Coronavirus, Covid-19, Andalusien (insbesondere Landkreis Axarquia, Nerja, Torrox, Sayalonga etc.), Spanien

Letzte Corona-Werte der Axarquia in Andalusien (Nerja, Torrox, Sayalonga) - die über 1000 Quadratkilometer große Comarca wo unsere Ferienobjekte liegen - ganz unten...

Zusammenfassung zum Thema Corona -> Andalusien bzw. die Axarquia und die Reisewarnung

 

  • Wir sind hier grob gesagt größtenteils von Corona fast verschont geblieben! Natürlich nicht von den wirtschaftlichen Auswirkungen, da hat es auch hier einige Menschen, Familien und Unternehmer schwer getroffen. Trotzdem trifft Vieles, was im Norden von Europa behauptet wird, auf die Axarquia nicht oder kaum zu. Vor allem die Coronazahlen...
    Denn in der Axarquia (Nerja, Torrox, Sayalonga, Cómpeta etc., hiesiger Küstenstreifen ca. 50 km lang) liegen wir bis jetzt immer unter den geforderten 50/100.000 Einwohnern Neuinfizierte in den letzten 7 Tagen - zumindest immer an den Tagen, wo wir geschaut haben. Und das haben wir natürlich sehr oft getan. Die Zahlen mit etwas Interpretation finden Sie immer wieder mal ganz unten auf dieser Seite...
    Und vor allem lagen wir hier fast permanent weit unter den gesamt-andalusischen Zahlen im Durchschnitt -> das sich im Vergleich mit vielen anderen Ecken Europas und vor allem Spaniens auch über einen langen Zeitraum gar nicht so schlecht geschlagen hatte. Am Tag der Reisewarnung lag Andalusien bei knapp über 23/100.000 und die Kanaren bei ca. 21/100.000. Die von Deutschland geforderten Werte um kein Risikogebiet zu sein sind 50/100.000. Die Kanaren wurden viele Wochen erst mal kein Risikogebiet. Warum?
    Wie vermutet sind vorübergehend auch im riesigen Andalusien im Gesamten - durch ein paar Hotspots und sehr viele nicht medizinisch zwingend und unbedingt notwendigen Tests - die Zahlen deutlich gestiegen, aber wo ist das nicht so? Es wird im Vergleich zu anderen Ländern in Spanien ja auch überall wie die Weltmeister getestet. Man sollte sich bewusst machen, wie die hohen Zahlen in Spanien oft entstehen:
    Reihentestungen, fast teilweise schon wie ein Testmarathon wirkend - viele Leute auch mit sehr schwachen Verläufen werden getestet und teilweise wurden ganze Schulen oder Behörden komplett durchgetestet. Überall, wo diese Art der Tests passieren, steigen die Zahlen - das ist ja auch schon der Logik zu entnehmen. Luxemburg hat so gut wie alle Einwohner durchgetestet und wurde prompt zum Risikogebiet, obwohl so hohe Zahlen ja wohl mehr als logisch sind. 
    Man sollte weiterhin das Ganze natürlich weiterhin immer realistisch sehen und in die richtigen Relationen bringen. Soll man im Herbst oder im Winter nicht reisen, obwohl es dann vielleicht im Urlaubsgebiet wieder bessere Zahlen als zuhause gibt? Man ist ja auch in die Nordschweiz gefahren, obwohl der Süden (Tessin etc.) deutlich stärker von Corona betroffen war, oder? Die Schweiz ist ca. so groß wie Andalusien bzw. hat ähnlich viele Einwohner. Der Vergleich ist also wahrscheinlich nicht so schlecht. Es gibt überall stärker und weniger stärke betroffene Gebiete. Selbstverständlich beziehen wir uns hier auf die Coronazahlen, nicht auf die Wirtschaft - davon haben wir wenig Ahnung...
    Die Axarquia beteiligt sich immer noch viel an den vielen Tests, aber hier ist einfach nicht so viel an Corona zu finden. Das geht mal etwas hoch und dann wieder runter, aber im allgemeinen waren es hier durchschnittlich bis jetzt eher ziemlich gute Zahlen, was die Krankheit angeht.
  • Man sollte sich vielleicht immer die Zahlen in seinem individuellen, eigenen Reisegebiet in Andalusien als Grundlage nehmen für Reise-Entscheidungen, zumindest wenn man in der glücklichen Lage ist, einfach nach dem Urlaub in die ca. 7 oder 8-tägige Quarantäne (in der Schweiz 10 Tage, soviel wir wissen) zu gehen bis das Ergebnis des negativen PCR-Tests nach den 5 Tagen nach Rückkehr dann eben da ist. Ab wann diese Regelung gilt ist nach der ersten Oktoberwoche immer noch nicht ganz klar. Letzter Stand aus Deutschland hieß 15.10.
    Wir können Ihnen jedenfalls aus dem Frühjahr berichten, dass wir mehrere Wochen, ja eigentlich sogar fast Monate sozusagen in Quarantäne waren (Ausgangssperre, das kann man schon fast gleich setzen). Das war gar nicht so schlimm, wie wir anfangs gedacht hatten. Nicht angenehm, aber schon machbar. Zumindest was uns anging und auch Freunde äußerten sich vielfach so.
    Und ein oder zwei Wochen Quarantäne sind vielleicht für einige Menschen (wenn man es sich beruflich leisten kann) gut auszuhalten. Wenn man dafür hier in der Axarquia einen tollen langen Urlaub in der Sonne machen kann und den Sommer bzw. den Herbst verlängern kann, dann kann man das sicherlich ins Auge fassen.
  • Der hier vor Ort vermutete politische Hintergrund für Einbeziehung von Andalusien am Tag der Reisewarnung: Die Kanaren sind bzw. waren nur offiziell kein Risikogebiet, weil es aufgrund der Insellage der Kanaren schwieriger ist, sie aus anderen Gebieten als Rückflug-Flughafen zur Quarantäne- oder Testpflichtvermeidung zu nutzen.
    Andalusien hätte also gesundheitstechnisch und wertetechnisch am Tag der Reisewarnung die gleiche Behandlung erfahren müssen.
    Ende August lagen die offiziellen Zahlen zwar auch in Andalusien wieder höher, haben aber weiterhin nichts mit den Hotspots im Norden gemeinsam und waren immer noch nicht spektakulär (und vor einigen Tagen gingen sie auch wieder runter). Und wie gesagt, die Herde von Andalusien liegen wohl eher nicht in der Nähe der recht großen Axarquia. In der Axarquia sind es eher eingeschleppte Einzelfälle.
  • Spanien ist Ende August (seit Ende Juni) wieder von den einzelnen Autonomien (in Sachen Corona) 'regiert' und somit muss Andalusien seit Ende Juni wieder gesondert betrachtet werden. In den Zahlen sowieso, aber auch in den Maßnahmen, Vorgehensweisen etc.
    Übrigens ist es wichtig zu wissen, dass sich der Großteil der Verläufe der Corona-Erkrankungen Ende August auch ganz anders darstellt als im Frühjahr - darauf weisen viele vernünftige und geerdete Ärzte hier im Moment sehr stark hin. Sie werden zwar von den Journalisten mundtot gemacht in verschiedenen Interviews, aber es ist bekannt, dass das stimmt.
    Das den Journalisten das nicht so ganz passt, ist nachvollziehbar, nie war das Geschäft mit den Sensationen so direkt und unkompliziert wie zu Coronazeiten. Man muss sich nichts mehr an Themen suchen, nur noch die Fakten möglichst als Sensationen interpretieren. Sorry Leute, es sind ja nicht alles so - aber bei einigen scheint das doch ziemlich offensichtlich.
    Es finden im Moment sehr viele medizinisch nicht wirklich akut notwendige Tests statt, wodurch logischerweise viele der hohen Zahlen entstehen. Die dazugehörigen Fälle haben aber dann oft nur sehr leichte Verläufe. Der Großteil der Krankenhäuser ist vorbereitet, verzeichnet aber nur sehr wenige der erwarteten Eingänge. Die Intensivstationen haben freie Betten und die Reihentestungen bringen Zahlen, die man im Frühjahr nicht hatte, weil nur Menschen mit signifikanten Symptomen getestet wurden. Also ist das Ergebnis der Axarquia noch besser im Vergleich..
  • Wir haben in der Axarquia über den gesamten Coronazeitraum seit März immer eher unter dem Fakt gelitten, dass man uns mit dem restlichen Spanien bzw. dem Rest des spanischen Festlandes in einen Topf geworfen hat - sprich erst mussten wir mit unter den gesamtspanischen Vorsichtsmaßnahmen leiden und zuhause bleiben etc. und nun werden wir wieder sofort alle mit 'in Sippenhaft' genommen, weil einige Länder meinen, Sie könnten uns aufgrund der Mitte und des Nordens vom sehr großen Spanien, gleich mal mit zum Risikogebiet erklären. Die Fakten und Zahlen von Andalusien hätten das aber an diesem Tag gar nicht zugelassen bzw. begründen können - und der Axarquia bis heute nicht! Gefordert um kein Risikogebiet zu sein sind 50 pro 100.000 Einwohner - auf die letzten 7 Tage. 
    Die 50 Küstenkilometer lange Axarquia (wo Nerja liegt) lag an dem Tag der Reisewarnung sogar nur bei 11/100.000 Einwohnern - jetzt Anfang Oktober sind es etwas mehr, aber mit am 02.10. z. B. 26,5/100.000 immer noch locker unter 50/100.000 (siehe ganz unten). Sie sehen also, auch am Tag der Reisewarnung: Wir waren und sind hier weiter risikoarm und waren an diesem Tag faktisch kein Risikogebiet! Die Axarquia sowieso mal nicht - und die ist ziemlich groß (damit Sie wissen, wo Sie hinreisen).
  • Andalusien ist übrigens eine eigenständige Autonomie (bzw. auf deutsch 'autonome Gemeinschaft' - das ist wie ein großes deutsches Bundesland zu sehen) mit ca. 8,4 Millionen Einwohnern - und auch Flächenmäßig sehr groß, zahlenmäßig die größte Autonomie in Spanien. Einwohnertechnisch ungefähr so groß wie die Schweiz und Österreich.
  • Nochmal die Aussage des deutschen Ministers: Trotz einer Reisewarnung kann und darf man reisen. Dann, Ende August, hat er allem den Gar ausgemacht, auch Frau Merkel hat da mitgemacht. Quarantäne, Verschärfungen für Arbeitnehmer, was Reisen bzw. Lohnfortzahlungen angeht usw.
  • Andalusien lohnt sich natürlich weiterhin als Reiseziel, aber solange es die Reisewarnung gibt, muss man sich jetzt gut überlegen, in welcher persönlichen Situation man sich befindet und ob man mit der Quarantäne - natürlich hauptsächlich beruflich - leben kann. Jetzt haben die den Vorteil, die nicht mehr arbeiten müssen. Es gibt weiterhin Buchungen - von Urlaubern, die sagen, dass Sie lieber ihren schönen Urlaub in Andalusien machen möchten und das gute Wetter und die schöne Landschaft hier genießen möchten.... und dann eben die ein bis zwei Wochen Quarantäne hinterher 'absitzen'. So ein Drama ist das auch wieder nicht, kommt auf die eigene Lage und Mentalität an. Zumal es in Deutschland von Rewe oder anderen großen, oft deutschlandweiten Lieferdiensten auch noch die Lebensmittel bequem nach Hause gibt...
  • Fliegen ist auch sicher, das weiß man jetzt wohl laut den Experten - und auf der Reise und in den Flughäfen schützt man sich einfach mit FFP2 Schutzmasken (in jeder Apotheke) und wer möchte mit Einmalhandschuhen. Hinweis! Wir haben gerade Folgenden in der Presse gelesen: In Spanien werden die FFP2 Masken mit Plastikventil verboten, da man damit ausschließlich sich selbst schützt (also vernünftig, das Verbot). Das Ausatmen lässt bei diesem Masken fast ungehindert alles durch. Wenn das Verbot der Wahrheit entspricht also: Bitte kaufen Sie sich für einen solchen Schutz immer die normalen FFP2-N95 Masken ohne Plastikventil.

 

Kleine Aktualisierungen - auch jetzt im Herbst 2020 - immer mal wenn es mal etwas Wesentliches oder neue Zahlen gibt:

 

Anfang Oktober 2020 (ganz unten auf dieser finden Sie die aktuellen Zahlen mit Grafiken vom 02.10.2020 für Corona in der Axarquia):
Wir bekommen ab und an mal wirklich sehr lieb gemeinte Wünsche, dass wir alles hier gut überstehen sollen und bedanken uns ganz herzlich dafür. Aber da die Realität hier wirklich anders aussieht, als es in den Medien im Norden dargestellt wird, ist das Moment eigentlich für hier überhaupt nicht wirklich notwendig.
Es ist fast eher so, dass wir uns langsam wieder zur bald kühlen Jahreszeit um unsere Lieben im Norden sorgen. Hier in Spanien um die Menschen und besonders um Freunde und Verwandte im Norden Europas.
Wir hoffen wirklich sehr, dass Sie, alle unsere Gäste und natürlich auch alle unsere Bekannten in Deutschland alles was da eventuell kommen könnte in den nächsten Monaten gut überstehen werden. Wenn jetzt irgendwann die Kälte im Norden kommt, dann befürchten wir für Nordeuropa und bei uns natürlich Deutschland (wo die meisten unserer Freunde und auch unsere Familie lebt), dass da schon einiges an echten Fällen von Corona kommen könnte. Also mit wirklich Erkrankten.
Aber sicherlich geht das alles jetzt erst einmal weiter so, dass im Verhältnis im Norden Europas eher nicht so viel getestet wird wie hier im Moment. So dass die statistischen Zahlen sicherlich in Relation weiter 'optisch' so bleiben werden.

Nur leider bändigt das ja die echte Gefahr nicht, wenn man sich dann wieder - wo notwendig - so viel drinnen aufhält - und damit meinen wir eben natürlich nicht unbedingt die Axarquia, hier spielt sich ja weiterhin viel draußen ab, auch im sogenannten 'Winter'.
Aber in den nordischen Ländern wird dann wieder wenig oder weniger gelüftet, gerade in der kalten Jahreszeit in den Geschäften und Restaurants, öffentlichen Verkehrsmitteln etc. etc. Geht ja auch bei den Temperaturen dann spätestens im Winter gar nicht anders, so dass die Superspreader dort dann - natürlich ohne es zu wissen oder zu wollen - in den ganzen Klimaanlagen-belüfteten und geheizten Geschäften etc. 'leichteres Spiel' haben werden.

Und dann werden die Sorgen größer, wenn wahrscheinlich die echte Grippewelle wieder beginnen wird und zusammen mit den grippalen Infekten einiges auslösen könnte. Wir sind da natürlich schon ganz froh, hier in Nerja zu sein. Denn das ändert sich eben fast nie... keiner weiß, wie es am Ende kommen wird und alles sind immer nur Befürchtungen oder Vermutungen, aber bisher waren wir hier die ganze Zeit ziemlich sicher. Und wir sind hier immer sehr verschont geblieben von allem. Wir persönlich machen alle paar Tage zur Sicherheit unserer Patienten einen serologischen Test bei uns selbst (ist kostentechnisch sehr günstig für uns, weil wir die Tests selbst machen können - wir haben eine Krankenschwester in der Praxis), deswegen können wir das auch aus persönlicher Erfahrung sagen.

Man weiß ja anscheinend mittlerweile, dass wohl eher spezielle 10% der Coronakranken (Superspreader genannt) 90% der Neuinfizierten anstecken - wenn wir das richtig verfolgt haben. Klimaanlagen in Flugzeugen sind wohl sehr sicher, weil dort ca. alle 3 Minuten ein kompletter Luftaustausch stattfindet - aber in Geschäften und Restaurants mag man da wohl einige Zweifel haben, ob die Technik überall genauso gut ist wie bei oder in Flugzeugen.

Wir haben einige Freunde & Familie mit Risikofaktoren im Norden Europas und um die sorgen wir uns wirklich bis die Impfung da ist. Da ist es hier wahrscheinlich im Vergleich oft viel sicherer, da sich hier auch in den kühleren Jahreszeiten das Leben wie gesagt viel draußen abspielt. Und auch da hier viel weniger geheizt wird - also die Klimaanlagen bzw. Heizanlagen nicht so viel leisten müssen. Jetzt ist das mal sehr gut, dass die Andalusier im Winter die Innenräume deutlich weniger heizen als das logischerweise im Norden von Europa passiert. Hier ist 18 Grad der Durchschnitt, wir Nordeuropäer wollen meistens mindestens 21 Grad in Innenräumen.

Hier muss man sich tendenziell eher nur vernünftig verhalten und gesunden Menschenverstand anwenden, um sich zu schützen. Draußen sind die leichten Stoffmasken (wir haben welche, die man kaum merkt) gut zu benutzen, aber drinnen bitte immer (überall und auch hier) mit FFP2 Masken, die man ja mittlerweile fast in allen Apotheken kaufen kann.

Ein Tipp für die Gäste, die ja im Moment immer noch recht zahlreich anreisen, wir nehmen an, weil sie die Wahrheit kennen und es sich vor allem eben arbeitstechnisch leisten können (was Quarantäne etc. angeht):
Gehen Sie auch hier bitte vorsorglich nicht unbedingt und zwingend abends (also drinnen) essen oder lieber nur dort, wo Sie auf der Terrasse (die hier bei den Restaurants vielfach mit Markisenstoff geschützt und im Winter dann beheizt ist - aber eben trotzdem belüftet sind) sitzen können. Auch wenn es hier nicht viele Fälle gibt - Vorsicht ist immer und überall besser!

Wir selbst in unserer Branche (die Zahnarztpraxis ist hier natürlich gemeint) wissen natürlich immer gut, wie wir uns zu schützen haben, da wir das ja immer machen müssen in der Praxis. Da gibt es viel Gefährlicheres als Corona. Wir dehnen unser Wissen einfach nur im Radius nun etwas mehr aus was unser Verhalten angeht ;-) Und obwohl Nerja bis jetzt immer weit unter der Grenze von 50/100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen lag, sollte man das vorsorglich immer tun.

Wir halten das hier mit den hohen Zahlen (selbst in Andalusien sind diese offiziell nun gestiegen) gerade für viel oder sagen wir größtenteils politisch motiviert, obwohl wir dieses Mal nicht durchschauen, was damit beabsichtigt wird. Aber wenn man sich anschaut, wie hier gerade schon seit Ende Juli 'Marathontestungen' durchgeführt werden, die Kurve der wirklich Erkrankten aber eher flach ist, könnte so etwas fast schon wie ein Reisedeal in oder mit der EU aussehen. Kroatien wurde gebietsweise betrachtet, Frankreich die letzten Wochen ebenfalls (bis heute, Mitte September im Moment jedenfalls) aber Spanien wurde ohne Notwendigkeit bereits Mitte August gleich mal komplett ' über einen Kamm geschert unter Reisewarnung' gestellt - obwohl zu diesem Zeitpunkt die Mehrheit der Autonomien (wie Bundesländer) in Spanien deutlich unter 50/100.000 lagen.

Und hier wurde und wird so viel getestet, dass es schwierig ist, nicht zu glauben, dass die hohen Zahlen eventuell Absicht sind. Die Realität sieht einfach auch vor Ort - auch im Moment (Anfang Oktober) - so anders aus, als es im Norden dargestellt wird bzw. als diese statistischen Zahlen es vermuten lassen.
Im Frühjahr wurde nur getestet, wenn es notwendig war bzw. wenn jemand krank war oder Symptome hatte - und jetzt werden hier gerade so extrem viele Tests durchgeführt, dass das natürlich im Überblick zu sehr hohen Zahlen führen muss. Wenn man sich aber die anderen Verläufe (wie Krankenhausaufenthalte, Intensivfälle und und und) zumindest in der Axarquia (und dabei auf jeden Fall auch Andalusien) anschaut, dann sieht die Kurve schon wieder anders aus im Vergleich.
Nerja hat übrigens am 02.10. auch nur 3 Fälle in den letzten 7 Tagen auf 100.000 Einwohner, hier ist also coronatechnisch wenig los - und wir kennen auch einen aktuellen Fall zufällig persönlich. Hier ist bis jetzt kein Superspreader zugange gewesen, diese unsere Freundin (vorerkrankt und deswegen sehr gesundheitlich labil) hat sich das relativ sicher in Malaga-Stadt eingefangen. Sie hat aber nicht mal ihren Mann oder den Rest der Familie angesteckt, alle sind 10 Tage später negativ getestet worden. Wir selbst hatten in den letzten Wochen zufällig auch nur telefonischen Kontakt zu ihr, sind aber bei solchen Fällen auch weniger besorgt.

Diese Leute (die normal Infizierten) stecken anscheinend niemanden oder wenn überhaupt nur wenige Menschen an, sagen viele Virologen - und das war für uns nun auch der lebende Beweis. Natürlich hat sie bis zum Test ganz normal ihren Mann geküsst und nicht einmal dabei hat sie ihn angesteckt. Die anderen 7 positiv Getesteten haben es sich wohl auch außerhalb der Region auf Familienfeiern geholt, das ist in einem eher kleinen Ort wie Nerja natürlich schnell bekannt geworden.

Zumindest jetzt, Anfang Oktober, sind wir also weiterhin hier ziemlich 'safe' in Nerja mit im Moment, schauen Sie einfach mal unten in die Zahlen für die Axarquia.
Nerja hat in Wirklichkeit auch viel mehr Einwohner, wenn man diejenigen mitrechnet, die weiterhin in ihren Heimatländern gemeldet sind. Denn hier zählt nur die echte Residencia (also Hauptwohnsitz), nicht die Anmeldung im Padronamiento, die viele Einwohner aus der EU nur haben. Echte Einwohner dürfte Nerja schon mindestens 35.000 haben... aber offizielle Zahlen gibt es darüber nicht. Jedenfalls keine veröffentlichten. Denn viele Europäer haben Vorteile, wenn sie weiter im Heimatland gemeldet bleiben. Und hier wird das eher wenig kontrolliert.
Wenn man diese real ja existierenden Einwohner also mitrechnet und dann noch rechnet, wie viele Touristen dazukommen, dann kommt man auf einen noch viel niedrigeren Schnitt. Und dann sieht man auch, dass die paar PCR positiv getesteten Personen im Ergebnis im Moment eher eine untergeordnete Rolle spielen. Die Positiven und selbst die Kontaktpersonen werden natürlich isoliert und in Quarantäne geschickt. 

Auch in der restlichen Axarquia hört man ähnliche Geschichten. Und wenn man sich die Kurven der PCR positiv getesteten anschaut und dann vergleicht, wie viele Menschen in den letzten 7 Tagen ins Krankenhaus kamen und dass im Moment in der ganzen Axarquia bis Anfang Oktober immer noch niemand auf der Intensivstation ist, dann kann man doch wirklich nur noch glauben, dass das Ganze irgendwie vielleicht doch 'System hat' und nicht wirklich so richtig viel nur mit echten 'Krankenfällen' zu tun hat?

Aus vollem Herzen also unsere besten Wünsche für Sie im Norden und alle Ihre Freunde, Bekannte und Ihre Familie. Und natürlich für all unsere Gäste.

Wir drücken hier alle die Daumen für Deutschland bzw. für all die Länder in der EU, die es im Winter aufgrund des Klimas an echten Krankheitsfällen dann wahrscheinlich wieder härter treffen wird. Achten Sie bitte gerade dann im Winter persönlich und für sich wieder verstärkt auf ähnliche individuelle Maßnahmen wie hier in Andalusien. Setzen Sie FFP2-Masken in den Geschäften und überall dort auf, wo es keine frische Luft gibt. Und wechseln Sie diese Masken bitte häufig, auch wenn diese Masken etwas teurer sind...
Und die Abstandsregel ist besonders im Winter wieder wichtig. Nicht die offiziellen PCR-Fälle sind unserer Meinung ausschlaggebend für das Risiko, sondern dass es nicht wieder so viele wirklich Kranke gibt. Hier in Spanien treffen diese echten Krankheits- und Todesfälle schon wieder leider gerade wieder die Orte, Städte, Gebiete und Regionen, die es auch im Frühjahr 2020 besonders getroffen hat. Wir vermuten also wirklich einen zusätzlichen Klima-Hintergrund. Jetzt mit den Marathontests nicht unbedingt bei der Betrachtung der generellen und statistischen Gesamtzahlen. Aber eben bei den Verlaufsfällen. Wenn man hauptsächlich asymptomatische und leichte Verläufe hat (und wie hier in Andalusien jetzt auch viel die jungen Leute), dann ist das ganz etwas anderes, als wenn die Krankenhäuser wieder strapaziert werden, wie das in anderen Gebieten eben mehr der Fall ist.
Im Sommer ist es hier in Spanien in der Mitte und im Norden Spaniens sehr heiß, so dass genau das passiert, die Menschen gehen nach drinnen zu den kühlenden Klimaanlagen und setzen dort OP- oder noch schlimmer Stoffmasken auf. Das sollte man besser nur draußen tun. Innen sind mindestens FFP2 Masken angesagt. Und hier wird es leider auch im Norden und in der Mitte wieder so weitergehen, anzunehmen eben unterstützend genau deswegen. Weil die Menschen in diesen Regionen ähnliche Verhaltensweisen zeigen wie im Norden von Europa, mit etwas verschobenen aber ähnlichen Gründen...

 

Aus der Axarquia: Wir verabschieden uns vorübergehend... warum, kann man hier kurz nachlesen... kleine Aktualisierungen wird es weiter geben...

 

Wahrscheinlich werden wir einige Dinge oder eher Zahlen weiterhin (aber seltener als vorher) mal aktualisieren...

Wir haben noch einmal alles aktualisiert und viele Dinge auf dieser Seite sind hoffentlich weiter interessant - gerade vielleicht einige allgemeine Betrachtungen. Deswegen haben wir beschlossen, diese Seite hier auch nicht komplett aus dem Netz zu nehmen. Also lesen Sie ruhig weiter....
Es ist aber wichtig zu wissen, dass einige der genannten Zahlen und Vorort-Berichte von Ende August 2020 sind, dann wieder etwas aus September und Oktober. Und wir legen auch ab und an ganz unten auf dieser Seite die aktuellen Zahlen nach.
Denn wir haben nach dieser offiziellen Verabschiedung online so viele Zuschriften mit der Bitte bekommen, dass wir doch bitte weitermachen sollen, dass wir uns entschieden haben, in einer reduzierten Form immer mal wieder weiter zu schreiben - ab und an eben.

Warum wir uns letztendlich teilweise nun verabschieden:
Leider mussten wir am Ende feststellen, dass all unsere Recherche und der Versuch, etwas Licht in die Geschichte von 'Corona in Andalusien' bzw. in der Axarquia - und all die dazugehörigen zu vermutenden politischen Ränkespiele - zu bringen, nicht viel Sinn machen - zumindest jetzt nicht mehr.
Die Quarantäne aus Deutschland und der Schweiz, keine Lohnfortzahlung bald in Deutschland bei Quarantäne... etc.
Und das vielleicht sogar auch wenn man die Reise und die Unterkunft schon vor der Erklärung zum Risikogebiet gebucht hat (?).
Aber vielleicht möchten Sie sich ja mal bei einem Rechtsspezialisten in Ihrem Heimatland intensiver informieren, ob das wirklich bei früh gebuchten Reisen so sein darf und gilt... Oft ist es anscheinend bei neuen Gesetzen wohl laut einem Bericht so, dass es eine Art Bestandsschutz gibt, wenn der geschäftliche oder rechtliche Akt (in Ihrem Falle also Ihre Reisebuchung oder Unterkunftsbuchung) schon vor der Existenz eines neuen Gesetzes durchgeführt wurde. So dass ein neues Gesetz dann wohl in vielen Fällen nur für neue, aktuelle Geschäftsvorfälle gilt. Also zum Beispiel wenn Sie in ein Risikogebiet eine Reise buchen, wenn es schon dazu erklärt wurde.

Wenn wir verreisen würden, würden wir uns wahrscheinlich erkundigen (wenn unsere Buchung schon älter wäre), wie die Rechtslage bei Verboten oder neuen Reglementierungen des Arbeitgebers genau ist. Eventuell könnte das Buchungsdatum da eine Rolle spielen. Das sollte wahrscheinlich Ihr Anwalt wissen oder sich zumindest exakt erkundigen können, falls das für Sie interessant wäre...
Wenn man Ende August hörte, dass Kroatien in verschiedene (Risiko- oder nicht) Gebiete aufgeteilt wurde und die deutsche Bundesregierung dort genau die Fairness hat walten lassen, die wir uns hier in den weniger betroffenen Autonomien Spaniens im August bei der Reisewarnung gewünscht hätten, dann kann man nur noch den Kopf schütteln. Und wir haben an diesem Tag beschlossen, dass wir nicht mehr so viel eigene seltene Freizeit opfern wollen, um letztendlich nichts oder nicht viel mit dieser Geschichte bewirken zu können.
 
Wir werden dann vielleicht wieder intensiver weiter machen, wenn etwas Neues und Sinnvolles passiert, zum Beispiel die Reisewarnung irgendwann wieder aufgehoben wird. Dann macht es vielleicht wieder Sinn, aufzuklären, was wirklich hier vor Ort los ist - also nicht die Presse-Realität sondern 'die echte'. Oder wenn vielleicht die Quarantäne verkürzt wird oder wieder durch PCR-Tests vor Ort im Urlaub ersetzt werden kann. Solche Dinge stehen ja in der Presse zur Diskussion.

Nun wurden Anfang September 'endlich' auch die Kanaren mit den hohen Zahlen mit unter die Reisewarnung gestellt, die haben nun auch mittlerweile so hohe Werte, dass es dann natürlich dazu gehört.

Übrigens, auch am 02.09.2020 hatte Andalusien immer noch ziemlich gute Zahlen, auch wenn nun auch hier wie die Weltmeister getestet wird. Ganz Spanien scheint im Moment hohe Zahlen regelrecht 'heraustesten zu wollen'. Wir haben alles zum Thema Corona seit dem März 2020 verfolgt, verstehen es aber dieses Mal wirklich nicht mehr, was das Ziel dabei ist. Man sieht, dass es im Moment anscheinend der reine 'Testwille' ist, der die hohen Zahlen bringt -> wenn man sieht wie schwach die Verläufe sind, wie wenige zumindest in Andalusien ins Krankenhaus kommen und dass am 02.09.2020 als Beispiel in der Rückschau 7 Tage unter 300 Menschen (von ca. 8,4 Millionen!) ins Krankenhaus gekommen sind.
Und das Interessante ist: hier kann man sich die Tests nicht 'wünschen' (außer man zahlt selbst und das ist bei ca. 130 EUR für einen PCR-Test unwahrscheinlich, dass das hier viele freiwillig zahlen würden). Die Tests werden also anscheinend ärztlich oder sagen wir vielleicht auch politisch angeordnet.
Das ist also anscheinend so etwas wie 'Test- und Zahlenabsicht' und hat nichts mit dem Frühjahr gemeinsam, wo es ja viele Menschen in Spanien wirklich krankheitstechnisch sehr hart getroffen hat (weniger in Andalusien, aber auch hier in einigen Gebieten konzentrierter).
Was will man erreichen? Mehr EU-Gelder? Fragen über Fragen, die keiner mehr wirklich beantworten kann. Wir verstehen es jedenfalls nicht mehr....

Am 02.09.2020 hatte das gesamte Andalusien (ca. 8,4 Millionen Einwohner) mit allen Hotspots nun endlich 57 Neuinfizierte auf 100.000 Einwohner erreicht - wegen der vielen Testungen und das im Marathonverfahren, wie es nun mal wirklich erscheint. Focus online hat schon in einem Artikel aufgeklärt, dass es sehr viele falsch Positive bei den PCR-Tests gibt und dass die statistischen Werte bei übermäßig vielen Testungen immer schlechter bzw. weniger belastbar werden, es also zwangsweise immer höhere Zahlen gibt, die nicht mehr richtig in Relation zu bringen sind.

Nun war man auch in Gesamt-Andalusien über der Grenze zum Risikogebiet..., das war anscheinend die Absicht mit den vielen Tests - könnte fast schon ein bisschen wie eine politische Verabredung wirken, oder? Keiner von uns kann da ja hinter die Kulissen blicken...
In der Axarquia lagen wir am gleichen Tag (am 02.09.2020) bei 26,5/100.000 auf die letzten 7 Tage. Auch viele weitere Küstengebiete hier sahen und sehen ähnlich gut aus...

Nur die westliche Costa del Sol (also die Comarca Costa del Sol, wo auch Marbella liegt) und auch in Almeria gab es deutlich höhere Zahlen am 02.09.2020. Bei der Comarca Costa del Sol waren es 542.000 Einwohner und 571 Neu-Infizierte in den letzten 7 Tagen, also 105/100.000. Beides liegt aber mindestens 90 Autominuten von Nerja entfernt. Die Comarca Costa del Sol beginnt westlich hinter der Comarca Málaga, also auf der anderen Seite von Malaga-Stadt etc. Bitte nicht mit der 'Provinz Málaga' verwechseln - das ist schon alles etwas kompliziert - deswegen haben wir diese Schilderungen ja auch die ganze Zeit von hier aus gemacht....

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Vielleicht kommen die deutschsprachigen Regierungen irgendwann zu der Entscheidung, alles wie auch in anderen Ländern etwas detaillierter bzw. weniger pauschal zu sehen. 

Wir wissen, dass viele Leser dieser Seite jetzt etwas traurig sind - aber ein wenig reduzierter machen wir ja weiter....
Vielen Dank an die vielen 'Follower' der letzten Wochen und Monate, die uns oft sogar sehr nette 'Danke-Emails' gesendet haben - wir haben uns sehr gefreut, wenigstens ein bisschen zu Ihrer Reise bzw. gegen Ihre Sorgen beitragen zu können.

Nun (seit Ende August) machen wir mindestens mal eine längere Pause in der Intensität der Bearbeitung. Wie lange diese Pause dauern wird, liegt leider nicht so wirklich in unseren Händen. Es wird dann wieder mehr werden, wenn wir mit der Aufklärung wieder zur Urlaubs(vor-)freude beitragen können. Nicht nur zu der unserer eigenen Gäste, sondern aller Urlauber, die es in die schöne Axarquia zieht.
Schauen Sie ab uns an rein, wir werden (wenn auch seltener) auch weiterhin immer mal etwas 'nachlegen'...

Bis dann und alles Gute für Sie!

 

Die Zahlen im 1026 km² großen Landkreis AXARQUIA mit über 211.000 Einwohnern (auch Nerja, Torrox, Sayalonga etc.)

 

Die Comarca Axarquia (auf deutsch der 'Landkreis' Axarquia) ist ein ländlicher Teil der Provinz Málaga, also nicht mit Malaga-Stadt oder der ganzen Provinz Malaga gleichzusetzen bzw. zu vergleichen. Hier in diesem flächenorientierten Landkreis sind wir die ganze Zeit über besonders sicher gewesen. Und denken und hoffen, dass das so weitergehen dürfte.

Die Fläche der Axarquia beträgt 1.026 km² und die Bevölkerung in 2018 lag bei 211.328 Einwohnern, jetzt wahrscheinlich eher mehr - aber für unsere Berechnungen werden wir uns daran halten. Die Küstenlinie dürfte ungefähr 50 km lang sein.
Diese hiesigen Zahlen in der Axarquia sind für Ihre Reise (und für die Gedanken, die Sie sich bzgl. eines Urlaubs hier machen) wahrscheinlich die wichtigsten.

Bitte die aktuellsten Zahlen, die wir für Sie ab und an kopieren und vor allem aufbereiten  - bitte immer ganz unten auf dieser Seite nachschauen...

 

Falls es dann wieder interessant und/oder notwendig ist: wo bekomme ich für meine Reise bzw. später Rückreise in der Region Nerja den PCR-Test?

 

  • Es gibt auch jetzt - im späteren Herbst 2020 - kein Reiseverbot nach Andalusien! Eine Reisewarnung ist kein Verbot. Ägypten hat schon seit Jahren eine deutsche Reisewarnung und trotzdem reisen die ganze Zeit viele Gäste aus Deutschland nach Ägypten in den Urlaub.
    Auch die TUI bzw. Alltours, die als Pauschalreiseanbieter natürlich auch eine ganz andere, sehr harte Rechtssituation zu befolgen haben, sagen teilweise zur Zeit - wie es zu lesen ist - immer nur eine Woche im voraus ab. Bzw. stellen ihren Reisenden frei, ob Sie Reisen in bestimmte spanische Gebiete buchen möchten, trotz Reisewarnung. So war es zumindest in der Presse zu lesen vor einigen Tagen.
  • Wollte man eventuell die Reisenden weiterhin im eigenen Land halten? Obwohl Mitte August nur ca. 110 Urlauber aus Spanien positiv getestet wurden, aber in den gleichen vier Wochen über 8500 Menschen sich in Deutschland selbst angesteckt haben? Und wollte man im August eventuell einfach nur zeigen, dass man ganz hart gegen andere Länder vorgeht? Vielleicht auch um die eigenen Zahlen besser dastehen zu lassen? Man weiß es nicht, aber im September 2020 hatte Herr Spahn ja die deutsche Bevölkerung am Ende sogar ganz offen zum Urlaub im eigenen Land aufgefordert. Und jetzt wird auch diese Idee zum Problem, weil es Unterkunftsverbote und Schwierigkeiten nun schon im Herbst im eigenen Land gibt? Da hätte man die Leute lieber in die Axarquia geschickt ?
    Eines ist jedenfalls auffällig: man teilte das eigene Land in Bundesländer ein, aber bei den EU-Nachbarn hat man wieder den Knüppel über das gesamte Land gezogen? Weil das ja entweder keiner merkt bzw. niemand gegen dieses ungerechte Verhalten vorgeht? Es ist so schade, dass mit solchen Maßnahmen jetzt die EU Länder wieder gegeneinander und egoistisch vorgehen, anstatt zusammen zu halten. Und dass durch diese Maßnahmen und Haltungen nun oft Reise- bzw. Ferienveranstalter/Anbieter und ihre Urlauber zu 'Gegnern' gemacht werden, weil man von der eigentlich gleichen Seite (schöner Urlaub) auf gegnerische Seiten (das Finanzielle)  gezwungen wird. Der eine kann kaum noch Kulanzen anbieten - wenn er nicht  muss wie die Pauschalveranstalter - weil er vom Frühjahr gebeutelt ist... und der andere möchte verständlicherweise versuchen, so wenig wie möglich Geld zu verlieren.
  • Reisewarnungen sind ein rechtliches Problem für die Pauschalreiseanbieter (TUI etc.), die sich stark nach solchen Aussagen vom Auswärtigen Amt richten müssen. Und selbst die Großen Anbieter fangen an, sich zu wehren - laut der Presse.
    Da stecken anscheinend wohl Gesetze und bei Reisewarnung fehlende Versicherungen für die Veranstalter etc. dahinter. Das veranlasst die Veranstalter wohl oft, auch diejenigen Reisenden umzubuchen, die trotz Coronatestpflicht bei der Rückkehr gerne ihre Pauschalreise in Anspruch nehmen würden. Reisende, die sich ihre Reise selbst zusammenstellen, haben es da deutlich besser.
  • Individualreisende können sich freier entscheiden, denn sie dürfen reisen - wie ja Herr Spahn nicht müde wurde, im August im Fernsehen zu betonen. Eine Reise hierher in die Axarquia, also Andalusien, ist gesundheitlich auch im Moment auch weiterhin kein Problem (wie es auch im Frühjahr eigentlich kein Thema gewesen wäre, wenn man nur die Zahlen betrachtet -> wir haben hier immer nur unter den Vorsichtsmaßnahmen und den Globalbeurteilungen von 'ganz Spanien' gelitten).
    Wir haben hier bessere Werte als einige Ecken in Deutschland. Und wie gesagt, in der Axarquia, wo Nerja (Torrox & Sayalonga) liegt, ist und war das sowieso die ganze Zeit so.
  • Auch die Pressemeldung aus England und Frankreich, dass Spanien am 15.09. oder 17.09. wieder Quarantäne und 'Hausarrest' bekommt, war eine reine 'Presse-Ente' - das nennt sich 'bulo' auf spanisch, also Fake-News. Das hatte sich sehr durch die sozialen Netzwerke gezogen.
    Die 'Autonome Gemeinschaft' Andalusien wurde bei der Reisewarnung vom Auswärtigen Amt in Deutschland nicht mal erwähnt. Unsere besseren bzw. 'niedrigeren' Zahlen werden dort totgeschwiegen und einfach nicht beachtet.
  • Andalusien ist ungefähr so groß wie die Schweiz oder Österreich bzw. hat ca. genauso viele Einwohner! Schauen Sie bitte auf der Seite https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/spanien-node/spaniensicherheit/210534 - da werden Sie sehen, dass Andalusien nicht bei den Coronawarnungen bzw. Zahlen erwähnt wird. Da wurde dann einfach nicht erwähnt dass es auch auf dem spanischen Festland nicht überall hohe Coronawerte gab.
  • Wenn es dann eventuell wieder interessant sein wird - die Lösung über einen PCR-Test vor Ort im Urlaubsgebiet:
    Bitte informieren Sie sich kurz vor Ihre Reise auf jeden Fall noch einmal über die aktuellen Regelungen. Sie sollten Ihre Presse bzw. vielleicht besser die Seiten des Auswärtigen Amts gut verfolgen. Denn erst wenn das dort zu finden ist, ist es bindend.
  • Wir selbst haben es mit unserer Praxis bei den eigenen Corona-Tests (Bluttests, für Sie nicht verwertbar) natürlich einfacher und testen uns serologisch (Bluttest) selbst zum vorsorglichen Schutz der Patienten alle 3 bis 5 Tage - und alle Tests waren immer negativ... und das obwohl wir permanent hier in Spanien leben - aber eben in der Axarquia!
    Und da Sie als unsere Gäste ja ebenfalls hier in der Axarquia Ihren Urlaub verbringen wird bei Ihnen für einen PCR Test und einem normalen Urlaubsstil / vernünftigem Urlaubsverhalten hier nicht anders aussehen als unsere eigenen serologischen Ergebnisse, sollte man annehmen.
    Wenn Sie einen Test brauchen - bei einem lizensierten Labor in Nerja sind das 130 EUR für einen PCR-Test plus 20 EUR in der deutschsprachigen Praxis, die Ihnen den Test verschreiben muss - und ca. 24 h Wartezeit aufs Ergebnis. Dieses lizensierte Ergebnis bekommen Sie als PDF auf Ihre Emailadresse gesendet - wichtig ist, dass Sie ein englisches Ergebnis anfordern. Wir haben uns gekümmert, wo das jeder machen kann. Das ist alles dann im Labor dann auch keine große Geschichte... Die haben Öffnungszeiten, wo man vorbeigehen kann - man sollte aber für einen PCR-Test vorher einen Termin machen und sich an seinen 48 Stunden orientieren... Auf dem Ergebnis wird laut Auskunft Labor allerdings nur das Datum genannt, anscheinend nicht die Uhrzeit. Also könnte man wahrscheinlich auch 2 Tage sagen anstatt 48 Stunden.
    Bitte beachten Sie, dass die am Samstag und Sonntag geschlossen haben. Sie können aber am Freitag einen Test machen und bekommen laut denen am Samstag das Resultat gemailt. Und auf Nachfrage sagten die, da steht auch keine Uhrzeit drauf, sondern nur das Datum.
  • Also noch einmal ganz klar gesagt:  Im Moment sieht es auf der Seite des AA so aus, dass das auch eben wirklich hier 48 Stunden (oder eben 2 Tage) vorher geht - der Test muss in englisch zertifiziert sein und darf bei der Einreise nicht älter als 48 Stunden sein (Uhrzeit wird anscheinend praktischerweise auf dem gemailten PDF-Ergebnis nicht genannt):
    Und damit kann man wohl zumindest Stand Mitte August laut dem AA die ein oder zwei Tage zuhause in Quarantäne verhindern.
    Bitte lesen Sie genaueres nach, wie Sie hier in der Ecke Nerja - Torrox zu einem PCR-Test kommen können - in unserem gesonderten Punkt für die PCR-Tests. Dort haben wir alles aktueller genannt, was die Daten angeht, wo Sie den Test bekommen. Und ab 15.10. soll es neue Regeln geben, bitte informieren Sie sich.
  • Übrigens spielte Spanien bei den vermutlich dort infizierten Reiserückkehrern im Moment der Reisewarnung Mitte August eine eher untergeordnete Rolle.
    Laut den Meldungen Mitte August sind in den letzten 4 Wochen davor nur ca. 107 (sagen wir aufgerundet 110) Urlauber aus Spanien zurückgekehrt, bei denen 'angenommen wird', dass sie sich in Spanien angesteckt haben. Und sicherlich spielt Andalusien da keine wesentliche Rolle... Zum Vergleich: es waren wohl 1096 Urlauber aus dem Kosovo, über 500 aus der Türkei und zum Beispiel Kroatien lag& am selben Tag bei einem geschätzten Wert von 260 dort eventuell angesteckten Reiserückkehrern. Schauen Sie mal nach, wie groß Kroation ist (bzw. wie klein), im Vergleich zu Spanien.

 

Andalusien war am Tage der Reisewarnung definitiv zahlentechnisch kein Risikogebiet

 

  • Natürlich weiß keiner, was die Zukunft bringt. Auch in Andalusien steigen die Zahlen, allerdings nur die der positiv Getesteten, die der wirklich Erkrankten nur sehr wenig. Aber im Moment (zum Tage der Reisewarnung) gab es nicht einmal das. Und da nun auch das Nachtleben ab 24 Uhr in Spanien nicht mehr geöffnet ist und man auch keine größeren Gruppen mehr beim Trinken auf der Straße und auch kein Rauchen in Gruppen oder generell auf der Straße (wegen der fehlenden Masken) mehr duldet, sind ja einige wichtige Faktoren schon mal vermindert worden.
    Deswegen gilt für den Moment: Wir haben hier alle im Frühjahr zähneknirschend hingenommen, dass Deutschland und die meisten anderen Länder im Norden der EU immer ganz Spanien über einen Kamm geschert hat und auf Corona bezogen immer vom 'armen, bedauernswerten, gesamten Spanien und seinen schlimmen Coronazahlen' die Rede war.
    Im Frühjahr 2020 war das Thema Corona ja auch noch neu und die Politiker und Wissenschaftler hilflos - und von der ganzen Misere überrascht.

    Aber wir waren hier im Frühjahr nicht schlimmer dran als Deutschland, teils sogar deutlich besser, je nach Region gesehen - in hier in der Axarquia hatten wir eben immer rekordverdächtig gute Zahlen. Und auch jetzt sind wir noch mindestens genauso gut, was die wirklich Kranken angeht.
     

  • Sie können und dürfen trotz einer Reisewarnung weiterhin in die schöne und ziemlich Corona-arme Axarquia reisen! Eine Reisewarnung ist kein Verbot.
    Die meisten Zahlen, die Andalusien (und wenn überhaupt auch die Axarquia) im Moment produziert, sind anscheinend sowieso eher aufgrund der erhöhten Anzahl an Tests (oft standardmäßig und systematisch ohne Symptome getesteter) und vieler getesteter asymptomatisch Erkrankter entstanden - siehe unten auf dieser Seite. Auch hier gibt es mittlerweile ausreichend Tests, um diese Art von Reihen-Testungen durchzuführen. Wenn man sich heutzutage die Zahlen zu Toten, Intensivpatienten und stationären Aufnahmen im Krankenhaus anschaut, ist das sowieso so gar kein Vergleich zum Frühjahr - hier in Andalusien bzw. mindestens mal in der Axarquia gibt es da kaum etwas. Hier sind die leichteren Verläufe mittlerweile das neue Normale an Corona geworden.

     

Warum wir die Zahlen und die Situation hier vor Ort manchmal besser beschreiben können als die Presse...

 

Erstens wohnen und arbeiten wir fast ganzjährig hier vor Ort. Wo ist nun 'hier'?
Nerja ist Teil der Axarquia, die Küste dieses Gebietes ist die östliche Costa del Sol, also die Costa Oriental. Hier in Nerja gab es zu den meisten Zeiten nur wenig Corona. Anfang September z. B.: Zwei Personen (die wir man hört vorher auf Reisen waren) sind positiv getestet worden. Deren Umfeld nun auch und bisher sind keine Ansteckungen entdeckt worden. Wenn es also keine Superspreader waren, kann man bei ca. 30.000 Einwohnern also weiterhin von wenig Gefahr ausgehen (die fehlenden 9.000 zu den offiziellen Einwohnern sind die, die sich hier noch nicht angemeldet haben, aber hier wohnen - bei manchen ist das auch ein Dauerzustand). Der dritte Fall Ende der ersten Augustwoche war in Sayalonga. Alle sind isoliert worden. Es ist anzunehmen, dass weiter so vorgegangen werden soll und wird. 
Weiterhin sehr wichtig zu sehen ist die Tatsache, dass die neuen Fälle häufig aus vermehrten Testungen entstehen. Nun gibt es ausreichend Tests und es werden auch die schwachen oder asymptomatischen Verläufe viel besser und häufiger erfasst.
Aber was wir auch von den medizinischen Insidern gehört haben ist, dass die Verläufe nun leicht sind, zumindest hier in Andalusien. Wir hatten es hier immer besser, in unserem Krankenhaus war die ganze Coronazeit über niemand auf der Intensivstation, nur auf den Quarantänestationen. Der Todesfall im Frühjahr in Nerja hatte eine solch schwere andere Erkrankung, dass es ohne Corona wahrscheinlich irgendwann ähnlich gelaufen wäre. Im Krankenhaus Velez-Malaga musste die ganze Zeit über auch niemand intubiert (also künstlich beatmet) werden.
Für die paar neuen Fälle, die gerade an der langen Costa del Sol registriert werden, waren keine stationären Krankenhausbehandlungen notwendig. Sind also eher mit den leichten oder mittleren Verläufen im Norden Europas zu vergleichen. Die Costa Occidental (die östliche Costa del Sol) der an sich schon ziemlich langen Costa del Sol hat also weiterhin wenig mit dem Thema Corona zu schaffen. Und auch die absoluten Zahlen der Fälle sind sehr milde.
Die Presse rechnet gerne Sensationen vor, selbst hier wird das teilweise von den kleineren Blättchen so versucht. Die absoluten Zahlen sagen aber anderes. Bei der Rechnung auf 'Fälle auf 100.000 Einwohnern' ist das weiterhin doch eher wenig, was hier in den seriösen Bekanntmachungen zu sehen ist an Zahlen.

Weiterhin sollte man für seine Betrachtungen für eine Reise nach Nerja, Torrox oder Sayalonga bzw. auch z. B. Cómpeta immer sehen, dass wir hier eben die Axarquia sind, man kann es gar nicht oft genug wiederholen. Die Axarquia ist ein sich ca. 50 km entlang der Küste erstreckendes Gebiet mit ca. 211.000 Einwohnern, für das es auch oft gesondert gewertete Zahlen nachzulesen gibt. Und für Sie interessant ist maximal diese Axarquia bzw. die Costa Oriental, die hinter Nerja an die Costa Tropical grenzt. Die Hauptstadt der Provinz Malaga (die Axarquia ist der östlichste Teil davon) sehen Sie nur am oder im Flughafen, wenn Sie in Malaga landen. Alles Weitere ist hier so groß, dass es differenziert betrachtet werden muss.
Und hier in der Axarquia bzw. an der Costa Oriental leben und arbeiten wir - und hier machen Sie Ihren Urlaub! Hier gibt es hauptsächlich eine andere Art des Tourismus, der Pärchen und Familien anzieht und weniger die 'Feiertouristen'. Und das, gemischt mit dem guten, gemischten Klima, hat uns hier wahrscheinlich diese permanent guten Zahlen beschert - und das eben schon die ganze Zeit.

 

Welche Zahlen sind wirklich wichtig und relevant für einen Urlaub hier - und woher kennen wir die Details?

 

Für Sie als Gäste in der Region Nerja, Torrox bzw. Sayalonga sind am Ende für eine echte persönliche Einschätzung die Zahlen der Axarquia wichtig. Die Axarquia ist ein ca. 50 km langer Küstenstreifen von ca. westlich Rincon de la Victoria bis östlich hinter Nerja. Hier hatten und haben wir die ganze Zeit fast kein Corona. Natürlich gibt es das Virus und ab und an mal ganz kleine Ausbrüche von 1 bis 4 Personen, aber insgesamt befanden wir uns hier permanent unter 20/100.000 Einwohnern über eine Woche gesehen. Wer sich also vernünftig verhält in seinem Urlaub, den Regeln folgt und nicht nachts versucht, irgendwo 'feiern zu gehen', hat also wenig echte Gefahr, das Virus zu erwischen. Statistisch sowieso.

Warum beruhigen uns unsere Zahlen hier? Wir sehen also nicht nur die einfachen Zahlen und Statistiken von Covid 19 bzw. SARS-CoV-2 (wie Corona es ja medizinisch korrekt heißt), sondern kennen oft die echten Zusammenhänge deutlich besser als die Presse.
Und wir müssen dann vor allem auch nicht aus diesen Zahlen und Meldungen 'eine Schlagzeile machen'.
Wir haben aufgrund unserer Praxis ganz gute (persönliche, echte) Verbindungen zu medizinischem Personal im Bezirkskrankenhaus der Axarquia (in Vélez-Malaga) und auch oft persönliche Informationen aus dem Carlos Haya Krankenhaus in Málaga, dem größten Krankenhaus in der Provinz Malaga. Die 2. Zahnärztin unserer Praxis hat Freunde in beiden Krankenhäusern, denn sie hat vor Ihrem Studium der Zahnmedizin 4 Jahre an der Universität Granada studiert und ist ebenfalls Krankenschwester (das ist hier wie vielfach in Amerika ein Universitätsstudium und in einigen Belangen fast wie eine Vorstufe zum Allgemeinarzt zu sehen).
Weiterhin haben wir ein persönliches Interesse daran, wie es wirklich bei uns in der Umgebung steht, schließlich ist Gesundheit wichtiger als Arbeiten, Reisen, Vermietung etc. Auch wir wollen wissen, ob und wo wir in Gefahr laufen könnten, uns mit Corona anzustecken.
Und wir fühlen uns hier weiterhin sehr sicher. Für die paar neuen Fälle, die gerade an der langen Costa del Sol registriert werden, waren übrigens auch keine stationären Krankenhausbehandlungen notwendig. Sie sind also eher mit den leichteren oder mittleren Verläufen im Norden Europas zu vergleichen. Und im ganzen Frühjahr seit März waren in Vélez-Málaga nach unseren Informationen im Durchschnitt 5 bis 7 Menschen mit Corona auf Station, aber eben ohne die schweren Verläufe, wie man sie im kalten (Frühjahr und Winter) Norden Spaniens bzw. im auch sehr frühlingskalten Madrid im Fernsehen gesehen hat. Unsere Beatmungsgeräte standen die ganze Zeit still. Und jetzt stellen sich die absolut gesehen wenigen Fälle auch milder dar.
Die Costa Occidental (die östliche Costa del Sol) der an sich schon ziemlich langen Costa del Sol hat also weiterhin wenig mit dem Thema Corona zu schaffen. Und auch die absoluten Zahlen der Fälle sind auch wenig spektakulär.
Die Presse rechnet gerne Sensationen vor, selbst hier wird das teilweise von den kleinen Blättchen so versucht. Die absoluten Zahlen sagen aber anderes. Bei realistischen, sensationsfreien Betrachtungen ist das weiterhin aber nicht wirklich viel.
Der weitere wichtig Grund ist, dass wir die Zahlen so sehen wie sie sind und sie in die richtige Relation bringen. Wir sehen nicht wie die Presse oft nach ganz Spanien sondern maximal nach Andalusien. Andalusien hat 8,4 Millionen Einwohner, ähnlich wie die Schweiz - als Beispiel. Die Hauptstadt Sevilla liegt ca. 2,5 Autostunden entfernt und selbst unsere Provinzhauptstadt Málaga mit ihrem Flughafen liegt 60 bis 70 km entfernt (je nachdem, wo man misst natürlich).
Wir sind hier 1000 km von den neuen großen Ausbrüchen entfernt, die wieder im Norden bzw. Region Madrid - 550 km weg - liegen - wie auch das ganze Frühjahr über (Barcelona, generell die drei nördlichsten Bundesländer/Autonomien in Spanien). Sie können uns an der Costa del Sol geografisch eher in der Nähe von Afrika sehen, natürlich aber durch durchschnittlich 100 km Meer von uns entfernt und Nordafrika ist im Moment von hier aus nicht zu bereisen, andersherum auch nicht.

 

Corona-Zahlen in Andalusien bzw. in Nerja, Torrox, Sayalonga, Cómpeta - eben in der Axarquia...

 

Wir haben hier weiterhin in der Axarquia nur etwas höhere Zahlen an Corona als zu Beginn der Ausgangssperre im Frühjahr - und unsere Zahlen waren damals wirklich exzellent. Wir haben immer eher nur unter den gesamtspanischen Maßnahmen leiden müssen. Corona gab es hier in der Axarquia damals nur wenig, wenn man statistische Werte dafür bemüht. Bis Mitte August ist ein Einwohner von Nerja gestorben (an einer Kombination von Corona und einer anderen Krankheit) und nur sehr wenige Menschen hatten überhaupt Corona seit Mitte März und das bei ca. 30.000 echten Einwohnern (ohne die weiteren vielen Zehntausend Touristen im Sommer, die auch jetzt bzw. dieses Jahr hier sind). Und die Zahlen in der gesamten Axarquia (der Landstrich, in dem Nerja liegt innerhalb der großen Provinz Malaga) sahen und sehen die Zahlen im Verhältnis ähnlich aus. 30.000 sagen wir, weil zu den 21.000 offiziellen sicherlich sogar mehr als 10.000 dazu kommen, die zwar hier fast das ganze Jahr leben, aber nicht gemeldet sind.
Wir 'Einwohner' von Nerja und natürlich generell der Axarquia mussten 'nur' die Vorsichtsmaßnahmen mit einhalten, die von den Hotspots gerade in Barcelona und Madrid ausgelöst wurden. Damals hatte der Präsident Sanchez (Zentralregierung Spanien) den Autonomien wie Andalusien, mithilfe der Stufe gelb, wurde auch oft als rot bezeichnet (also Alarmzustand, 'estado de alarma') die Entscheidungshoheit entzogen. Nun hat unser andalusischer Präsident diese zurück und entscheidet wieder alleine und das seit Mitte Juli. Als 1000 km weg im Norden von Spanien wieder Coronaausbrüche kamen, hat er sofort für die Sicherheit der Touristen und Einheimischen entschieden, die Pflicht zum Maskentragen wieder zu verschärfen. Natürlich mögen wir die alle nicht. Aber anhand einiger Mentalitätsfragen kann man auch sagen, dass es teilweise Sinn macht. Es haben vorher viele die Abstandspflicht oder alternativ Maske eingehalten, aber leider eben auch viele nicht.
Nun haben wir hier mit dieser Entscheidung wie es scheint zumindest weiterhin ein ziemlich sicheres Gebiet, denn die allermeisten halten sich jetzt wieder recht anständig an die Vorschriften - ist ja auch teuer, wenn man es nicht tut.
Vor allem hier in der Axarquia (ca. 1000 Quadratkilometer), sprich Nerja, Torrox und Sayalonga ist alles noch recht in Ordnung und entspannt - das liegt natürlich logischerweise immer im Auge des Betrachters.
Aber zumindest im Vergleich zu den Zahlen aus vielen Gebieten im Norden Europas und natürlich vor allem im Vergleich zu Nordspanien/Katalonien (wo es die allermeisten der zur Zeit immer genannten Coronafälle gibt) muss man sich hier weniger Sorgen machen. Und jedenfalls nicht mehr als anderswo wo Corona vorhanden, aber nicht so ein großes Thema ist. Und mit der erweiterten, für uns wirklich nicht so unangenehmen Maskenpflicht (siehe gesonderten Punkt) hat man die paar Fälle und die Steigerung der Kurve anhand dessen auch anscheinend schon ganz gut wieder im Griff. Sie geht hoch, aber auch zwischendurch immer wieder runter. Aber vor allem waren doch die absoluten Zahlen insgesamt bis jetzt wirklich nicht in dem Sinne bedrohlich. Im Norden von Spanien - das ja, das sehen wir auch so - da sind wir aber 1000 km entfernt. Madrid ist auch wieder viel mehr dazugekommen, aber die Fälle sind im Durchschnitt viel leichter als im Frühjahr. Trotzdem wurden nun vernünftigerweise dort harte Maßnahmen ergriffen.
Was für uns aber wichtig ist - die Axarquia, also das große Gebiet in der Provinz Malaga zwischen Rincon de la Victoria und fast Almuñecar auf der anderen Seite im Osten. Also Urlaub in Nerja, Torrox und Sayalonga bei uns.... Die Axarquia hatte die ganze Zeit über wenig Fälle und auch jetzt, im Herbst, hat sich das nicht großartig geändert. Trotz des Tourismus ist hier wenig passiert. Das liegt sicherlich auch an der Art des Tourismus in Nerja und seinem Hinterland. Die Axarquia ist eben eher für Familienurlaub der etwas ruhigeren Art bekannt und für Wandern, Sport, nette Strände, Touren ins Hinterland und zu den wichtigsten, von hier aus sternförmig gelegenen und gut zu erreichenden Sehenswürdigkeiten...

 

PCR-Tests vor der Rückreise - Sie brauchen eine 'Verschreibung' & autorisiertes Labor; wir haben uns bereits über das 'Wie & Wo' für Sie informiert

 

Wir hatten diesbezüglich mittlerweile mehrfach Kontakt mit einem deutschsprachigen Ärztezentrum in Torrox-Costa. Sollte Sie also bei Ihrer Rückreise einen Test hier vor Ort wünschen, wenden Sie sich gerne dorthin. Einfach nur, falls Sie das lieber so lösen möchten statt in Deutschland die online angegebenen 1 oder 2 Tage in Quarantäne auf Ihr negatives Ergebnis zu warten.
Für die anderen Länder: Fragen Sie einfach bei den Behörden in Ihrem Heimatland nach, ob das bei Ihnen auch so funktionieren würde.
Aber auch deutsche Gäste sollten sich am Besten immer aktuell informieren auf der Seite des Auswärtigen Amtes, da seit zusätzlich seit einigen ein Wiederholungstest für Reiserückkehrer im Raum stand. Bisher gab es aber weder eine gesetzliche Anordnung dafür noch eine Aussage zur Quarantäne. Es sah so aus, als würde dieser eventuell von Deutschland zusätzlich gewünscht werden, aber nicht unbedingt zu längerer Quarantäne führen. Wenn er überhaupt Thema werden wird... Da es nun schon einige Tage keine konkreten Angaben dazu gibt, könnte das auch als üblicher Presse-Versuchsballon gesehen werden, der am Ende nicht realisiert wird.

Zum Vorgehen hier: 
Sie können im Deutschen Ärztezentrum in Torrox-Costa anrufen und dort einen Termin ausmachen, um Ihren PCR-Test 'zu starten'. Der Link ist http://centromedico24.com/de/  und die Telefonnummer ist 0034 952 53 03 57 - mit umfangreichen, sogar täglichen Öffnungszeiten (auch samstags und sonntags). Sie können natürlich 'für Ihre Verschreibung' des Tests auch schon einige Tage vor dem eigentlichen Test gehen - dann haben Sie keine Zeitnot damit und können den ersten Schritt in Ruhe durchführen. Und falls Sie uns den Tipp erlauben: Bei dem Preis von dieser Praxis mit im Moment 20 EUR, würden wir empfehlen, nicht allzu extrem viele Fragen zu stellen, damit die sich den günstigen Preis nicht noch einmal 'überlegen' auf die Dauer... ;-) Die sind wirklich sehr freundlich, das sollte man also nicht 'stundenlang' ausnutzen. Aber man wird dort wirklich sehr zuvorkommend behandelt.
Falls Sie aber dort bei einem Anruf trotzdem nicht weiterkommen sollten, fragen Sie bitte nach den netten deutschsprachigen Ärztin Carla, mit der haben wir mehrfach gesprochen - und Carla würden wir sowieso empfehlen.
Bitte erklären Sie dort auch ganz deutlich, ob Sie einen Test für sich selbst machen möchten (es gab Anfragen diesbezüglich), also ein günstiger serologischer Test direkt dort gemacht werden kann oder ob es bei Ihnen um einen offiziellen PCR-Test (der muss auch das Ergebnis in englisch enthalten) für Behörden oder Reisen handelt.
Wenn Sie einfach nur fragen, ob Sie dort den Test machen können, werden Sie eventuell hören, dass nein (oder nur einen Bluttest). Stimmt ja auch, direkt dort den PCR-Test machen geht nicht. Aber wenn Sie nach Carla bzw. gezielt nach einer Verschreibung (übrigens auf spanisch 'prescripcion' genannt) für einen PCR-Test im Labor von Antonio an der Plaza Marina in Nerja fragen, sollte das gut klappen. Ist ja für alle im Moment immer noch ein bisschen neu - dieses Thema, bis da echte Routine einkehrt ist alles wahrscheinlich schon wieder mehr oder weniger vorbei.
Denn das Team dort kann in dem Ärztezentrum natürlich den Test nicht physisch selbst durchführen - das können bzw. dürfen nur zertifizierte bzw. autorisierte Labore - aber Sie brauchen eben die Verschreibung dafür (so etwas ähnliches wie ein Rezept). Wir haben in dem Ärtzezentrum einen Preis von 20 EUR genannt bekommen für eine kurze Anamnese (ist rechtlich notwendig) und die Verschreibung des PCR-Tests. Dort bekommen Sie dann auch das Visitenkärtchen von dem Labor in Nerja, wo der eigentliche Test gemacht wird - also der Abstrich aus Nase oder Rachenraum für den PCR-Test. Dieser kostet laut Auskunft vom Labor dann dort pro Person 130 EUR. Laut unserem Anruf in diesem Labor (wir haben mit dem Chef selbst gesprochen) kann er englisch und hat teilweise auch jemanden da, der (bzw. die) etwas deutsch kann. Die Webseite des Labors finden Sie unter https://analisisclinicosnerja.es/en/ und die Telefonnummer lautet hier: 0034 952 52 09 76.
Die Auskunft vom Labor war, dass man für einen PCR-Test einen Termin ausmachen muss. Wir würden es auch immer sowieso dringend empfehlen, da sich hier gerne mal die Öffnungszeiten ändern etc. ohne das es in der Webseite oder in der Google-Präsenz auch dann dementsprechend zeitnah geändert wird. Lieber noch mal die Öffnungszeiten, die Sie interessieren bestätigen lassen und eben vor allem einen konkreten Termin ausmachen.

Nach dem Abstrich vergehen ca. 24 h. Manchmal etwas weniger, sagte er - teilweise klappte es mit morgens um 10 Uhr testen und abends gegen 18 Uhr hat man das Testergebnis per E-Mail als PDF erhalten. Laut Labor-Auskunft bekommt man als Kunde dann das Testergebnis auf sein Smartphone etc., also an seine Emailadresse gemailt, die man angegeben hat. Bitte kontrollieren Sie dann unbedingt gut Ihre Spam und Junkordner, Emails aus Spanien werden von deutschen Servern wie Web.de etc. gerne mal rausgefiltert. Leider passiert es teilweise auch (eigene Erfahrung), dass sie nicht mal bis zum Spamfilter kommen und einfach nicht ankommen. Wir denken, am Besten geben Sie mindestens zwei verschiedene Emailadressen an und bitten darum, dass es auf beide gleichzeitig gemailt wird. Und vielleicht auch von verschiedenen Anbietern / verschiedenen E-Mailprovidern.

 

Das Einreiseformular nach Spanien - auf deutsch und mit guter Erklärung, online auszufüllen

 

Wer nach Spanien einreist, muss schon seit längerer Zeit ein Einreiseformular ausfüllen. Das ging bisher (Ende Juli) auch in Papierform im Flugzeug oder am Flughafen. Jetzt möchte die Regierung, dass Sie ein Onlineformular ausfüllen, mit dem Sie dann einen so genannten QR Code produzieren und im Smartphone mitnehmen. Weitere Angaben auf deutsch und das Formular (auch auf deutsch) selbst finden Sie unter https://www.spth.gob.es

 

Aktuell (10/2020): Maskenpflicht in Andalusien - was ist unter der 'erweiterten Maskenpflicht' wirklich zu verstehen?

 

Sie müssen in Andalusien bzw. an der Costa del Sol nicht - wie oft gemeldet - generell und immer am Strand oder am Pool eine Maske tragen!
Und es gibt auch nicht zwingend an der Costa del Sol eine neue 'blasse Bikinizone im Gesicht', wie in der Presse Mitte Juli zu lesen war. Das ist wieder mal so eine generelle, 'sensationslüsternde' Meldung, wenn die Presse sich ihre Überschriften sucht oder wenn jemand bei denen etwas schreibt, aber nicht richtig oder vollständig informiert ist.
Wahr ist, dass Sie auch am Strand und am Pool die Maske brauchen, während Sie spazieren gehen bzw. herumlaufen am Strand oder ankommen/gehen. Aber auf dem Weg ins Meer, also zum Baden, Schwimmen - und eben auch beim Sonnenbaden auf Ihrem Sonnenplätzchen (mit Abstand zu anderen Menschen) - müssen Sie natürlich keine Maske tragen. Das Gleiche gilt am Pool. Wenn Sie also nicht am Strand oder am Pool die ganze Zeit 'herumrennen' möchten, sondern auf Ihrer Strandmatte liegen oder sitzen - und die Sonne genießen - dann ist diese ganze Meldung wieder mal komplett übertrieben. Man kann sich herrlich dort sonnen und braun werden - auch im Gesicht. Aber diese wichtigen Details meldet wieder mal wie so oft detailliert eher die seriöse Presse. Hier unsere Schilderungen, wie wir es hier direkt im offiziellen Mitteilungsblatt der andalusischen Landesregierung gerade zum Thema Maskenpflicht und Maskenpflicht an den Stränden für Andalusien nachlesen und selbst erleben...
Achtung, ein wichtiger Hinweis: Seit einiger Zeit sind Masken mit Ventilen verboten (also Plastikventile, wo man sich somit nur selbst schützt, der eigene Atem aber mehr oder weniger ungehindert austritt) in Spanien (zumindest in Andalusien, gelesen...)!


Tipps und die genaueren Regeln dafür können Sie dieser verlinkten Seite zu diesem Thema nachlesen. 
Generell kann man auch bei näherem Nachdenken sagen, dass das vielleicht schon recht vernünftig vom andalusischen Präsidenten war. Etwas nervig, ja. Aber auch kein Drama. Und teils auch sinnvoll. 
Denn so kann man nun endlich mindestens die eigentlich angestrebte Variante mit den Abstandsregeln von vorher kontrollieren und mit Strafen versehen. Wo wirklich nichts passieren kann, werden die meisten Behörden das sicherlich auch lockerer sehen. So ist das hier oft. Man muss alles sehr klar und hart formulieren, damit die Leute das wirklich verstehen (und im Moment eben auch die paar 'Feiertouristen', von denen es direkt in Nerja so viele gibt, aber es gibt sie und es kann mit Pech auch immer mal ein Superspreader dabei sein).

Vorher war das alles tatsächlich deutlich zu schwammig formuliert. So dass einige jüngere Spanier und auch leider auch einige Touristen aus anderen europäischen Staaten sich an fast gar nichts mehr gehalten haben. Es kann ja auch niemand wollen, dass unsere - die ganze Zeit immer sehr sichere - Reiseregion nun doch noch eine richtige Coronawelle bekommt, weil das Virus von außen eingeschleppt würde. Lieber halten wir uns doch alle zusammen an ein paar mehr Vorsichtsmaßnahmen und können alle weiterhin unsere Freiheit und unser schönes Wetter genießen. Es gibt keine Vorschrift, wie die Masken aussehen müssen, jeder kann nutzen, was ihm behagt. Also sind wir doch zusammen lieber vorsichtig, bestrafen nun die komplett verantwortungslosen Kandidaten und wissen genau, dass es sehr viele schöne Urlaubsaktivitäten gibt, die man hier immer noch ohne Maske erleben kann. Beim Baden im Meer und im Pool, ebenso beim Sonnenbaden (Strand und Pool, wenn man eben auf seinem Sonnenplätzchen bleibt), sowie auch beim Essen, Sport, Wandern, Autofahren von Familien bzw. Leuten die hier in einem Haushalt/Ferienwohnung/Ferienhaus leben in einem Auto etc. muss man weiterhin keine Masken tragen. So viel mehr ist es also gar nicht als vorher. Aber man hat es nun eindeutiger definiert und kann nun gegen die - sagen wir mal - zu Unvorsichtigen vorgehen. Wir sehen das also nicht negativ und Sie können gerne unsere persönlichen Tipps und Einschätzungen nachlesen, wie das Ganze entspannt zu behandeln ist. In Nerja und im Campo haben wir sowieso in der Regel recht vernünftige und moderate Polizei, wo meistens recht vernünftige Leute mit vernünftigen Ansichten unterwegs sind. In den ersten ein bis zwei Wochen muss man sicherlich etwas vorsichtiger sein, weil da immer gerne mal die Beispielstrafen unterwegs sein werden, die dann hilfreich sind, weil sie weiter erzählt werden. Aber das wird wie immer eher in den Gebieten passieren, wo diese typischen Geschichten passieren, wo jeder vernünftige Mensch den Kopf geschüttelt hat und sich gefragt hat, ob all diese Menschen vergessen haben, das das Virus immer noch in Europa unterwegs ist...

 

Die wirkliche Urlaubssituation (und im Allgemeinen) hier vor Ort - und wie anders es hier ist, als von der Presse oft dargestellt wird

 

Die Urlauber sind gerne hier, auch jetzt, im späteren Herbst - und, was sehr wichtig ist, sie fühlen sich hier eben sicher. An den wichtigen und ungefährlichen Urlaubsfacilities ist die Maskenpflicht übrigens natürlich auch nicht so strikt wie oft geschildert - lesen Sie nach beim Punkt Maskenpflicht...Andalusien liegt eher in der Nähe von Nordafrika und ca. 1000 km weg von den größeren neuen Ausbrüchen.
Es ist einfach sehr interessant, was die - eigentlich hier trotz Corona eher ziemlich fröhliche - Wirklichkeit ausmacht im Vergleich zu dem, was im Norden Europas so vermittelt wird. Natürlich gibt es auch hier an der südlichsten Küste des europäischen Kontinents einige schlimmere wirtschaftliche Fälle und Verluste - wo nicht? Aber das fällt Urlaubern eher wenig auf und so viel wie behauptet ist es auch nicht. Es gibt hier also keine gespenstische Atmosphäre und wir haben hier auch keine allgemeine verzweifelte Stimmung. Als Urlauber werden Sie zur Zeit ein angenehm entzerrtes Urlaubsambiente vorfinden, aber es ist trotzdem Urlaubssaison und die Touristen, die hier sind (ob nun aus dem Norden Europas oder Spanien selbst) genießen hier trotz allem ihren Urlaub... und vielleicht sogar oft auch gerade deswegen, weil es hier im Moment so angenehm entzerrt ist. So zumindest bekommen wir es hier überall von den Reisenden und Urlaubern erzählt. Wir haben auch ein paar Urlauber gesprochen, die eine Rundreise gemacht haben und sie sehr genossen haben, trotz oder wegen der Sicherheit gerade mit der hier ziemlich vernünftigen Maskenpflicht.

 

Die verbliebenen Maßnahmen gegen Corona - Covid 19 in Andalusien

 

Dass hier alles recht gut aussieht hängt in der Axarquia - oder sagen wir in vielen Orten der Costa del Sol - vielleicht auch mit an dem tollen Klima, welches das Virus anscheinend nicht so wirklich mag... Die Experten sind sich nicht einig, aber geschadet hat es sicher nicht, dass wir ein sehr warmes Frühjahr hatten, explizit im Februar und März (erste Hälfte). Und wir sind auch wieder mal nicht 'Spanien'. Die neuen Fälle (Presse in Deutschland: in Spanien steigen wieder die Coronazahlen) sind in Nordspanien, hauptsächlich in Katalonien, die meisten in Barcelona bzw. ein spezieller Ausbruch in Hospitalet (auch im Norden) aufgetreten. Auch die Nachbarprovinz im Norden Spaniens trägt noch dazu bei. Weiterhin gibt es in Andalusien sehr wenig Fälle. Sicherlich wird die erweiterte Maskenpflicht seit 15.07. dazu beitragen, dass das hier sich weiterhin in Maßen halten wird.

Die meisten Maßnahmen wurden in 4 Phasen bis ca. 21.06.20 zurückgefahren - auch der Alarmzustand (das war Stufe gelb, mehr hatten wir nie) wurde an diesem Datum aufgehoben. Seitdem kann der andalusische Präsident wieder für unsere große Autonomie (ähnlich zu sehen wie ein Bundesland) Andalusien die meisten Dinge selbst entscheiden. Die Quarantäne für Einreisende ist auch an diesem Tag wieder abgeschafft worden.

Alles ist nun schon lange - unter Einhaltung von Höchstgrenzen - wieder geöffnet. Die Strände, die Pools der meisten Resorts, die Restaurants, die Sehenswürdigkeiten und und und...

Und Urlaubsfeeling bei einem Individualurlaub - in der Art von 'Sonne und Terrasse genießen, Spaziergänge, herrlicher Meerblick, tolles Klima, Strand und Essen gehen - alles ist wieder da... man muss nur entspannt mit der neuen Normalität leben können. Dann steht einem schönen Urlaub nicht wirklich viel im Wege...

Bitte informieren Sie sich über alles Weitere, (z. B. zum Thema erweiterte Maskenpflicht seit 15.07.) auf den offiziellen Webseiten und gerne als Orientierung auch bei uns auf unserer Seite, die wir für Sie zu diesem Thema hier ganz oben verlinkt haben.

Für die Touristen, die im Moment nach Andalusien kommen, macht es sicherlich Sinn, wenn die Reise in eine individuelle Ferienwohnung geht, zumal die Ferienwohnungen bei uns in San Juan de Capistrano und Oasis de Capistrano (Nerja) ja sogar alle einen eigenen, separaten Eingang von draußen vom Weg oder der Straße aus haben, ähnlich wie ein Reihenhaus... da muss man mit niemandem zusammentreffen und es gibt keine Fahrstühle, Essensäle etc. etc. Die Restaurants hier in der Gegend haben fast alle große Terrassen (wenn Sie das bevorzugen) und viele Rathäuser scheinen die mögliche Belegung der öffentlichen Plätze draußen für die Betreiber auszudehnen, damit die Abstände eingehalten werden können. Glücklicherweise spielt sich das Leben hier fast überall draußen ab, wo das Virus bekanntermaßen wenig gefährlich ist und kein leichtes Spiel hätte.

 

Spanienurlaub Herbst und Winter 2020 in Andalusien - allgemeine Situation und ein kleiner Hinweis zur Rechtslage

 

Das Mittelmeer, der spektakuläre Blick, die angenehme Luft, der mediterrane Geruch, die zuverlässige Sonne, der fast immer blaue Himmel und die Wärme. All das alleine ist schon sooo viel Urlaub.... Wir werden uns wohl sowieso alle für eine gewisse Zeit an dieses 'neue Normal' gewöhnen müssen. Und auf Ihrer eigenen Terrasse in Ihrer Ferienwohnung oder Ihrem Ferienhaus, am Pool, am Strand, beim Wandern, beim Sport etc., merken Sie für viele Stunden nur wenig vom 'Thema des Jahres'... Und man kann trotz der erweiterten Maskenpflicht immer noch so viel ohne Maske machen - das reicht alle Male für einen schönen Urlaub in der Sonne.

Hier in Nerja und der Axarquia ist es nicht 'tot' oder besonders leer, wie zurzeit gerne in der Presse dargestellt wird. Es sind viele Touristen hier (wenn auch 'angenehm entzerrt' etwas weniger als sonst - außer August vielleicht - vergleichbar mit dem Zustand, als wir Nerja kennen gelernt haben) und sehen alle sehr happy aus. Denn Sie wissen ja wahrscheinlich mittlerweile, dass das mit der Maskenpflicht in Andalusien schon gerne mal falsch dargestellt wurde in der Presse.
Auch auf Nachfrage bzw. aus Email-Kommentaren unserer eigenen Gäste können wir das nur bestätigen. Alle sind froh, hierher gereist zu sein und es waren schon einige 'Vorab-Zweifler' aus der Ferme dabei. Die sagen auch alle, dass es gut und schön war, dass sie die Reise wahrgenommen und nicht storniert haben. Bis jetzt hat allen der Urlaub hier gut gefallen. Und sie hätten es sehr schade ums Geld gefunden, zumal es hier vor Ort keinen Grund gab, nicht zu kommen.

Weiterhin haben wir der Vollständigkeit halber für Sie mal einen Reisespezialisten gebeten, die Rechtslage zu prüfen. Und das sogar in Hinsicht auf kleinere Reiseveranstalter, bzw. Agenturen, nicht auf Privatvermieter - also nur als Info für Sie.
Sie wissen persönlich mittlerweile sicherlich, dass man bei Privatvermietern (und bei denen im Ausland sowieso) auch bei einer Reisewarnung und Ähnlichem nicht kostenfrei oder kostengünstiger die gebuchte Unterkunft stornieren kann. Aber auch bei Agenturen und Hotels (je nach AGBs etc.) ist dies nicht unbedingt möglich. Da gelten sicherlich auch die AGBs und vereinbarten Bedingungen.

Den Link zum entsprechenden Text des Reisespezialisten finden Sie - als unsere Gäste - hier, bitte geben Sie das Passwort für den allgemeinen Gästebereich ein.
 

Unvollständige bzw. falsch interpretierte Pressemeldungen zu Coronazahlen und Maskenpflicht in Andalusien

 

Wir müssen zugeben, ab und an haben wir mittlerweile schon mal 'die Nase voll' von der Presse in Deutschland (und teils auch Spanien, die auch manchmal richtigen Quatsch schreiben). Übrigens sogar teilweise von der deutschsprachige Presse hier, die Fakten manchmal ebenfalls unvollständig bzw. in 'eigener Art' darstellt. Man könnte durchaus manchmal annehmen, das passierte, um diese aufzubauschen - ist ja auch deren Geschäft, ganz klar. Sonst kann man ja sein Blatt nicht verkaufen. Natürlich sind diese Medien nicht unbedingt unseriös, nicht mal die, die die Fakten sehr einseitig auslegen. Es ist ja nicht verboten, Zahlen und Fakten auf die eine oder andere Art darzustellen und in nicht wirklich neutrale oder immer sachliche Zusammenhänge zu bringen.

Aber hier ein Beispiel wie wieder einmal etwas aus Andalusien in der Presse ein bisschen zu hoch gespielt wurde:
Zum Beispiel die Erweiterung der Maskenpflicht zum 15.07.2020. Das ist ehrlich gesagt zumindest subjektiv für uns wirklich kein großes Drama - wird aber wieder mal in einigen Zeitungen und im TV schlimmer dargestellt als es ist. Es gibt mittlerweile tolle Stoffmasken (Sie können uns gerne nach einer Empfehlung fragen), bei denen wir persönlich sogar im Auto dann vergessen haben, sie abzunehmen, weil sie uns kaum noch stören.

Nochmal hier der Hinweis: Sie müssen in Andalusien bzw. an der Costa del Sol z. B. nicht - wie oft gemeldet - generell und immer am Strand oder am Pool eine Maske tragen!
Und es gibt auch nicht zwingend an der Costa del Sol eine neue 'blasse Bikinizone im Gesicht', wie in der Presse Mitte Juli zu lesen war. Das ist wieder mal so eine generelle, pauschalisierte Sensationsmeldung, wenn die Presse sich ihre Überschriften sucht oder wenn jemand bei denen etwas schreibt, aber nicht richtig oder vollständig informiert ist (oder so tut, als wüsste sie es nicht anders).

Unsinn ist auf jeden Fall, dass man generell und immer am Strand Masken tragen muss. Beim Sonnenbaden und Schwimmen/Baden muss man das natürlich nicht!
Nur wenn man am Strand herumläuft. Also auf dem Weg (wenn man ankommt oder geht) zum Sonnenplätzchen oder beim Strandspaziergang. Und die Südländer flanieren nun mal gerne und lange an der Wasserkante.
Wenn einige Leute trotzdem auch auf Ihrem Handtuch Maske tragen (und ausgerechnet das dann fotografiert und verwendet wird für einen Anreißer in der Presse), dann ist das freiwillig passiert oder wegen der vielen oberflächlichen Falschmeldungen in der Presse. Wir haben es im offiziellen Gesetzesblatt (BOJA) von Andalusien nachgelesen - und am Pool und am Strand gilt die Maskenpflicht definitiv nur, wenn man sich von seinem Sonnenplätzchen wegbewegt. Im Wasser soll man Abstand halten und auf dem Handtuch etc., wo man sich sonnt, kann man das natürlich auch ohne Maske tun...
Auch in den Restaurants kann man am Tisch natürlich die Masken abnehmen und essen und trinken. Auf dem Weg zum Tisch allerdings muss man sie aufhaben, auch wenn man mal zum 'Stillen Örtchen' muss.

 

Sicherheit im Urlaub bzw. in Ihren bei uns gemieteten Ferienunterkünften

 

Urlaubsfeeling und Hygiene in Ihrer Ferienwohnung oder Ihrem Ferienhaus - die Putzmaßnahmen

Seit Sommer 2020... endlich wieder: Ab nach Nerja..., ab nach Andalusien..., wo es schon die ganze Zeit so gute Coronazahlen gab. Am tollen Klima und der wunderschönen Landschaft hat sich nichts verändert und hier ist alles wieder im Urlaubsmodus. Gerade dörfliche Anlagen mit individuellen kleinen Gebäuden im Mehrfamilienhaus-Stil (mit eigenem Eingang von draußen bei jeder Einheit) wie San Juan de Capistrano oder Oasis de Capistrano (weg vom Zentrum, im Grünen Osten Nerjas) sind natürlich zur Zeit ideale Urlaubsgebiete. Hier ist fast nie extrem viel los, oft gibt es nicht so viele Menschen auf den Straßen. Und natürlich und gerade auch das Hinterland der Küste mit tollem Meerblick, aber nur vereinzelt stehenden Ferienhäusern sind im Moment extrem gut geeignet für einen unbeschwerten Urlaub.

Auch wenn Ferienwohnungs - und Ferienhausbesitzer bis jetzt zu nur wenigen Dingen gesetzlich verpflichtet wurden, haben wir persönlich uns natürlich Gedanken gemacht, wie wir Ihren Urlaub hier zu Coronazeiten noch sicherer und angenehmer machen können. Klar, Andalusien hat und hatte immer super Coronazahlen, wenig Neuinfizierte. Die kleineren neuen Ausbrüche finden im Moment recht weit weg statt. Nerja hat eben eine andere Art von Tourismus.

Trotzdem wollen wir mit einigen Überlegungen vermeiden, dass Sie sich in Ihrer Ferienunterkunft komisch oder unsicher fühlen. Wir wissen zwar, wer vor Ihnen in Ihrer Wohnung gewohnt hat, Sie aber nicht... Eines kann man auf jeden Fall sagen: Wir haben hauptsächlich Feriengäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Weiterhin noch Dänen, Holländer, Luxemburger und vereinzelt auch mal Schweden. Südländer und andere Nationen sehr wenig. Das ergibt sich so, weil wir so viel auf deutsch anbieten... Aber ganz egal, woher die Feriengäste stammen und wieviel anreisen etc. etc. - bei uns gibt es immer die gleiche gründliche Reinigung.

Glücklicherweise haben wir im letzten Sommer vom privaten Putzen unserer Ferienobjekte auf eine sehr gute und professionelle Putzagentur umgestellt, die die Reinigung der Ferienobjekte nicht nur sehr zeitintensiv und genau vornimmt, sondern auch sehr kompetent und mit geschultem, erfahrenen Personal. Wir haben zufällig schon letzten Sommer entschieden - wir zahlen lieber ein bisschen mehr dafür, können aber dadurch Qualität und noch mehr Professionalität anbieten. Unsere direkt bei uns angestellten Putzfrauen waren zwar wirklich immer gut und motiviert (das wissen unsere Stammgäste und man kann es oft in den Bewertungen lesen) - wechselten aber früher auch mal häufiger und die nächsten mussten wieder erneut gut eingelernt werden.

Bei den guten Agenturen sind die Arbeitsstellen - im Gegensatz zu 'privat ein paar Stunden die Woche, maximal halbtags' - beliebte Vollzeitstellen mit allen Rechten, genügend Urlaub etc. für die Arbeitnehmer. Die meisten Angestellten arbeiten in einer solchen Agentur über sehr viele Jahre. Und natürlich arbeitet man in Agenturen, die ihre Angestellten gut bezahlen, mit Personal, was das Ganze auch generell schon jahrelang und mit viel Kenntnissen macht - und auch dabei bleibt. Wir haben uns nach längerer Recherche eine besonders gute Agentur, belgisch geführte Agentur ausgesucht, die sehr viel Wert auf Details legen. Das Putzen bzw. die Ergebnisse wurden durch uns am Anfang der Zusammenarbeit schon öfter auch mal 'überraschend' überprüft (weil es auch ganz andere Agenturen oder Erfahrungen hier gibt...) und wir haben immer super Ergebnisse vorgefunden.

Schon in der Vergangenheit haben wir immer sehr viel Wert auf gute Reinigung und Hygiene in unseren privaten Unterkünften gelegt. Es wurde schon immer in unseren Bädern und Küchen mit Chlor (Desinfektion) geputzt, wir haben schon seit Anfang unserer Vermietung von Ferienwohnungen immer die Wäsche heiß genug gewaschen - und vor allem in den Ferienobjekten immer mit zusätzlichen Hygieneauflagen und Schonern gearbeitet, die jedes Mal zwischen den Gästen gewechselt und gewaschen werden. Aber seit dem Wechsel zur Agentur haben selbst wir noch viel dazulernen können. Die Chef-Putzfrau der Agentur ist wirklich ein sehr kompetenter und energiereicher Mensch und sie beweist mit Ihren über 30 Jahren Tätigkeit sehr viel Erfahrung und Kompetenz - jeden Tag aufs Neue. Das Personal wurde in allen Hygienedingen sehr gut geschult und jetzt gibt es aktuell noch einmal Extra-Themen. Und wir selbst haben für unsere Ferienobjekt zusätzlich zu allem anderen auch noch ein Luftreinigungsgerät gekauft, das je nach Buchungslage davor und danach beim Verlassen der letzten Feriengäste und dem Nachbereiten der Ferienwohnung per Timer eingeschaltet wird - um Keim-Belastungen aus der Luft zu entfernen und hygienische Sauberkeit auch im unsichtbaren Teil der Ferienunterkünfte zu bringen. Das Gerät läuft für solche Fälle in der Nacht oder über Mittag und desinfiziert die Luft. Dann wird vor dem Eintreffen der nächsten Gäste (wie gewohnt) nicht nur alles - wie immer - perfekt vorbereitet, sondern noch mal so richtig kräftig mit Frischluft durchgelüftet - und die Wohnung ist so auf jeden Fall 'hygienisch rein' und mit viel frischer Luft versorgt. Während des Putzens wurde und wird schon immer sowieso permanent gelüftet - in Andalusien geht das natürlich und macht Sinn bei dem guten Wetter. Ein paar kleine Beispiele: Bei uns wird immer auch das Geschirr durchgeschaut und gereinigt - sowie die Schränke innen. Die Türklinken werden vom sehr erfahrenen Putzteam jedes Mal gut gereinigt und nicht nur das, auch die Türen der Zimmer und Schränke sowie der Innenbereich selbst werden einer Reinigung unterzogen. Und so könnte ich ewig weiter schreiben - das würde Sie aber sicherlich langweilen...

Sie können also sicher sein, dass die Kombination des schon immer vorhandenen guten Hygienezustands unserer für Sie frisch vorbereiteten Ferienunterkünfte zusammen mit den Maßnahmen, die jetzt zu Coronazeiten dazugekommen sind, Ihnen eine sichere Ferienunterkunft bescheren wird. Weiterhin haben unsere Ferienwohnungen ja den großen Vorteil, dass sie fast wie Reihenhäuser zu sehen sind. Sie haben alle einen eigenen Eingang draußen vom Bürgersteig aus, ob nun ebenerdig oder gestuft (bei einigen Wohnungen mit einem kleinen individuellen Treppenaufgang nur zu Ihrer Wohnung). So dass Sie also ein enges Beisammensein mit anderen Leuten durchaus sehr gut vermeiden können. Über die tolle Lage der Ferienvilla Casa Almendros im küstennahen Hinterland muss man wahrscheinlich sowieso nichts sagen... die Vorteile ergeben sich von selbst... Und hier 'auf dem Dorf' ist es auch auf der Straße natürlich viel einfacher, anderen Leuten mit 'genügend Abstand' zu begegnen. Da wird sich ja nicht so eng gedrängt wie in den größeren Städten. Schätzungsweise wird Nerja dieses Jahr ja auch etwas leerer sein als normal (es wird mit ca. 30- 50% gerechnet) und die Restaurants und Bars haben ihre Tische und Stühle schon im Juni 'auf Abstand gestellt'. Wenn man also einfach mit etwas Verzicht an 100% Normalität leben kann, wird man an der Costa del Sol ziemlich viel Urlaubsfeeling bekommen. Da wir in jeder Wohnung eine gut nutzbare Küche haben mit Spülmaschine, viel Geschirr und vernünftigen Töpfen etc. können Sie auf Wunsch auch jederzeit einfach kochen anstatt Essen zu gehen. Auch hier in Spanien bieten die Restaurants zusätzlich oft einen 'Take away' Service an, so dass Sie sich auch essen holen können falls Ihnen das lieber sein sollte - oder bei einigen auch telefonisch liefern lassen können. Hier in Nerja haben wir übrigens eine ziemlich gut Pizzeria mit Lieferdienst (Junior Pizza), die Sie mit dem Moped innerhalb von ca. 40 Minuten mit frischer, hausgemachter Pizza auch nach 'San Juan de Capistrano' oder 'Oasis de Capistrano beliefert. Wir bestellen selbst oft dort und können nur sagen, dass es dort sicherlich mit die beste Pizza in dieser Ecke gibt und das auch noch günstig. Sie kommt nicht immer extrem heiß an (kommt aus dem Zentrum von Nerja), aber noch warm genug ;-) Aktuell: Schilderung zum Thema Maskenpflicht in Spanien Natürlich kann im Sommer der Urlaub auch hier noch nicht komplett und 100% normal wie in anderen Jahren laufen - aber mit tollem Wetter, Meerblick und Ihrer Sonnenterrasse und unterwegs mit einigen Abstandsregeln kann es durchaus ein - zwar etwas ungewöhnlicherer - aber schöner Sommerurlaub werden. Herzlich Willkommen im Sommer 2020 in Nerja und Andalusien.

 

 

Liebe Urlauber...  auf der unten verlinkten Seite finden Sie zusätzlich auch noch die vorherigen Themen aus der Vergangenheit - also noch einige weitere 'Insider'-Informationen der Coronageschichte direkt hier aus der Axarquia in Andalusien. Und vor allem können Sie dort bei Bedarf die Historie der Entwicklungen von Corona und den Auswirkungen in Andalusien seit April 2020 ein wenig nachverfolgen: 

Anfang April haben wir uns entschlossen, eine persönliche Schilderung hier aus der Axarquia in Andalusien bzw. aus Nerja - wo wir nicht nur unsere privaten Ferienobjekte vermieten, sondern auch selbst wohnen - online zu stellen. Diese Seite aktualisieren wir so oft wie möglich. Natürlich sind das unsere persönlichen Informationen sowie Zahlen und Berichte, die wir aus den seriöseren Informationsquellen haben wie der besseren, nicht so sensationsorientierten Presse - oft auch von der Ärztekammer hier vor Ort und von Medizinern. Also gibt es keinen Anspruch auf Richtigkeit und keine exakt genauen Daten zu Corona, das können andere besser - aber wir bemühen uns.
Wir konnten und können alles hier vor Ort natürlich schon ganz gut verfolgen... Sie können uns auch glauben, dass wir das für alle machen, nicht hauptsächlich, um unseren Feriengästen die Sorgen zu nehmen (wir bemerken schon seit April, dass das hier im Vergleich keine anderen Zahlen bei uns produziert als bei anderen Ferienvermietern der Gegend). Wir möchten einfach, dass mal korrekte Relationen der Zahlen und faire Betrachtungen der absoluten Coronazahlen und deren Bedeutung für diese Ecke online zu finden sind. Nicht nur die Interpretationen aufgrund der Sensationslust vieler Presseorgane ;-)

Und übrigens - wir können auch persönlich bestätigen, dass es hier trotz aller 'neuer Normalität' und Maskenpflicht so richtiges Urlaubsfeeling gibt. Hier in Andalusien, insbesondere in der Axarquia bzw. in Nerja und Umgebung wird sowieso nichts 'ganz so heiß gegessen wie es gekocht wird'. Schauen Sie einfach mal in unsere persönlichen Schilderung und Einschätzung - gerade auch in die Seite mit der Maskenpflicht


Und auf die Axarquia bezogen (211.000 Einwohner) sehen die Zahlen der offiziellen Seite juntadeandalucia.es vom 05.10.2020, danach vom 25.09.2020 so aus (Quelle aus dieser Seite), gleich darunter finden Sie die Werte vom 14.09.2020 und zum Vergleich auch noch vom 28.08.2020 :

Coronawerte der Axarquia in Andalusien vom 05.10.2020(Quelle: juntadeandalucia.es) 
Update am 05.10.2020: Es geht im Moment eher abwärts bei den Neuinfektionen. Am heutigen Tag nur noch 29 in der gesamten Axarquia, das heißt unter 14 Neuinfektionen auf 100.000 EInwohner in den letzten 7 Tagen. Weiterhin ist niemand mehr gestorben und es gibt einige, die endlich wieder negativ getestet wurden (hier werden ja nur die wenigstens nach Abschluss der Krankheit / der Frist nochmals getestet - deswegen gibt es offiziell auch immer rechnerisch viel viel mehr aktive Fälle als in der Realität. Wenn die Gesundeten oder eigentlich wieder Negativen eben nicht in die Statistik eingehen, weil von denen keine PCR-Tests gemacht werden... Bluttest (das machen die meisten hier nach ca. 2 Wochen) gehen in die Statistik nicht ein bzw. werden auch nicht gemeldet.
Die Axarquia hatte am 02.10.2020 (auf die letzten 7 Tage) 56 Menschen, die positiv auf Corona getestet wurden - meistens übrigens ohne Symptome, wie wir immer wieder in den tieferen Detailstatistiken nachlesen, das waren 26,5/100.000 PCR-Positiven in den letzten 7 Tagen davor. Es wird immer noch sehr viel getestet, aber es pendelt sich in den letzten Tagen eher nach unten ein. Die Axarquia blieb bis jetzt auch sowieso - soviel wir wissen - immer unter 50/100.000. Und wir denken, wir haben auch wirklich fast jeden Tag in die Werte geschaut...Corona in der Axarquia (der Landkreis, wo Nerja, Sayalonga und Torrox liegen)

Update am 28.09.2020: Die Zahlen heißen übersetzt, die Axarquia hatte am 28.09.2020 in den letzten 7 Tagen 68 Menschen, die positiv auf Corona getestet wurden (meistens übrigens ohne Symptome, wie man in den tieferen Detailstatistiken nachlesen kann). Es wird immer noch im Marathonverfahren getestet, aber Sie sehen, dass die Zahlen immer wieder mal etwas hoch aber dann auch immer wieder runter gehen. Heute hat die Axarquia nur 32/100.000 Einwohner auf die letzten Tage.
Es gab insgesamt - auf 211.000 Einwohner gerechnet - insgesamt 13 Tote seit Beginn der Coronaaufzeichnung, weiterhin ist keiner seit dem Frühjahr auf die Intensivstation gekommen und es sind insgesamt in der Axarquia bis heute überhaupt nur 69 Menschen im Krankenhaus wegen Corona behandelt worden. Davon insgesamt über die ganze Zeit 7 auf der Intensivstation - also keiner hinzugekommen und die 7 traf es im Frühjahr für einen oder zwei Tage. An dieser Aufstellung sehen Sie aber indirekt auch, woher die Sensationspresse (auch hier) teils die Meldung der 'aktiven Fälle' nimmt, die oft gar nicht stimmt: Die Leute werden hier sehr oft nur einmal getestet. Wenn sie kuriert sind, kommen sie meistens nicht mehr in die Statistik (die auch nur PCR erfasst), sie müssen sich 'selbst zahlend' serologisch testen lassen und das wird dann nicht als kuriert erfasst. Extrem viele der wieder gesunden Menschen bleiben also der Statistik weiterhin als 'aktive Fälle' erhalten. Ist das Motto hier eventuell - 'mehr Subventionen bekommt man nur für (wenn auch meist nicht erkrankte) Fälle, nicht für kurierte'?

Update vom 14.09.2020: Obwohl hier nun schon seit einigen Wochen wie die Weltmeister getestet wird, hatte die Axarquia auch Mitte September immer noch unter 50 pro 100.000, nämlich am 14.09. unter 50, sprich 43/100.000. 
Es ist niemand seit dem Frühjahr gestorben (immer noch insgesamt auf 211.000 Einwohner insgesamt 12 Tote seit Beginn), keiner ist im Moment auf die Intensivstation gekommen und es sind insgesamt in der Axarquia 64 Menschen im Krankenhaus gewesen wegen Corona, davon insgesamt über die ganze Zeit 7 auf der Intensivstation.

28.08.2020:  28.08.2020 einen Wert von 28,44 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern - auf die letzten 7 Tage gerechnet -> also die Hälfte von der Grenze zum Risikogebiet. Im Krankenhaus sind bis zu diesem Tag insgesamt 56 Patienten gewesen und in allen Krankenhäusern 7 auf der Intensivstation insgesamt seit Beginn. Keiner ist in den letzten 7 Tagen (28.08.) auf die Intensivstation gekommen und ein Patient ist neu ins Krankenhaus gegangen - normal auf Station (natürlich isolierte Coronazimmer bzw. Station) und das alles in den letzten 7 Tagen (von oder bei 211.000 Einwohnern in der Axarquia!). 


Wenn Sie mehr über die Historie von Corona in Andalusien bzw. der Axarquia aus Frühjahr und Sommer 2020 lesen möchten, können Sie das hier tun:
Corona in der Axarquia heute und gestern - die Corona-Vergangenheit und Beispiele anhand von Themen, von denen wir (aus dem Frühjahr 2020) wissen, dass sie für Sie interessant sind und waren .
Viele Schilderungen haben wir mittlerweile auf diese 'Geschichts-Seite zu Corona und den Maßnahmen in Andalusien' übertragen. Dort haben wir mittlerweile die meisten Texte, die ganzen Updates und die Geschichte seit April 2020 untergebracht...


Wir bitten Sie, Vorsicht walten zu lassen, wenn Sie selbst nach öffentlichen Zahlen für Axarquia oder Andalusien schauen. Man muss wissen, wo man sie seriös beziehen kann. Und wenn man nicht gut spanisch spricht und vor allem nicht auch wirklich etwas von der Interpretation der Zahlen im Einzelnen versteht (statistisch und medizinisch), sollte man nicht versuchen, sie ohne Hilfe zu beurteilen! Wir sind in all dem natürlich auch nicht perfekt, haben aber viel dazugelernt und seit März 2020 alles verfolgt.

Wir hatten permanent im Vergleich gute Coronawerte in der Axarquia. Aber damals wurden eher die wirklich 'kranken' Fälle betrachtet und heute wird 'Gott und die Welt' getestet. Wenn man also heutzutage ähnliche Kriterien nutzen würde wie im Frühjahr, wären die Zahlen sehr unterschiedlich und im Vergleich sehr viel niedriger was die wirklich Erkrankten angeht - und nur die wurden ja im Frühjahr erfasst.
Und wie man auch unten sehen kann, 'dümpeln' die Zahlen wirklich hoch und runter. Anfang Oktober eher 'runter'. Zum Termin des 28. August war die wichtige Maßnahme der Schließung des Nachtlebens (auch in Andalusien) ca. eine Woche alt. Da scheint es teils insgesamt also dadurch insgesamt trotz der permanent guten Werte hier noch Besserungen  gegeben zu haben. Sicherlich wird es auch hier insgesamt zwischendurch mal wieder steigen. Aber man muss trotzdem immer alles im Vergleich zu anderen Regionen und zum allgemeinen Verlauf und im Vergleich zum Anstieg überall sehen. Und wenn Sie nach den Zahlen in Andalusien insgesamt schauen, empfehlen wir, immer zu beachten, dass Andalusien die größte Autonomie Spaniens ist. Das heißt, die absoluten Zahlen an Erkrankten, Verstorbenen etc. müssen ja auch höher sein als in anderen Gebieten, weil es sich ja immer auf ca. 8,4 Millionen Einwohner bezieht - Andalusien ist ungefähr so groß wie ca. Schweiz oder Österreich.