten

 

Für die Reisenden macht es sicherlich noch eine Zeitlang Sinn, wenn die Reise in entweder ein Ferienhaus mit eigenem Grundstück oder eine individuelle Ferienwohnung geht, zumal die Ferienwohnungen bei uns in San Juan de Capistrano und Oasis de Capistrano (Nerja) ja sogar alle einen eigenen, separaten Eingang von draußen vom Weg oder der Straße aus haben, ähnlich wie ein Reihenhaus... da muss man mit niemandem zusammentreffen und es gibt keine Fahrstühle, Essensäle etc. etc. Die Restaurants hier in der Gegend haben fast alle große Terrassen (wenn Sie das bevorzugen) und viele Rathäuser scheinen die mögliche Belegung der öffentlichen Plätze draußen für die Betreiber auszudehnen, damit die Abstände eingehalten werden können. Glücklicherweise spielt sich das Leben hier fast überall draußen ab, wo das Virus bekanntermaßen wenig gefährlich ist und kein leichtes Spiel hätte.

Das Mittelmeer, der spektakuläre Blick, die angenehme Luft, der mediterrane Geruch, die zuverlässige Sonne, der fast immer blaue Himmel und die Wärme. All das alleine ist schon sooo viel Urlaub.... Wir werden uns wohl sowieso alle für eine gewisse Zeit an dieses 'neue Normal' gewöhnen müssen. Und auf Ihrer eigenen Terrasse in Ihrer Ferienwohnung oder Ihrem Ferienhaus, am Pool, am Strand, beim Wandern, beim Sport etc., merken Sie für viele Stunden nur wenig vom 'Thema des Jahres'... Und man kann trotz der erweiterten Maskenpflicht immer noch so viel ohne Maske machen - das reicht alle Male für einen schönen Urlaub in der Sonne.

Hier in Nerja und der Axarquia war es selbst im Winter 2020/2021 überhaupt nicht 'tot' oder extrem leer. Es waren sogar relativ viele Touristen hier (wenn auch 'angenehm entzerrt' etwas weniger als sonst - außer August vielleicht - vergleichbar mit dem Zustand, als wir Nerja kennen gelernt haben) und sehen alle sehr happy aus. Eigentlich dürften Sie nicht kommen aber hier vor Ort wird dann wenig kontrolliert.
Auch auf Nachfrage bzw. aus Email-Kommentaren unserer eigenen Gäste können wir das nur bestätigen - auch wir hatten ja einige Gäste hier. Alle sind froh, hierher gereist zu sein und es waren schon einige 'Vorab-Zweifler' aus der Ferme dabei. Die sagen auch alle, dass es gut und schön war, dass sie die Reise wahrgenommen und nicht storniert haben. Bis jetzt hat allen der Urlaub hier gut gefallen. Und sie hätten es sehr schade ums Geld gefunden, zumal es hier vor Ort keinen Grund gab, nicht zu kommen.

• Sicherheit und Hygiene -> für Ihr Urlaubsfeeling in diesem Jahr:

1) Unsere 10 Ferienobjekte (auch die Apartments) haben einen separaten eigenen Eingang vom Weg aus (wie ein Reihenhaus), so können Sie selbst bestimmen, wem Sie begegnen.
2) Die Schlüsselübergabe erfolgt bei uns sowieso immer kontaktlos - nachdem Ihr Feriendomizil perfekt für Sie vorbereitet wurde... wir sind aber natürlich immer für Sie da!
3) Wir haben in jedem Feriendomizil gut ausgestattete Küchen. Sie müssten also auf Wunsch nicht einmal essen gehen und können bequem kochen. Viele Restaurants liefern Essen nach Hause. Weiterhin haben sehr viele Restaurants hier gut belüftete Außenterrassen, wo Sie sicherlich fast keiner Gefahr ausgesetzt sind.
4) Wir haben zusätzlich zu unseren immer guten Hygieneregelungen zu ‚(Nach)-Coronazeiten‘ weitere Maßnahmen ergriffen.
5) Das alles ist eigentlich hier in der Axarquia gar nicht so ausschlaggebend, da wir hier eher wenig Corona haben und hatten. 

 

Sicherheit im Urlaub bzw. in Ihren bei uns gemieteten Ferienunterkünften

 

Urlaubsfeeling und Hygiene in Ihrer Ferienwohnung oder Ihrem Ferienhaus - die Putzmaßnahmen

Am tollen Klima und der wunderschönen Landschaft hat sich nichts verändert und hier ist und war alles weiterhin im Urlaubsmodus. Gerade dörfliche Anlagen mit individuellen kleinen Gebäuden im Mehrfamilienhaus-Stil (mit eigenem Eingang von draußen bei jeder Einheit) wie San Juan de Capistrano oder Oasis de Capistrano (weg vom Zentrum, im Grünen Osten Nerjas) sind natürlich zur Zeit ideale Urlaubsgebiete. Hier ist fast nie extrem viel los, oft gibt es nicht so viele Menschen auf den Straßen. Und natürlich und gerade auch das Hinterland der Küste mit tollem Meerblick, aber nur vereinzelt stehenden Ferienhäusern sind immer extrem gut geeignet für einen unbeschwerten Urlaub.

Auch wenn Ferienwohnungs - und Ferienhausbesitzer bis jetzt zu nur wenigen Dingen gesetzlich verpflichtet wurden, haben wir persönlich uns natürlich (wie immer schon) zu Coronazeiten noch mehr Gedanken gemacht, wie wir Ihren Urlaub noch sicherer und angenehmer machen können. Klar, die Axarquia hat und hatte immer super Coronazahlen. Und Nerja hat eben eine andere Art von Tourismus.

Trotzdem wollen wir mit einigen Überlegungen vermeiden, dass Sie sich in Ihrer Ferienunterkunft komisch oder unsicher fühlen. Wir wissen zwar, wer vor Ihnen in Ihrer Wohnung gewohnt hat, Sie aber nicht... Aber ganz egal, wer die Feriengäste sind und waren - und wieviele anreisen etc. etc. - bei uns gibt es immer die gleiche gründliche Reinigung.

Glücklicherweise haben wir im letzten Sommer vom privaten Putzen unserer Ferienobjekte auf eine sehr gute und professionelle Putzagentur umgestellt, die die Reinigung der Ferienobjekte nicht nur sehr zeitintensiv und genau vornimmt, sondern auch sehr kompetent und mit geschultem, erfahrenen Personal. Wir haben zufällig schon letzten Sommer entschieden - wir zahlen lieber ein bisschen mehr dafür, können aber dadurch Qualität und noch mehr Professionalität anbieten. Unsere direkt bei uns angestellten Putzfrauen waren zwar wirklich immer gut und motiviert (das wissen unsere Stammgäste und man kann es oft in den Bewertungen lesen) - wechselten aber früher auch mal häufiger und die nächsten mussten wieder erneut gut eingelernt werden.

Bei den guten Agenturen sind die Arbeitsstellen - im Gegensatz zu 'privat ein paar Stunden die Woche, maximal halbtags' - beliebte Vollzeitstellen mit allen Rechten, genügend Urlaub etc. für die Arbeitnehmer. Die meisten Angestellten arbeiten in einer solchen Agentur über sehr viele Jahre. Und natürlich arbeitet man in Agenturen, die ihre Angestellten gut bezahlen, mit Personal, was das Ganze auch generell schon jahrelang und mit viel Kenntnissen macht - und auch dabei bleibt. Wir haben uns nach längerer Recherche eine besonders gute Agentur, belgisch geführte Agentur ausgesucht, die sehr viel Wert auf Details legen. Das Putzen bzw. die Ergebnisse wurden durch uns am Anfang der Zusammenarbeit schon öfter auch mal 'überraschend' überprüft (weil es auch ganz andere Agenturen oder Erfahrungen hier gibt...) und wir haben immer super Ergebnisse vorgefunden.

Schon in der Vergangenheit haben wir immer sehr viel Wert auf gute Reinigung und Hygiene in unseren privaten Unterkünften gelegt. Es wurde schon immer in unseren Bädern und Küchen mit Chlor (Desinfektion) geputzt, wir haben schon seit Anfang unserer Vermietung von Ferienwohnungen immer die Wäsche heiß genug gewaschen - und vor allem in den Ferienobjekten immer mit zusätzlichen Hygieneauflagen und Schonern gearbeitet, die jedes Mal zwischen den Gästen gewechselt und gewaschen werden. Aber seit dem Wechsel zur Agentur haben selbst wir noch viel dazulernen können. Die Chef-Putzfrau der Agentur ist wirklich ein sehr kompetenter und energiereicher Mensch und sie beweist mit Ihren über 30 Jahren Tätigkeit sehr viel Erfahrung und Kompetenz - jeden Tag aufs Neue. Das Personal wurde in allen Hygienedingen sehr gut geschult und jetzt gibt es aktuell noch einmal Extra-Themen. Und wir selbst haben für unsere Ferienobjekt zusätzlich zu allem anderen auch noch ein Luftreinigungsgerät gekauft, das je nach Buchungslage davor und danach beim Verlassen der letzten Feriengäste und dem Nachbereiten der Ferienwohnung per Timer eingeschaltet wird - um Keim-Belastungen aus der Luft zu entfernen und hygienische Sauberkeit auch im unsichtbaren Teil der Ferienunterkünfte zu bringen. Das Gerät läuft für solche Fälle in der Nacht oder über Mittag und desinfiziert die Luft. Dann wird vor dem Eintreffen der nächsten Gäste (wie gewohnt) nicht nur alles - wie immer - perfekt vorbereitet, sondern noch mal so richtig kräftig mit Frischluft durchgelüftet - und die Wohnung ist so auf jeden Fall 'hygienisch rein' und mit viel frischer Luft versorgt. Während des Putzens wurde und wird schon immer sowieso permanent gelüftet - in Andalusien geht das natürlich und macht Sinn bei dem guten Wetter. Ein paar kleine Beispiele: Bei uns wird immer auch das Geschirr durchgeschaut und gereinigt - sowie die Schränke innen. Die Türklinken werden vom sehr erfahrenen Putzteam jedes Mal gut gereinigt und nicht nur das, auch die Türen der Zimmer und Schränke sowie der Innenbereich selbst werden einer Reinigung unterzogen. Und so könnte ich ewig weiter schreiben - das würde Sie aber sicherlich langweilen...

Sie können also sicher sein, dass die Kombination des schon immer vorhandenen guten Hygienezustands unserer für Sie frisch vorbereiteten Ferienunterkünfte zusammen mit den Maßnahmen, die jetzt zu Coronazeiten dazugekommen sind, Ihnen eine sichere Ferienunterkunft bescheren wird. Weiterhin haben unsere Ferienwohnungen ja den großen Vorteil, dass sie fast wie Reihenhäuser zu sehen sind. Sie haben alle einen eigenen Eingang draußen vom Bürgersteig aus, ob nun ebenerdig oder gestuft (bei einigen Wohnungen mit einem kleinen individuellen Treppenaufgang nur zu Ihrer Wohnung). So dass Sie also ein enges Beisammensein mit anderen Leuten durchaus sehr gut vermeiden können. Über die tolle Lage der Ferienvilla Casa Almendros im küstennahen Hinterland muss man wahrscheinlich sowieso nichts sagen... die Vorteile ergeben sich von selbst... Und hier 'auf dem Dorf' ist es auch auf der Straße natürlich viel einfacher, anderen Leuten mit 'genügend Abstand' zu begegnen. Da wird sich ja nicht so eng gedrängt wie in den größeren Städten. Schätzungsweise wird Nerja dieses Jahr ja auch etwas leerer sein als normal (es wird mit ca. 30- 50% gerechnet) und die Restaurants und Bars haben ihre Tische und Stühle schon im Juni 'auf Abstand gestellt'. Wenn man also einfach mit etwas Verzicht an 100% Normalität leben kann, wird man an der Costa del Sol ziemlich viel Urlaubsfeeling bekommen. Da wir in jeder Wohnung eine gut nutzbare Küche haben mit Spülmaschine, viel Geschirr und vernünftigen Töpfen etc. können Sie auf Wunsch auch jederzeit einfach kochen anstatt Essen zu gehen. Auch hier in Spanien bieten die Restaurants zusätzlich oft einen 'Take away' Service an, so dass Sie sich auch essen holen können falls Ihnen das lieber sein sollte - oder bei einigen auch telefonisch liefern lassen können. Hier in Nerja haben wir übrigens eine ziemlich gut Pizzeria mit Lieferdienst (Junior Pizza), die Sie mit dem Moped innerhalb von ca. 40 Minuten mit frischer, hausgemachter Pizza auch nach 'San Juan de Capistrano' oder 'Oasis de Capistrano beliefert. Wir bestellen selbst oft dort und können nur sagen, dass es dort sicherlich mit die beste Pizza in dieser Ecke gibt und das auch noch günstig. Sie kommt nicht immer extrem heiß an (kommt aus dem Zentrum von Nerja), aber noch warm genug ;-) 
Herzlich Willkommen in Nerja und Andalusien.

 

Liebe Urlauber... 

...Gleich Anfang April 2020 haben wir uns damals entschlossen, eine persönliche Schilderung hier aus der Axarquia in Andalusien bzw. aus Nerja - wo wir nicht nur unsere privaten Ferienobjekte vermieten, sondern auch selbst wohnen - online zu stellen. Natürlich sind das unsere persönlichen Informationen. Wir konnten und können alles hier vor Ort natürlich schon ganz gut verfolgen... Sie können uns auch glauben, dass wir das für alle machen und nicht nur, um unseren Feriengästen die Sorgen zu nehmen (wir stellen die ganze Zeit über fest, dass das hier im Vergleich keinesfalls mehr Buchungen bei uns produziert als bei anderen Ferienvermietern der Gegend).
Wir möchten einfach gerne, dass korrekte und faire Betrachtungen der Coronaumstände und deren Bedeutung für diese Urlaubsregion online zu finden sind. Nicht nur die Interpretationen aufgrund der oftmals existierenden Sensationslust vieler Presseorgane ;-)
Und übrigens - wir können auch persönlich bestätigen, dass es hier trotz aller 'neuer Normalität' und Maskenpflicht immer noch so richtiges Urlaubsfeeling gibt und gab, sowohl in 2020 als auch 2021. Sie glauben gar nicht, wie viele Touristen es 'hierher geschafft haben, auch den ganzen Winter und das Frühjahr über. Hier in Andalusien, insbesondere in der Axarquia bzw. in Nerja und Umgebung, wird sowieso nichts 'ganz so heiß gegessen wie es gekocht wird' - das gilt bei vielen Dingen auch bei den Maßnahmen zu Corona. Es gibt Dinge, die sollte man unbedingt einhalten und Dinge, die werden nur verordnet, weil sie notfalls als verordnet gelten sollen, wenn sich mal jemand daneben benimmt.
Schauen Sie einfach mal in unsere persönlichen Schilderungen...
Ein Hinweis in eigener Sache: Wir übernehmen keine Verantwortung oder Gewähr für die Richtigkeit unserer Angaben noch für deren Aktualität. Wir machen das Ganze hier rein privat in unserer Freizeit, weil wir hier in der Axarquia wohnen. Ein Kopieren unserer Texte oder Teile unserer Seite (wie leider teils schon geschehen) bzw. ein Weiterleiten, Teilen oder jegliche andere Verwendung sind untersagt! Sollte uns davon ein Schaden entstehen oder wir entdecken Kopien, werden wir Maßnahmen dagegen einleiten. So leid es uns tut, aber wir haben unsere Texte leider bereits auf für uns völlig unseriös erscheinenden Seiten (einfach so sinnfrei kopiert damit man bei den Suchworten gefunden wird) entdecken müssen, was wir sehr schade finden...