Coronavirus, Zahlen Covid-19, Andalusien (insbesondere Landkreis Axarquia, Nerja, Torrox, Sayalonga), Spanien

Tagesticker - Corona-Maßnahmen & Informationen aus Andalusien, Axarquía + teils Korrekturen zu Meldungen aus dem deutschsprachigen Raum

 

Aktuelle, generelle Informationen:

Corona 19.01.2021:
Wie schon im Vorfeld angenommen, sind die Zahlen jetzt in vielen Gebieten Andalusiens, ja selbst der Axarquia, viel höher als noch in der letzen Woche. Nerja (und Torrox liegt zuzeit auch gut) hatte zwar gestern noch eine 7-Tages-Inzidenz von ca. 150 auf 100.0000 (das waren bei uns immer die angegebenen Werte, deswegen machen wir damit weiter), aber bestimmt wird es auch hier noch mindestens vorübergehend weiter ansteigen. Ähnliche Maßnahmen wie jetzt vom 16.01.2021 an haben im November und Dezember 2020 sehr gut geholfen, so dass die Kurve demnächst vielleicht dann auch hoffentlich wieder sinken könnte, wenn die über Weihnachten, Silvester und vor allem Heilige Drei Könige (das spanische Weihnachtsfest) angesteckten Menschen wieder gesund sind... und die und deren Mulitplikatoren wieder weniger Menschen anstecken aufgrund der Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit seit dem 16.01.2021. Aber bei nun deutlich höheren Zahlen dauert dieser Effekt natürlich von der Logik her auf jeden Fall länger. 

Da bisher immer das Klima und die Lage 'ob ländlich oder eher städtisch' mit ein großer Faktor war, schauen wir mal, was passieren wird. Die Maßnahmen könnten hier im ländlichen Bereich hoffentlich dann wieder helfen. Wieder mal sehr auffällig ist aber, dass Velez-Malaga (Hauptstadt der Comarca Axarquia könnte man übersetzen) mit schon fast wirklich städtischem Charakter deutlich hohe Zahlen hat, und die Gemeinden mit weniger Einwohnern deutlich weniger. Und die Provinzhauptstadt Malaga selbst hat im Moment extrem hohe Zahlen.
In Nerja und Torrox aber sind auch am 19.01. und 20.01. weder die Läden geschlossen, und noch dürfen wir uns frei bewegen. Das heißt wir dürften direkt (zum Beispiel über die Autobahn) auch in andere Gemeinden fahren, die auch gute Zahlen haben und sich frei bewegen dürfen.
Denn wie uns hier geht es auch einigen weiteren Gemeinden mit mittelhoher Einwohnerzahl - zum Beispiel Competa.
Die ganz kleinen Gemeinden wie Sayalonga zum Beispiel haben natürlich auch sozusagen 'etwas Pech' in der Beurteilung aufgrund ihrer sehr niedrigen Einwohnerzahl. Weil man - mit sagen wir mal 500 Einwohnern - ja statistisch auch sehr schnell bei einer Inzidenz von 500 auf 100.000 in den letzen 14 Tagen ist. Und das ist die Referenzzahl, wonach eine Gemeinde in Andalusien im Moment seit dem 16. Januar 2021 ihre nicht essenziellen Geschäfte und die Restaurants etc. schließen muss.

Maßnahmen 16.01.2021 - die neuen Maßnahmen ab 17.01. - bzw. ab 16.01.2021 um Mitternacht (die ungefähren deutschen Übersetzungen):

1. Se mantiene el cierre perimetral de Andalucía (Solo entradas y salidas con causas justificadas). Ver más
Die generelle Schließung/Abriegelung Andalusiens nach außen bleibt (Ein- und Ausreise nur mit Begründung/Zertifikat, gerechtfertigt/zu beweisen).

2. Cierre perimetral de las ocho provincias (Solo entradas y salidas con causas justificadas). Ver más
Die Abriegelung innerhalb der 8 Provinzen (Provinz Malaga, Granada etc.) - Ausnahmen wieder wie bei Andalusien.

3. Cierre perimetral de todos los municipios en los que la incidencia acumulada a 14 días sea superior a 500 casos por cada 100.000 habitantes. Ver más
Alle Gemeindegebiete, die eine 14-Tage Inzidenz oberhalb von 500/100.000 Einwohner haben, werden komplett in sich abgeriegelt.

4. Los horarios de apertura de comercio y hostelería se reducen hasta las 18.00 horas. Ver más
Die Öffnungszeiten der Geschäfte und des Gast(stätten)gewerbes enden um 18 Uhr. (Anm. - immer außer den essenziellen wie Supermärkten, Apotheken etc.). Anmerkung: Restaurants etc. dürfen aber Essen bis 21.30 vorbereiten und bis 23.30 h ausliefern nach Hause.

5. Cierre de la hostelería y el ocio en los municipios con indicendia mayor a 1.000 contagios por cada 100.000 habitantes. Ver más
Komplette Schließung des Gast(stätten)gewerbes wie Bars und Restaurants etc. in Gemeinden mit mehr als 1000 bei der Inzidenz auf 100.000.

6. Se reducen a 4 personas el máximo en reuniones y grupos, includos la hostelería. Ver más
Treffen mit maximal 4 Personen erlaubt, in z. B. Versammlungen und Gruppen (auch privat, zuhause), das betrifft auch das Gastgewerbe (Essen gehen etc.)

7. El toque de queda se quiere adelantar a las 20,00 horas y la Junta lo ha pedido, pero tiene que autorizarlo el Gobierno. Si no se aprueba se mantendrá entre las 22,00 horas y las 06,00 horas. Ver más
Das verpflichtende Zuhausebleiben nachts möchte die andalusische Regierung auf 20 bis 06 Uhr morgens erweitern und hat das bei der Zentralregierung beantragt, da das genehmigungspflichtig ist - weil landesweit bis 22 Uhr erlaubt ist. Andalusien ist vernünftiger und will das erweitern. Die Entscheidung hängt an der Zentralregierung. Wenn es nicht genehmigt wird, wird es bei 22 Uhr bis 06 Uhr bleiben.

Corona 14.01.2021:
Wir haben hier Mitte Januar das erste Mal nun auch mal höhere Zahlen. Das war allerdings auch anzunehmen und leider fast klar, da auch wir es erstens jetzt doch einige Tage deutlich kälter hatten durch den massiven Kältetropfen und vor allem, weil Andalusien sich entschieden hatte, der Wirtschaft das Weihnachtsgeschäft zu gönnen und auch den Familien ihr doppeltes Weihnachtsfest (inkl. den 06. Januar). Dass danach die Zahlen massiv hochschießen würden, konnte sich eigentlich jeder vernünftig denkende Mensch vorstellen und jetzt sind die höheren Zahlen auch da, wie angenommen. Zusätzlich dürfte anzunehmen sein, dass die englische Mutation nun auch hier angekommen ist.
Nun kommen auch wieder neue, engere Maßnahmen und man kann nur hoffen, dass diese das Virus wie im November und Dezember 2020 bald wieder mehr in die Schranken verweisen werden. So wie wir es eigentlich von hier gewöhnt waren. Nun wird sich herausstellen, ob es auch ein wenig mit das Klima ist oder ob es nur an Verhalten und Maßnahmen hängt... Oder ob es ein Zusammenspiel von beidem war, was die guten Zahlen anging.

10.01.2021 - Korrekturen:
Es scheinen mal wieder einige Aufklärungen nötig zu sein. Ja, Madrid und weitere Landesteile sind in Schnee und Kälte versunken. Auch an der Küste Andalusiens hat es (hauptsächlich westlich von Malaga) große Überschwemmungen durch starke Regenfälle gegeben, aber bisher keinen Schnee. Schneefälle haben wir hier im Durchschnitt höchstens alle 5 Jahre mal und in der Regel bleibt er auch nur ein paar Stunden liegen, da es Minusgrade hier fast nicht gibt oder sagen wir mal extrem selten mal nachts ein paar Stunden. In unseren vielen Jahren hier 2x.
Man redet trotzdem in der Presse mal wieder generell von Spanien und einer großen Schnee- und Kältewelle. Als wäre Spanien nicht Nord-Süd gesehen über 1000 km lang und als länge Andalusien nicht viel näher an Afrika als am Rest von Spanien. Das wird immer nur für die Kanaren ins Kalkül gezogen.
Und ja, natürlich stimmt das alles über Madrid und andere Landesteile innen in Spanien und im Norden. Aber hier in Nerja zum Beispiel hatten wir lediglich nachts um die 6 Grad und tagsüber 10 bis 13 Grad. Der Regen und der Wind für 3 oder 4 Tage waren auch fies, aber nur weil wir hier ja eigentlich alle ziemliche verzärtelt sind, was das Wetter angeht. 
Nichtsdestotrotz ist es hier sofort wieder recht angenehm, wenn die Sonne rauskommt. Da kann man sich auch selbst bei diesen Temperaturen tagsüber in die Sonne setzen und braucht oft nur ein T-Shirt. Die Sonne hat hier, ca. 160 km entfernt von Afrika entfernt, eben auch im Winter viel Kraft, das kann man an der schönen Bräune der Touristen und Langzeiturlauber sehen, die auch in diesem Winter ihren Weg hierher gefunden haben.

10.01.2021 - Info zum Gesundheitswesen: 
Unsere Krankenhäuser hier sind aber selbst Mitte Dezember weit entfernt von einem Kollaps. Die meisten arbeiten ziemlich normal, die Belegung mit Covid-Patienten lag am 10.01. im Moment bei 6,8% auf den Normalstationen und 9,4% auf den Intensivstationen (immer der verfügbaren Betten) am 10.01.2021. Für weitere Daten schauen Sie bitte in die offiziellen Seiten. Wenn wir Zeit haben und etwas Neues lesen, werden wir das hier kurz vermerken.

 

Informationen - zu Corona & Andalusien bzw. Landkreis Axarquía (großer Teil der östlichen Costa del Sol)

Hinweis: Die aktuellen Maßnahmen zu Corona finden Sie im ersten Aufklapp-Punkt...


Die generelle Lage zu Corona:

Lange Zeit lief es nicht nur in der Axarquía mit ca. 211.000 Einwohnern ziemlich gut, was Corona angeht, nein - selbst im großen Andalusien (ungefähr so groß wie die gesamte Schweiz) sah es fast permanent gut aus in der letzten Zeit. Jetzt hat sich das zumindest vorübergehend natürlich aufgrund der viel zu großen Freiheiten vom 18.12. bis 10.01. geändert und ab dem 17.01. oder 18.01.2021 gibt wieder deutlich engere Maßnahmen.
Trotzdem, bisher waren wir hier in der Axarquía glücklicherweise noch nie sehr schlimm betroffen. Ganz unten auf dieser Seite haben wir Ihnen die Zahlen in der Axarquía und auch mal eine Verlaufskurve für Andalusien als Grafiken online gestellt. Aktualisierungen kommen wieder, wenn sich alles nach der Nach-Weihnachtswelle wieder etwas stabilisiert hat und wir Zeit dafür haben.

Immerhin, im gesamten Spanien - und natürlich gerade in Andalusien und vor allem in der Axarquía - sind die Corona-Zahlen immer mal wieder vorübergehend massiv gesunken und Deutschland hat die befürchtete zweite Welle im Winter so richtig erwischt. Glücklicherweise geht die spanische Presse ganz anders damit um, als das die deutsche Presse den ganzen Sommer über mit Spanien getan hat. Das freut uns sehr. So etwas sollte kein Konkurrenzkampf sein und niemand sollte zum Buhmann gemacht werden. Hier wird tatsächlich oft darüber aufgeklärt, dass es auch in Deutschland unterschiedliche Bundesländer gibt und es nicht überall in Deutschland gleich schlimm ist. Generell würden wir uns freuen, wenn die deutschsprachige Presse auch aufhören würde, Spanien permanent als schlechter in Sachen Corona darzustellen. Es war mittlerweile schon einige Male in den letzten Wochen andersherum, deswegen wäre es schön, wenn sich generell die Haltungen etwas ändern würden.

Schilderungen der wichtigsten Maßnahmen vom 11.01.2021 aber nur bis 17.01.2021 (!) 00.00 Uhr in Andalusien gegen Corona in (ohne Anspruch auf komplette Richtigkeit oder Vollständigkeit), die sicherlich eben auch Reisende oder Urlauber interessieren... (Hinweis: Zum 18.01.2021 gibt es engere Maßnahmen, die dann nach Besserung der Zahlen wahrscheinlich wieder in die Richtung dieser hier geschilderten Maßnahmen zurückgeschraubt werden könnten - die Abriegelung der Gemeinden im November und Dezember schien sehr wirksam gewesen zu sein, könnte also gut sein, dass es jetzt wieder gut hilft)

  • Nach 22 Uhr sollen wir unser Zuhause nicht mehr verlassen (bis 06 Uhr morgens), Ausnahmen sind natürlich Wege zur Arbeit etc. Diese Zeiten gelten natürlich auch für Urlauber. Übrigens dürfen Restaurants bis 23.30 Uhr Essen nach Hause liefern. Man darf sich nach 18 h immer noch bis 21.30 h sein Essen selbst aus den Restaurants nach Hause abholen.
  • Die Restaurants schließen ab 11.01.2021 wieder um 18 Uhr. Geschäfte und Cafeterías können bis 20 h öffnen, die Cafeterías (sicherlich auch einige Bars, die sich nun so nennen werden) dürfen aber zwischen 18 und 20 Uhr keinen Alkohol ausschenken. Supermärkte, Apotheken und andere essentielle Gewerbe/Läden dürfen normal öffnen. Hinweis: Viele Restaurants öffnen im Moment nun einfach mittags statt abends, bzw. teils/oft sogar ganztägig.
  • Andalusien ist offiziell nach außen 'geschlossen' bzw. abgeriegelt. Das gilt nicht für Transfer zum Beispiel nach Portugal auf den Bundesautobahen. Aber es gibt hier so viele Urlauber, die auch immer wieder erzählen, dass sie keine Kontrolle gehabt hätten und ohne Probleme durchgekommen sind - in ganz Spanien nicht. Daran merkt man, dass wohl sowohl spanische Urlauber als auch viele 'Nordlichter' es einfach probieren und mit einem guten Plan wohl ohne Probleme bis hierher kommen. Man sollte aber sicherlich beachten, dass seit dem 23.11.2020 generell und sicher im Flughafen sicherlich mindestens negative PCR- oder Schnelltests verlangt werden.
    Innerhalb der 8 Provinzen in Andalusien herrscht weiterhin Bewegungsfreiheit, auch ab dem 11.01.2021. 
  • Man darf sich mit maximal 6 Personen treffen.

Die Maskenpflicht gilt weiterhin indoor und outdoor - bitte schauen Sie nach den Ausnahmen (es gibt viele, wie Sport und Autofahren etc.) auf unserer Seite zur Maskenpflicht. Draußen kann man dünne Stoffmasken oder günstige OP-Masken nehmen. Für drinnen in Läden mit Umluftanlagen (Klima- oder Heizungsanlagen mit Umwälzsystemen) empfehlen wir nicht nur für Gegenden mit höheren Coronazahlen wie Deutschland im Moment immer FFP2-Masken (sicherlich können Privatpersonen genauso gut KN95 nehmen, was einfach nur eine andere Form der Norm ist und unserer Meinung nach ähnlich wirkt). Da sollte man sich wirklich gegen im Raum schwebende Aerosole schützen. Draußen tragen wir hier die Masken eigentlich nur zur Strafvermeidung oder auch gerne in Gebieten, wo es 'mal enger wird' auf den Straßen. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln würden wir immer FFP2 tragen. Natürlich sind wir selbst aufgrund der Praxis und der Hygienekenntnisse aus dieser immer gut geschützt. Aber auch andere Leute sehen sicher den Hintergrund dieser Vorgehensweise.


Das Ganze in Kurzfassung auf spanisch für die Maßnahmen ab 11.01.2021:

  • Cierre perimetral de la CCAA
  • Se permite la movilidad entre las 8 provincias
  • Toque de queda 22:00h - 06:00 h
  • Reuniones 6 personas
  • Hostelería horario de apertura hasta las 18:00
  • Cafeterías podrán abrir hasta las 20:00 siempre que no sirvan alcohol
  • Comercios podrán abrir hasta las 20:00

Die bisherigen Maßnahmen während der Weihnachtszeit (18.12.2020 bis 10.01.2021) - und natürlich bleibt immer die schon lange bestehende generelle Maskenpflicht (außer Auto etc.):

  1. Größere Lockerungen für die Weihnachtszeit in Andalusien...
  2. Grob gesagt: Zuhause bleiben von 23 bis 06 Uhr, außer Silvester und Weinachten
  3. man darf in ganz Andalusien unbeschränkt herumfahren; außerhalb Andalusiens nur bei Besuch bei Familienangehörigen; Geschäfte dürfen normal öffnen (nicht nur bis 18 Uhr wie vorher), Restaurants hatten auch abends ab 20 Uhr geöffnet (aber mit Pause zwiwschen 18 und 20 Uhr)
  4. Silvester und Weihnachten Sperrstunde ab 01.30 Uhr nachts gültig, nicht ab 23 Uhr. Die Höchstbelegungen der Lokale etc. ist vorübergehend erhöht worden aufgrund noch besserer Corona-Zahlen.

Persönliche Bemerkung: Es war zu erwarten, dass es ab 11.01.21 wieder etwas strenger werden würde, da sich sicherlich bei diesen ganzen Feiertagslockerungen (der 06.01. ist hier der eigentliche Weihnachtstag mit Geschenken und für die großen Familientreffs) wieder einige Leute anstecken würden. Jetzt sind die Zahlen erst mal durch Weihnachten deutlich gestiegen. Es ist aber auch anzunehmen, dass es dann hoffentlich wiederum ein paar Wochen später wieder weniger Coronazahlen nach Wiedereinsetzen der jetzt oben genannten Maßnahmen geben wird bzw. wir hoffen, dass ab 18.01. wieder die Gemeindegebiete separiert werden. Das sind aber natürlich keine Insiderkenntnisse oder ähnliches sondern reine Annahmen, die ein wenig auf den bisherigen Erfahrungen hier basieren.
Offiziell sind Urlaubsreisen hierher weiterhin untersagt, man beobachtet anderes und zurzeit wenig Kontrollen. Aber natürlich geht jeder ein Risiko ein, wenn man aus dem Ausland anreist. Es können Strafen für Anreisen zu Urlaubszwecken ausgesprochen werden und man kann auch zurückgeschickt werden. Was wohl (was man so hört) nicht verhindert wird, ist eben der Transit nach Portugal. Dafür muss man aber wohl besser immer auf den Bundesautobahnen bleiben und auch deren Serviceangebote an Tankstellen, Restaurants und Hotels nutzen, wenn man mit dem Auto anreist. Sonst kann man immer von der lokalen Polizei eines Municipios (Gemeindegebiete) kontrolliert werden. Es sind anscheinend mit dem Auto viele Hausbesitzer und Langzeitaufenthalte angereist und erzählten von keinerlei Kontrollen. Solche Erzählungen kommen aber natürlich immer von denen, die dann durchgekommen sind und diese Dinge basieren auch sicherlich immer auf Glück und Zufall. Flughafen: Persönlich haben wir nur von einer Schwedin gehört, die angeflogen ist und als Zweck Familienbesuch bei Ihren Eltern angab, die hier in Andalusien 5 Wintermonate verbringen. Mehr wissen wir leider nicht zu erzählen. Dinge, die man nur aus dritter Hand hört, sind ja sowieso immer mit viel Vorsicht zu genießen. Ein Risiko bleibt ganz sicher immer, egal was man hört oder liest. Auf der anderen Seite scheint das Offizielle auch nicht immer ganz mit der etwas fehlenden Strenge oder Einhaltung bzw. Kontrolle der Dinge kompatibel zu sein. Also muss jeder alles immer selbst für sich entscheiden und sollte nicht nach Gerüchten oder Geschichten entscheiden. Auch nicht nach dem, was wir hier so von unseren Erfahrungen weitergeben...

 

Kleine Aktualisierungen - auch jetzt im Winter 2020/21  - immer mal wenn es mal etwas zu berichten gibt:

 

Aktuell - Corona und Weiteres:
Der offiziell erklärte Notstand in Spanien - Kurze Erklärung zu dem, was in deutschsprachigen Medien über Spanien in einer Art gemeldet wird, dass ein falscher Eindruck entsteht... hier heißt es übrigens nicht wirklich so...
Hier ist Ende Oktober von der Zentralregierung des Landes Spanien der offizielle 'Estado de Alarma' ausgerufen worden (wie im Frühjahr auch). Die deutschsprachige Presse übersetzt das nun gerne mit 'Erklärung des Notstandes' im gesamten Spanien. Die richtige Übersetzung ist aber einfach nur 'Alarmzustand'. Und da es sogar noch eine Stufe höher gibt, könnte man also sagen, das ist nicht mal Stufe 'rot' sondern 'gelb'.
Warum wurde das getan? Einige Autonomien (also die Bundeländer) haben versucht, nur für ihr Bundesland den Alarmzustand auszurufen, damit sie (wie in Deutschland) ihre eigenen Gebiete nach außen oder innerhalb abriegeln können, wenn notwendig. Leider lässt die Gesetzeslage in Spanien das nicht zu. Das ist von Gegnern dieser Geschichten sehr schnell gesetzlich gekippt worden.
Dann haben die Präsidenten genau dieser 'Hotspot'-Autonomien den Präsidenten des Landes Spanien (Sanchez) gebeten, wieder den gesamten Alarmzustand für Spanien zu erklären, damit ihnen die politischen Mittel und Instrumente für Corona-Maßnahmen dann wieder zur Verfügung stehen. Sanchez hat den Autonomien sehr viel Entscheidungsfreiheiten (anhand ihrer Corona-Zahlen) gelassen und nur wenige Dinge entscheidet er bzw. die Zentralregierung nun wieder für das ganze Land.

Hier in Spanien sorgen wir uns nun auch besonders auch um die Menschen - und besonders um Freunde und Verwandte - im Norden Europas, bei uns persönlich natürlich gerade in Deutschland.
Wir hoffen wirklich sehr, dass Sie, alle unsere Gäste und natürlich auch alle unsere Bekannten in Deutschland alles was da eventuell noch kommen könnte in den nächsten Monaten gut überstehen werden. Wo nun schon länger die Kälte im Norden gekommen ist, sind leider unsere Befürchtungen wahr geworden was die Coronazahlen angeht.

In den nordischen Ländern wird nun wieder wenig oder weniger gelüftet, gerade in der kalten Jahreszeit in den Geschäften und Restaurants, öffentlichen Verkehrsmitteln etc. etc. Geht ja auch bei den Temperaturen dann spätestens im Winter gar nicht anders, so dass die Superspreader jetzt - natürlich ohne es zu wissen oder zu wollen - in den ganzen Klimaanlagen-belüfteten und geheizten Geschäften etc. 'leichteres Spiel' haben. Wir sehen nun täglich im TV, das Deutschland irgendwann der komplette Lockdown bevorsteht. Hier hat das im Frühjahr gut funktioniert.

Man weiß ja anscheinend mittlerweile, dass bei dem herkömmlichen Coronavirus wohl eher spezielle 10% der Coronakranken (Superspreader genannt) 90% der Neuinfizierten anstecken - wenn wir das richtig verfolgt haben. Und bei der neuen Variante des Coronavirus aus England scheint allerdinge die Superspreader-Theorie in Frage gestellt zu werden. Der scheint deutlich ansteckender zu sein, auch ohne Superspreader im Speziellen.
Klimaanlagen in Flugzeugen sind wohl ziemlich sicher, weil dort ca. alle 3 Minuten ein kompletter Luftaustausch stattfindet - aber in Geschäften und Restaurants mag man da wohl einige Zweifel haben, ob die Technik überall genauso gut ist wie bei oder in Flugzeugen.

Wir haben einige Freunde & Familie mit Risikofaktoren im Norden Europas und um die sorgen wir uns wirklich bis die Impfung da ist. Da ist es hier wahrscheinlich im Vergleich oft viel sicherer, da sich hier auch in den kühleren Jahreszeiten das Leben wie gesagt viel draußen abspielt. Und auch da hier viel weniger geheizt wird - also die Klimaanlagen bzw. Heizanlagen nicht so viel leisten müssen. Und bei den Außentemperaturen wird hier auch tagsüber viel gelüftet. Jetzt ist das mal sehr gut, dass die Andalusier im Winter die Innenräume deutlich weniger heizen als das logischerweise im Norden von Europa passiert. Hier ist 18 Grad der Durchschnitt, wir Nordeuropäer wollen meistens mindestens 21 Grad in Innenräumen.

Zu den Masken: Draußen sind die leichten Stoffmasken (wir haben welche, die man kaum merkt) gut zu benutzen, aber drinnen bitte immer (überall und auch hier) mit FFP2 Masken, die man ja mittlerweile fast in allen Apotheken kaufen kann.

Wir sind da natürlich schon ganz froh, hier in Nerja zu sein. Denn das ändert sich eben fast nie, auch nicht jetzt mit dem Virus... keiner weiß, wie es am Ende kommen wird und alles sind immer nur Befürchtungen oder Vermutungen, aber bisher waren wir hier die meiste Zeit ziemlich sicher. Und wir hoffen auch, dass die Zahlen sich wieder fangen, sobald sich der Landstrich von den ganzen Feiertagen und den Konsequenzen davon sich in einigen Wochen dann wieder erholt haben wird und die aktuellen Kranken wieder gesundet sind. Sicherlich wird das dieses Mal länger dauern als vorher.
Wir persönlich machen alle paar Tage sowieso zur Sicherheit unserer Patienten einen serologischen Test bei uns selbst (ist kostentechnisch sehr günstig für uns, weil wir die Tests selbst machen können - wir haben ja auch eine Krankenschwester in der Praxis), deswegen können wir das auch aus persönlicher Erfahrung sagen.

Aus vollem Herzen also unsere besten Wünsche für Sie im Norden und alle Ihre Freunde, Bekannte und Ihre Familie. Und natürlich für all unsere Gäste.

Ein Tipp, auch für hier in Andalusien, hier geht es schließlich auch auf und ab:
Gehen Sie auch hier bitte vorsorglich nicht unbedingt und zwingend abends (also drinnen) essen, auch wenn es möglich wäre - oder lieber nur dort, wo Sie auf der Terrasse (die hier bei den Restaurants vielfach mit Markisenstoff geschützt und im Winter dann beheizt ist - aber eben trotzdem belüftet sind) sitzen können. Auch wenn es hier nicht viele Fälle gibt - Vorsicht ist immer und überall besser!

Wir selbst in unserer Branche (die Zahnarztpraxis ist hier natürlich gemeint) wissen natürlich immer gut, wie wir uns zu schützen haben, da wir das ja immer machen müssen in der Praxis. Da gibt es viel Gefährlicheres als Corona. Wir dehnen unser Wissen einfach nur im Radius nun etwas mehr aus was unser Verhalten angeht ;-) 

 

Die Zahlen der Axarquia, einem 1026 km² großen Landkreis mit über 211.000 Einwohnern ( hier liegen auch Nerja, Torrox, Sayalonga, Cómpeta etc.)

Unsere Coronazahlen in der Axarquia finden Sie ganz unten auf dieser Seite - immer untermalt der offiziellen Grafiken!

Die Comarca Axarquia (auf deutsch der 'Landkreis' Axarquia) ist ein ländlicher Teil der Provinz Málaga, also nicht mit Malaga-Stadt oder der ganzen Provinz Malaga gleichzusetzen bzw. zu vergleichen. Hier in diesem flächenorientierten Landkreis sind wir die ganze Zeit über besonders sicher gewesen. Und denken und hoffen, dass das so weitergehen dürfte.

Die Fläche der Axarquia beträgt 1.026 km² und die Bevölkerung in 2018 lag bei 211.328 Einwohnern, jetzt wahrscheinlich eher mehr - aber für unsere Berechnungen werden wir uns daran halten. Die Küstenlinie dürfte ungefähr 50 km lang sein.
Diese hiesigen Zahlen in der Axarquia sind für Ihre Reise (und für die Gedanken, die Sie sich bzgl. eines Urlaubs hier machen) wahrscheinlich die wichtigsten.

Bitte die aktuellsten Zahlen, die wir für Sie ab und an kopieren und vor allem aufbereiten, immer ganz unten auf dieser Seite nachschauen...

 

Zusammenfassung zum Thema Corona -> Andalusien bzw. die Axarquia

 

  • Anfang Dezember 2020 hatten wir in der Axarquia wieder gute Zahlen (Axarquia 39/100.000 - 7 Tage). Nach einem kurzen 'Ausflug' mit etwas über 100 Neufälle auf 100.000 Einwohner am 13.11.2020 gab es danach nur noch 83 neue Ansteckungen bei 211.000 Einwohnern. Auf 100.000 Einwohner runtergerechnet also 39 Neuinfizierte. Sie sehen also, auch hier haben wir zwischenzeitlich mal etwas höhere Zahlen bekommen. Und auch über Weihnachten und im Januar sieht es nicht gut aus, da Andalusien über die kompletten Feiertage fast keine Einschränkungen hatte.
  • Die Entwicklung schien hier also wirklich deutlich langsamer abzulaufen, obwohl wir hier nur nachts Maßnahmen hatten und tagsüber innerhalb des eigenen Municipios (Gemeinde mit Umland der Gemeinde) ein normales Leben - natürlich mit Maskentragen genießen durften und dürfen - und das auch noch die ganze Zeit bei traumhaftem Wetter, was sicherlich zum guten Verlauf sehr viel beiträgt.
    Das Anfang November so bestaunte Madrid hat natürlich immer noch viel höhere Zahlen als wir hier. Wir freuen uns aber sehr, dass es dort anscheinend abwärts geht mit den Coronazahlen. Und ob da nun alle Zahlen stimmen oder nicht - die Krankenhauszahlen sind schlecht falsch darstellbar und auch dort geht es wohl sehr abwärts. Ganz Spanien verzeichnet Anfang Dezember sinkende Zahlen und ist besser dran als Deutschland.
  • Eine Schilderung zum Ausrufen des 'Notstandes' in ganz Spanien finden Sie im nächsten Aufklapp-Punkt auf dieser Seite!
  • Andalusien ist übrigens eine eigenständige Autonomie (bzw. auf deutsch 'autonome Gemeinschaft' - das ist wie ein großes deutsches Bundesland zu sehen) mit ca. 8,4 Millionen Einwohnern - und auch Flächenmäßig sehr groß, zahlenmäßig die größte Autonomie in Spanien. Einwohnertechnisch ungefähr so groß wie die Schweiz und Österreich.
  • Und noch ein persönliches Statement - damit wirklich da erst überhaupt keine Missverständnisse aufkommen:
    Wir fühlen absolut mit den Menschen der Gegenden mit, wo es wirklich dramatisch viele echte Kranke oder sehr hohe Corona-Zahlen mit schlimmen oder auch nur unangenehmen Verläufen der Krankheit gibt. Wir wehren uns nur gegen viele falsche Darstellungen aus der Ferne bei Dingen, die eben teilweise oder gar nicht stimmen - und vor allem, dass man nicht immer nur Spanien als etwas Gesamtes sieht.
    Selbstverständlich ist jeder Kranke (oder auch schlimmer Betroffene) für sich es Wert, dass man das ganze Geschehen insgesamt extrem schlimm findet, - das tun wir auch. Wir haben selbst Freunde, die betroffen waren von Corona und das nicht gerade angenehm.
    Nichtsdestotrotz sollte unserer Meinung nach jemand vor Ort ab und an aufklären, wie die wirkliche Lage vor Ort ist und das diese pauschalisierten Begriffe und Schilderungen für ganz Spanien nicht immer für alle und alle Gebiete gelten. Spanien ist sehr groß, wir haben sehr viele unterschiedliche Klimazonen und es gibt stark besiedelte Gegenden und sehr ländliche Ecken. Natürlich gibt es also auch ganz verschiedene Auswirkungen von Corona.
    Und es ist auch wichtig zu wissen, dass oft in anderen Ländern neben der Pauschalisierungen die rechtlichen Lagen vor Ort falsch dargestellt werden und die Übersetzungen gerade von Maßnahmen und Worten oft nicht ganz stimmen (wie Notstand = estado de alarma, das ist falsch übersetzt und heißt nur in Deutschland Notstand, wo es ganze andere Stufen und Einordnungen gibt - man kann das nicht direkt so übertragen... für Näheres schauen Sie bitte in den nächsten Aufklapp-Absatz).
  • Coronazahlen Anfang Dezember 2020 - siehe ganz unten auf dieser Seite.
    Wir sind hier in der Axarquia grob gesagt bis in den Herbst, wo Deutschland schon wieder richtig hohe Zahlen hat, größtenteils im Verhältnis zu anderen Gegenden von Corona 'fast verschont' geblieben! Und wenn wir schätzen dürften, könnte man annehmen und hoffen, dass sich weiterhin ähnlich darstellen wird. Ob alles weiterhin so gut bleiben wird, hängt sicherlich an zwei Dingen: Einmal wie intensiv wir hier bei den Maßnahmen für ganz Andalusien oder ganz Spanien mitmachen werden (die politischen Mittel gibt es ja mit dem Alarmzustand in Spanien nun wieder, damit die einzelnen Präsidenten der Autonomien das durchsetzen können, was für ihr Bundesland angebracht scheint) und zweitens wie warm der Winter wird. Denn es sieht schon so aus, als würde es immer dann weniger sein, wenn das Leben wirklich viel draußen abläuft.
    Und natürlich ob man eher in einem Dorf bzw. auf dem Land wohnt oder in einer größeren Stadt. Zumindest hat sich das bis jetzt beim Beobachten so herauskristallisiert.
     
  • Reisewarnung:
    Wir lagen hier bis Dezember 2020 (Stand des Textes heute) fast permanent im Durchschnitt weit unter den gesamt-andalusischen Zahlen -> das sich im Vergleich mit vielen anderen Ecken Europas und vor allem Spaniens auch über einen langen Zeitraum gar nicht so schlecht geschlagen hat. Am Tag der Reisewarnung lag Andalusien bei knapp über 23/100.000 und die Kanaren bei ca. 21/100.000. Die von Deutschland geforderten Werte um kein Risikogebiet zu sein sind 50/100.000. Die Kanaren wurden viele Wochen im Sommer erst mal kein Risikogebiet. Warum?
  • Es gibt bis jetzt - im Winter 2020 - kein Reiseverbot nach Andalusien! Eine Reisewarnung ist kein Verbot. Ägypten hat schon seit Jahren eine deutsche Reisewarnung und trotzdem reisen die ganze Zeit viele Gäste aus Deutschland nach Ägypten in den Urlaub.
  • Reisewarnungen sind ein rechtliches Problem für die Pauschalreiseanbieter (TUI etc.), die sich stark nach solchen Aussagen vom Auswärtigen Amt richten müssen. Und selbst die Großen Anbieter fangen an, sich zu wehren - laut der Presse.
  • Da stecken anscheinend wohl Gesetze und bei Reisewarnung fehlende Versicherungen für die Veranstalter etc. dahinter. Das veranlasst die Veranstalter wohl oft, auch diejenigen Reisenden umzubuchen, die trotz Coronatestpflicht bei der Rückkehr gerne ihre Pauschalreise in Anspruch nehmen würden. Reisende, die sich ihre Reise selbst zusammenstellen, haben es da deutlich besser.
  • Individualreisende können sich freier entscheiden, denn sie dürfen reisen - wie ja Herr Spahn nicht müde wurde, im August im Fernsehen zu betonen. Eine Reise hierher in die Axarquia, also Andalusien, ist gesundheitlich auch im Moment auch weiterhin kein Problem (wie es auch im Frühjahr eigentlich kein Thema gewesen wäre, wenn man nur die Zahlen betrachtet -> wir haben hier immer nur unter den Vorsichtsmaßnahmen und den Globalbeurteilungen von 'ganz Spanien' gelitten) 
    Wie vermutet sind vorübergehend zwischen Sommer und Herbst auch im riesigen Andalusien im Gesamten - durch ein paar Hotspots und sehr viele nicht medizinisch zwingend und unbedingt notwendigen Tests - die Zahlen deutlich gestiegen, aber wo ist das nicht so? Und die Axarquia ist ja kaum betroffen.
    s wurde im Vergleich zu anderen Ländern in Spanien ja auch überall wie die Weltmeister getestet. Man sollte sich bewusst machen, wie die ersten hohen Zahlen in Spanien im Spätsommer entstanden sind:
    Reihentestungen, fast teilweise schon wie ein Testmarathon wirkend - viele Leute auch mit sehr schwachen Verläufen werden getestet und teilweise wurden ganze Schulen oder Behörden komplett durchgetestet. Überall, wo diese Art der Tests passieren, steigen die Zahlen - das ist ja auch schon der Logik zu entnehmen. Luxemburg hat so gut wie alle Einwohner durchgetestet und wurde prompt zum Risikogebiet, obwohl so hohe Zahlen ja wohl mehr als logisch sind.
    Man sollte weiterhin das Ganze natürlich weiterhin immer realistisch sehen und in die richtigen Relationen bringen. Soll man in der Nebensaison nicht reisen (wenn man es kann, was die Maßnahmen zum Reisen angeht, natürlich), obwohl es dann vielleicht im Urlaubsgebiet wieder bessere Zahlen als zuhause gibt? Man ist ja im Sommer auch in die Nordschweiz gefahren, obwohl der Süden (Tessin, Grenzgebiet zu Italien etc.) deutlich stärker von Corona betroffen war, oder? Die Schweiz ist ca. so groß wie Andalusien bzw. hat ähnlich viele Einwohner. Der Vergleich ist also wahrscheinlich nicht so schlecht. Es gibt überall stärker und weniger stärke betroffene Gebiete. Selbstverständlich beziehen wir uns hier auf die Coronazahlen, nicht auf die Wirtschaft - davon haben wir nicht so viel Ahnung und sehen auch hier natürlich nur die Situation direkt vor Ort...
  • Man sollte sich vielleicht immer die Zahlen in seinem individuellen, eigenen Reisegebiet in Andalusien als Grundlage nehmen für Reise-Entscheidungen, zumindest wenn man in der glücklichen Lage ist, einfach nach dem Urlaub in die ca. 7 oder 8-tägige Quarantäne (in der Schweiz 10 Tage, soviel wir wissen) zu gehen bis das Ergebnis des negativen PCR-Tests nach den 5 Tagen nach Rückkehr dann eben da ist.
    Wir können Ihnen jedenfalls aus dem Frühjahr berichten, dass wir mehrere Wochen, ja eigentlich sogar fast Monate sozusagen in Quarantäne waren (Ausgangssperre, das kann man schon fast gleich setzen). Das war gar nicht so schlimm, wie wir anfangs gedacht hatten. Nicht angenehm, aber schon machbar. Zumindest was uns anging und auch Freunde äußerten sich vielfach so.
    Und ein oder zwei Wochen Quarantäne sind vielleicht für einige Menschen (wenn man es sich beruflich leisten kann) gut auszuhalten. Wenn man dafür hier in der Axarquia einen tollen langen Urlaub in der Sonne machen kann und den Sommer bzw. den Herbst verlängern kann, dann kann man das sicherlich ins Auge fassen.
  • Der hier bei uns häufig vor Ort vermutete politische Hintergrund für Einbeziehung von Andalusien am Tag der Reisewarnung: Die Kanaren sind bzw. waren nur offiziell kein Risikogebiet, weil es aufgrund der Insellage der Kanaren schwieriger ist, sie aus anderen Gebieten als Rückflug-Flughafen zur Quarantäne- oder Testpflichtvermeidung zu nutzen.
    Andalusien hätte also gesundheitstechnisch und wertetechnisch am Tag der Reisewarnung die gleiche Behandlung erfahren müssen.
    Ende August lagen die offiziellen Zahlen zwar auch in Andalusien wieder höher, haben aber weiterhin nichts mit den Hotspots im Norden gemeinsam und waren immer noch nicht spektakulär (und vor einigen Tagen gingen sie auch wieder runter). Und wie gesagt, die Herde von Andalusien liegen wohl eher nicht in der Nähe der recht großen Axarquia. In der Axarquia sind es eher eingeschleppte Einzelfälle.
  • Spanien wird seit Ende August (seit Ende Juni) wieder von den einzelnen Autonomien (in Sachen Corona) 'regiert' und somit muss Andalusien seit Ende Juni wieder gesondert betrachtet werden. In den Zahlen sowieso, aber auch in den Maßnahmen, Vorgehensweisen etc.
    Übrigens ist es wichtig zu wissen, dass sich der Großteil der Verläufe der Corona-Erkrankungen Ende August auch ganz anders darstellt als im Frühjahr - darauf weisen viele vernünftige und geerdete Ärzte hier im Moment sehr stark hin. Sie werden zwar von den Journalisten mundtot gemacht in verschiedenen Interviews, aber es ist bekannt, dass das stimmt.
    Das den Journalisten das nicht so ganz passt, ist nachvollziehbar, nie war das Geschäft mit den Sensationen so direkt und unkompliziert wie zu Coronazeiten. Man muss sich nichts mehr an Themen suchen, nur noch die Fakten möglichst als Sensationen interpretieren. Sorry Leute, es sind ja nicht alle so - aber bei einigen scheint das doch ziemlich offensichtlich.
  • Wir haben in der Axarquia über den Coronazeitraum über die Zeit gesesehen eher unter dem Fakt gelitten, dass man uns mit dem restlichen Spanien bzw. dem Rest des spanischen Festlandes in einen Topf geworfen hat - sprich erst mussten wir mit unter den gesamtspanischen Vorsichtsmaßnahmen leiden und zuhause bleiben etc. und nun werden wir wieder sofort alle mit 'in Sippenhaft' genommen, weil einige Länder meinen, Sie könnten uns aufgrund der Mitte und des Nordens vom sehr großen Spanien, gleich mal mit zum Risikogebiet erklären. Die Fakten und Zahlen von Andalusien hätten das aber an diesem Tag gar nicht zugelassen bzw. begründen können.
     
Nun wieder interessant und/oder notwendig: wo bekomme ich für meine Reise bzw. später Rückreise in der Region Nerja den PCR-Test?

 

  • Sie möchten vor der Rückreise Ihren PCR-Test oder Schnelltest vor Ort im Urlaubsgebiet für Ihre Rückreise machen:
    Bitte informieren Sie sich kurz vor Ihre Reise auf jeden Fall noch einmal über die aktuellen Regelungen. Sie sollten Ihre Presse bzw. vielleicht besser die Seiten des Auswärtigen Amts gut verfolgen.
  • Wir selbst haben es mit unserer Praxis bei den eigenen Corona-Tests (Bluttests, für Sie nicht verwertbar) natürlich einfacher und testen uns serologisch (Bluttest) selbst zum vorsorglichen Schutz der Patienten alle 3 bis 5 Tage - und alle Tests waren immer negativ... und das obwohl wir permanent hier in Spanien leben - aber eben in der Axarquia!
    Und da Sie als unsere Gäste ja ebenfalls hier in der Axarquia Ihren Urlaub verbringen wird bei Ihnen für einen PCR Test und einem normalen Urlaubsstil / vernünftigem Urlaubsverhalten hier nicht anders aussehen als unsere eigenen serologischen Ergebnisse, sollte man annehmen.
    Wenn Sie einen Test brauchen - bei einem lizensierten Labor in Nerja sind das 140 EUR für einen PCR-Test plus 20 EUR in der deutschsprachigen Praxis, die Ihnen kurz den Test verschreiben muss - und ca. 24 h Wartezeit aufs Ergebnis. Dieses lizensierte Ergebnis bekommen Sie als PDF auf Ihre Emailadresse gesendet - wichtig ist, dass Sie ein englisches Ergebnis anfordern. Wir haben uns gekümmert, wo das jeder machen kann. Das ist alles dann im Labor dann auch keine große Geschichte... Die haben Öffnungszeiten, wo man vorbeigehen kann - man sollte aber für einen PCR-Test vorher einen Termin machen und sich an seinen 48 Stunden orientieren... Auf dem Ergebnis wird laut Auskunft Labor allerdings nur das Datum genannt, anscheinend nicht die Uhrzeit. Also könnte man wahrscheinlich auch 2 Tage sagen anstatt 48 Stunden.
    Bitte beachten Sie, dass die am Samstag und Sonntag geschlossen haben. Sie können aber am Freitag einen Test machen und bekommen laut denen am Samstag das Resultat gemailt. Und auf Nachfrage sagten die, da steht auch keine Uhrzeit drauf, sondern nur das Datum.
  • Nochmal etwas ausführlicher:
    Wir hatten diesbezüglich mittlerweile mehrfach Kontakt mit einem deutschsprachigen Ärztezentrum in Torrox-Costa. Sollte Sie also bei Ihrer Rückreise einen Test hier vor Ort wünschen, wenden Sie sich gerne dorthin. 
    - Fragen Sie bitte bei den Behörden in Ihrem Heimatland (Deutschland, Schweiz, Österreich etc.) nach, ob das bei Ihnen auch so funktionieren würde.

    Zum Vorgehen hier: 
    Sie können im Deutschen Ärztezentrum in Torrox-Costa anrufen und dort einen Termin ausmachen, um Ihren PCR-Test 'zu starten'. Der Link ist http://centromedico24.com/de/  und die Telefonnummer ist 0034 952 53 03 57 - mit umfangreichen, sogar täglichen Öffnungszeiten (auch samstags und sonntags). Sie können natürlich 'für Ihre Verschreibung' des Tests auch schon einige Tage vor dem eigentlichen Test gehen - dann haben Sie keine Zeitnot damit und können den ersten Schritt in Ruhe durchführen. Und falls Sie uns den Tipp erlauben: Bei dem Preis von dieser Praxis mit im Moment 20 EUR, würden wir empfehlen, nicht allzu extrem viele Fragen zu stellen, damit die sich den günstigen Preis nicht noch einmal 'überlegen' auf die Dauer... ;-) Die sind wirklich sehr freundlich, das sollte man also nicht 'stundenlang' ausnutzen. Aber man wird dort wirklich sehr zuvorkommend behandelt.
    Falls Sie aber dort bei einem Anruf trotzdem nicht weiterkommen sollten, fragen Sie bitte nach den netten deutschsprachigen Ärztin Carla, mit der haben wir mehrfach gesprochen - und Carla würden wir sowieso empfehlen.
    Bitte erklären Sie dort auch ganz deutlich, ob Sie einen Test für sich selbst machen möchten (es gab Anfragen diesbezüglich), also ein günstiger serologischer Test direkt dort gemacht werden kann oder ob es bei Ihnen um einen offiziellen PCR-Test (der muss auch das Ergebnis in englisch enthalten) für Behörden oder Reisen handelt.
    Wenn Sie einfach nur fragen, ob Sie dort den Test machen können, werden Sie eventuell hören, dass nein (oder nur einen Bluttest). Stimmt ja auch, direkt dort den PCR-Test machen geht nicht. Aber wenn Sie nach Carla bzw. gezielt nach einer Verschreibung (übrigens auf spanisch 'prescripcion' genannt) für einen PCR-Test im Labor von Antonio an der Plaza Marina in Nerja fragen, sollte das gut klappen. Ist ja für alle im Moment immer noch ein bisschen neu - dieses Thema, bis da echte Routine einkehrt ist alles wahrscheinlich schon wieder mehr oder weniger vorbei.
    Denn das Team dort kann in dem Ärztezentrum natürlich den Test nicht physisch selbst durchführen - das können bzw. dürfen nur zertifizierte bzw. autorisierte Labore - aber Sie brauchen eben die Verschreibung dafür (so etwas ähnliches wie ein Rezept). Wir haben in dem Ärtzezentrum einen Preis von 20 EUR genannt bekommen für eine kurze Anamnese (ist rechtlich notwendig) und die Verschreibung des PCR-Tests. Dort bekommen Sie dann auch das Visitenkärtchen von dem Labor in Nerja, wo der eigentliche Test gemacht wird - also der Abstrich aus Nase oder Rachenraum für den PCR-Test. Dieser kostet laut Auskunft vom Labor dann dort pro Person 130 EUR. Laut unserem Anruf in diesem Labor (wir haben mit dem Chef selbst gesprochen) kann er englisch und hat teilweise auch jemanden da, der (bzw. die) etwas deutsch kann. Die Webseite des Labors finden Sie unter https://analisisclinicosnerja.es/en/ und die Telefonnummer lautet hier: 0034 952 52 09 76.
    Die Auskunft vom Labor war, dass man für einen PCR-Test einen Termin ausmachen muss. Wir würden es auch immer sowieso dringend empfehlen, da sich hier gerne mal die Öffnungszeiten ändern etc. ohne das es in der Webseite oder in der Google-Präsenz auch dann dementsprechend zeitnah geändert wird. Lieber noch mal die Öffnungszeiten, die Sie interessieren bestätigen lassen und eben vor allem einen konkreten Termin ausmachen.

    Nach dem Abstrich vergehen ca. 24 h. Manchmal etwas weniger, sagte er - teilweise klappte es mit morgens um 10 Uhr testen und abends gegen 18 Uhr hat man das Testergebnis per E-Mail als PDF erhalten. Laut Labor-Auskunft bekommt man als Kunde dann das Testergebnis auf sein Smartphone etc., also an seine Emailadresse gemailt, die man angegeben hat. Bitte kontrollieren Sie dann unbedingt gut Ihre Spam und Junkordner, Emails aus Spanien werden von deutschen Servern wie Web.de etc. gerne mal rausgefiltert. Leider passiert es teilweise auch (eigene Erfahrung), dass sie nicht mal bis zum Spamfilter kommen und einfach nicht ankommen. Wir denken, am Besten geben Sie mindestens zwei verschiedene Emailadressen an und bitten darum, dass es auf beide gleichzeitig gemailt wird. Und vielleicht auch von verschiedenen Anbietern / verschiedenen E-Mailprovidern.

Warum wir die Zahlen und die Situation hier vor Ort manchmal besser beschreiben können als die Presse im Norden...

 

Erstens wohnen und arbeiten wir fast ganzjährig hier vor Ort. Wo ist nun 'hier'?
Nerja ist Teil der Axarquia, die Küste dieses Gebietes ist die östliche Costa del Sol, also die Costa Oriental. Hier in Nerja gab es zu den meisten Zeiten nur wenig Corona. Anfang September z. B.: Zwei Personen (die wir man hört vorher auf Reisen waren) sind positiv getestet worden. Deren Umfeld nun auch und bisher sind keine Ansteckungen entdeckt worden. Wenn es also keine Superspreader waren, kann man bei ca. 30.000 Einwohnern also weiterhin von wenig Gefahr ausgehen (die fehlenden 9.000 Einwohner zu den offiziell genannten Einwohnerzahlen sind die, die sich hier noch nicht angemeldet haben, aber hier wohnen - bei manchen ist das auch ein Dauerzustand). Der dritte Fall Ende der ersten Augustwoche war in Sayalonga. Alle sind isoliert worden. Es ist anzunehmen, dass weiter so vorgegangen werden soll und wird. 
Weiterhin sehr wichtig zu sehen ist die Tatsache, dass die neuen Fälle häufig aus vermehrten Testungen entstehen. Nun gibt es ausreichend Tests und es werden auch die schwachen oder asymptomatischen Verläufe viel besser und häufiger erfasst.
Aber was wir auch von den medizinischen Insidern gehört haben ist, dass die Verläufe nun leicht sind, zumindest hier in Andalusien. Wir hatten es hier immer besser, in unserem Krankenhaus war die ganze Coronazeit über niemand auf der Intensivstation, nur auf den Quarantänestationen. Der Todesfall im Frühjahr in Nerja hatte eine solch schwere andere Erkrankung, dass es ohne Corona wahrscheinlich irgendwann ähnlich gelaufen wäre. Im Krankenhaus Velez-Malaga musste die ganze Zeit über auch niemand intubiert (also künstlich beatmet) werden.
Für die paar neuen Fälle, die gerade an der langen Costa del Sol registriert werden, waren keine stationären Krankenhausbehandlungen notwendig. Sind also eher mit den leichten oder mittleren Verläufen im Norden Europas zu vergleichen. Die Costa Occidental (die östliche Costa del Sol) der an sich schon ziemlich langen Costa del Sol hat also weiterhin wenig mit dem Thema Corona zu schaffen. Und auch die absoluten Zahlen der Fälle sind sehr milde.
Die Presse rechnet gerne Sensationen vor, selbst hier wird das teilweise von den kleineren Blättchen so versucht. Die absoluten Zahlen sagen aber anderes. Bei der Rechnung auf 'Fälle auf 100.000 Einwohnern' ist das weiterhin doch eher wenig, was hier in den seriösen Bekanntmachungen zu sehen ist an Zahlen.

Weiterhin sollte man für seine Betrachtungen für eine Reise nach Nerja, Torrox oder Sayalonga bzw. auch z. B. Cómpeta immer sehen, dass wir hier eben die Axarquia sind, man kann es gar nicht oft genug wiederholen. Die Axarquia ist ein sich ca. 50 km entlang der Küste erstreckendes Gebiet mit ca. 211.000 Einwohnern, für das es auch oft gesondert gewertete Zahlen nachzulesen gibt. Und für Sie interessant ist maximal diese Axarquia bzw. die Costa Oriental, die hinter Nerja an die Costa Tropical grenzt. Die Hauptstadt der Provinz Malaga (die Axarquia ist der östlichste Teil davon) sehen Sie nur am oder im Flughafen, wenn Sie in Malaga landen. Alles Weitere ist hier so groß, dass es differenziert betrachtet werden muss.
Und hier in der Axarquia bzw. an der Costa Oriental leben und arbeiten wir - und hier machen Sie Ihren Urlaub! Hier gibt es hauptsächlich eine andere Art des Tourismus, der Pärchen und Familien anzieht und weniger die 'Feiertouristen'. Und das, gemischt mit dem guten, gemischten Klima, hat uns hier wahrscheinlich diese permanent guten Zahlen beschert - und das eben schon die ganze Zeit.

 

Welche Zahlen sind wirklich wichtig und relevant für einen Urlaub hier - und woher kennen wir die Details?

 

Für Sie als Gäste in der Region Nerja, Torrox bzw. Sayalonga sind am Ende für eine echte persönliche Einschätzung die Zahlen in der Comarca Axarquia wichtig. Die Axarquia ist ein ca. 50 km langer Küstenstreifen von ca. westlich Rincon de la Victoria bis östlich hinter Nerja.

Wir haben und hatten hier im Vergleich permanent sehr gute Coronazahlen. Warum beruhigen uns unsere Zahlen hier? Wir sehen also nicht nur die einfachen Zahlen und Statistiken von Covid 19 bzw. SARS-CoV-2 (wie Corona es ja medizinisch korrekt heißt), sondern erkennen oft die echten Zusammenhänge deutlich besser als die Presse.
Und wir müssen dann vor allem auch nicht aus diesen Zahlen und Meldungen immer 'eine Schlagzeile machen'.
Wir haben aufgrund unserer Praxis ganz gute (persönliche, echte) Verbindungen zu medizinischem Personal im Bezirkskrankenhaus der Axarquia (in Vélez-Malaga) und auch oft persönliche Informationen aus dem Carlos Haya Krankenhaus in Málaga, dem größten Krankenhaus in der Provinz Malaga. Die 2. Zahnärztin unserer Praxis hat Freunde in beiden Krankenhäusern, denn sie hat vor Ihrem Studium der Zahnmedizin 4 Jahre an der Universität Granada studiert und ist ebenfalls Krankenschwester (das ist hier wie vielfach in Amerika ein Universitätsstudium und in einigen Belangen fast wie eine Vorstufe zum Allgemeinarzt zu sehen).
Weiterhin haben wir ein persönliches Interesse daran, wie es wirklich bei uns in der Umgebung steht, schließlich ist Gesundheit wichtiger als Arbeiten, Reisen, Vermietung etc. Auch wir wollen wissen, ob und wo wir in Gefahr laufen könnten, uns mit Corona anzustecken.
Und wir fühlen uns hier weiterhin sehr sicher. Für die paar neuen Fälle, die gerade an der langen Costa del Sol registriert werden, waren übrigens auch keine stationären Krankenhausbehandlungen notwendig. Sie sind also eher mit den leichteren oder mittleren Verläufen im Norden Europas zu vergleichen. Und im ganzen Frühjahr seit März waren in Vélez-Málaga nach unseren Informationen im Durchschnitt 5 bis 7 Menschen mit Corona auf Station, aber eben ohne die schweren Verläufe, wie man sie im kalten (Frühjahr und Winter) Norden Spaniens bzw. im auch sehr frühlingskalten Madrid im Fernsehen gesehen hat. Unsere Beatmungsgeräte standen die ganze Zeit still. Und jetzt stellen sich die absolut gesehen wenigen Fälle auch milder dar.
Die Costa Occidental (die östliche Costa del Sol) der an sich schon ziemlich langen Costa del Sol hat also weiterhin wenig mit dem Thema Corona zu schaffen. Und auch die absoluten Zahlen der Fälle sind auch wenig spektakulär.
Die Presse rechnet gerne Sensationen vor, selbst hier wird das teilweise von den kleinen Blättchen so versucht. Die absoluten Zahlen sagen aber anderes. Bei realistischen, sensationsfreien Betrachtungen ist das weiterhin aber nicht wirklich viel.
Der weitere wichtig Grund ist, dass wir die Zahlen so sehen wie sie sind und sie in die richtige Relation bringen. Wir sehen nicht wie die Presse oft nach ganz Spanien sondern maximal nach Andalusien. Andalusien hat 8,4 Millionen Einwohner, ähnlich wie die Schweiz - als Beispiel. Die Hauptstadt Sevilla liegt ca. 2,5 Autostunden entfernt und selbst unsere Provinzhauptstadt Málaga mit ihrem Flughafen liegt 60 bis 70 km entfernt (je nachdem, wo man misst natürlich).
Wir sind hier 1000 km von den neuen großen Ausbrüchen entfernt, die wieder im Norden bzw. Region Madrid - 550 km weg - liegen - wie auch das ganze Frühjahr über (Barcelona, generell die drei nördlichsten Bundesländer/Autonomien in Spanien). Sie können uns an der Costa del Sol geografisch eher in der Nähe von Afrika sehen, natürlich aber durch durchschnittlich 100 km Meer von uns entfernt und Nordafrika ist im Moment von hier aus nicht zu bereisen, andersherum auch nicht.

 

Das Einreiseformular nach Spanien - auf deutsch und mit guter Erklärung, online auszufüllen

 

Wer nach Spanien einreist, muss schon seit längerer Zeit ein Einreiseformular ausfüllen. Das ging bisher (Ende Juli) auch in Papierform im Flugzeug oder am Flughafen. Jetzt möchte die Regierung, dass Sie ein Onlineformular ausfüllen, mit dem Sie dann einen so genannten QR Code produzieren und im Smartphone mitnehmen. Weitere Angaben auf deutsch und das Formular (auch auf deutsch) selbst finden Sie unter https://www.spth.gob.es

 

 Maskenpflicht in Andalusien - was ist unter der 'Maskenpflicht' zu verstehen?

 

Sie müssen in Andalusien bzw. an der Costa del Sol nicht - wie oft gemeldet - generell und immer am Strand oder am Pool eine Maske tragen!
Und es gibt auch nicht zwingend an der Costa del Sol eine neue 'blasse Bikinizone im Gesicht', wie in der Presse Mitte Juli zu lesen war. Das ist wieder mal so eine generelle, 'sensationslüsternde' Meldung, wenn die Presse sich ihre Überschriften sucht oder wenn jemand bei denen etwas schreibt, aber nicht richtig oder vollständig informiert ist.
Wahr ist, dass Sie auch am Strand und am Pool die Maske brauchen, während Sie spazieren gehen bzw. herumlaufen am Strand oder ankommen/gehen. Aber auf dem Weg ins Meer, also zum Baden, Schwimmen - und eben auch beim Sonnenbaden auf Ihrem Sonnenplätzchen (mit Abstand zu anderen Menschen) - müssen Sie natürlich keine Maske tragen. Das Gleiche gilt am Pool. Wenn Sie also nicht am Strand oder am Pool die ganze Zeit 'herumrennen' möchten, sondern auf Ihrer Strandmatte liegen oder sitzen - und die Sonne genießen - dann ist diese ganze Meldung wieder mal komplett übertrieben. Man kann sich herrlich dort sonnen und braun werden - auch im Gesicht. Aber diese wichtigen Details meldet wieder mal wie so oft detailliert eher die seriöse Presse. Hier unsere Schilderungen, wie wir es hier direkt im offiziellen Mitteilungsblatt der andalusischen Landesregierung gerade zum Thema Maskenpflicht und Maskenpflicht an den Stränden für Andalusien nachlesen und selbst erleben...
Achtung, ein wichtiger Hinweis: Seit einiger Zeit sind Masken mit Ventilen verboten (also Plastikventile, wo man sich somit nur selbst schützt, der eigene Atem aber mehr oder weniger ungehindert austritt) in Spanien (zumindest in Andalusien, gelesen...)!


Tipps und die genaueren Regeln dafür können Sie dieser verlinkten Seite zu diesem Thema nachlesen. 
Generell kann man auch bei näherem Nachdenken sagen, dass das vielleicht schon recht vernünftig vom andalusischen Präsidenten war. Etwas nervig, ja. Aber auch kein Drama. Und teils auch sinnvoll. 
Denn so kann man nun endlich mindestens die eigentlich angestrebte Variante mit den Abstandsregeln von vorher kontrollieren und mit Strafen versehen. Wo wirklich nichts passieren kann, werden die meisten Behörden das sicherlich auch lockerer sehen. So ist das hier oft. Man muss alles sehr klar und hart formulieren, damit die Leute das wirklich verstehen (und im Moment eben auch die paar 'Feiertouristen', von denen es direkt in Nerja so viele gibt, aber es gibt sie und es kann mit Pech auch immer mal ein Superspreader dabei sein).

Vorher war das alles tatsächlich deutlich zu schwammig formuliert. So dass einige jüngere Spanier und auch leider auch einige Touristen aus anderen europäischen Staaten sich an fast gar nichts mehr gehalten haben. Es kann ja auch niemand wollen, dass unsere - die ganze Zeit immer sehr sichere - Reiseregion nun doch noch eine richtige Coronawelle bekommt, weil das Virus von außen eingeschleppt würde. Lieber halten wir uns doch alle zusammen an ein paar mehr Vorsichtsmaßnahmen und können alle weiterhin unsere Freiheit und unser schönes Wetter genießen. Es gibt keine Vorschrift, wie die Masken aussehen müssen, jeder kann nutzen, was ihm behagt. Also sind wir doch zusammen lieber vorsichtig, bestrafen nun die komplett verantwortungslosen Kandidaten und wissen genau, dass es sehr viele schöne Urlaubsaktivitäten gibt, die man hier immer noch ohne Maske erleben kann. Beim Baden im Meer und im Pool, ebenso beim Sonnenbaden (Strand und Pool, wenn man eben auf seinem Sonnenplätzchen bleibt), sowie auch beim Essen, Sport, Wandern, Autofahren von Familien bzw. Leuten die hier in einem Haushalt/Ferienwohnung/Ferienhaus leben in einem Auto etc. muss man weiterhin keine Masken tragen. So viel mehr ist es also gar nicht als vorher. Aber man hat es nun eindeutiger definiert und kann nun gegen die - sagen wir mal - zu Unvorsichtigen vorgehen. Wir sehen das also nicht negativ und Sie können gerne unsere persönlichen Tipps und Einschätzungen nachlesen, wie das Ganze entspannt zu behandeln ist. In Nerja und im Campo haben wir sowieso in der Regel recht vernünftige und moderate Polizei, wo meistens recht vernünftige Leute mit vernünftigen Ansichten unterwegs sind. In den ersten ein bis zwei Wochen muss man sicherlich etwas vorsichtiger sein, weil da immer gerne mal die Beispielstrafen unterwegs sein werden, die dann hilfreich sind, weil sie weiter erzählt werden. Aber das wird wie immer eher in den Gebieten passieren, wo diese typischen Geschichten passieren, wo jeder vernünftige Mensch den Kopf geschüttelt hat und sich gefragt hat, ob all diese Menschen vergessen haben, das das Virus immer noch in Europa unterwegs ist...

 

Die wirkliche Urlaubssituation (und im Allgemeinen) hier vor Ort - und wie anders es hier ist, als von der Presse oft dargestellt wird

 

Die Urlauber, die 'durchkommen' (und es sind gar nicht so wenige) sind gerne hier, auch jetzt, im Winter 2020/2021. An den wichtigen und ungefährlichen Urlaubsfacilities ist die Maskenpflicht übrigens natürlich auch nicht so strikt wie oft geschildert - lesen Sie nach beim Punkt Maskenpflicht...Andalusien liegt eher in der Nähe von Nordafrika und ca. 1000 km weg von den größeren neuen Ausbrüchen.
Es ist einfach sehr interessant, was die - eigentlich hier trotz Corona eher ziemlich fröhliche - Wirklichkeit ausmacht im Vergleich zu dem, was im Norden Europas so vermittelt wird. Vor allem hier in Nerja.
Natürlich gibt es auch hier an der südlichsten Küste des europäischen Kontinents schlimmere wirtschaftliche Fälle und Verluste - wo nicht? Aber das fällt Urlaubern eher wenig auf und so viel wie oft behauptet ist es auch nicht. Es gibt hier also keine gespenstische Atmosphäre und wir haben hier auch keine allgemeine verzweifelte Stimmung. Als Urlauber werden Sie ein angenehm entzerrtes Urlaubsambiente vorfinden, aber es ist trotzdem Urlaubssaison und die Touristen, die hier sind (ob nun aus dem Norden Europas oder Spanien selbst) genießen hier trotz allem ihren Urlaub... und vielleicht sogar oft auch gerade deswegen, weil es hier im Moment so angenehm entzerrt ist. So zumindest bekommen wir es hier überall von den Reisenden und Urlaubern erzählt.

 

Die verbliebenen Maßnahmen gegen Corona - Covid 19 in Andalusien

 

Dass es hier oft besser aussieht hängt in der Axarquia in den ländlichen Gegenden - oder sagen wir in vielen Orten der Costa del Sol - vielleicht auch mit an dem tollen Klima, welches das Virus anscheinend nicht so wirklich mag... Die Experten sind sich nicht einig, aber geschadet hat es sicher nicht, dass wir ein sehr warmes Frühjahr hatten, explizit im Februar und März (erste Hälfte). Und wir sind auch wieder mal nicht 'Spanien'. Weiterhin gibt es in der Axarquia eher wenig Fälle. 

Seit ca. 23.11.2020  müssen Ausländer offiziell in Spanien einen negativen PCR-Test oder Schnelltest vorweisen oder sofort machen lassen. Oft wird das (gerade bei Autoanreise) aber nicht geprüft, wie man so von den Touristen hört (Stand Dezember 2020).

Und Urlaubsfeeling bei einem Individualurlaub - in der Art von 'Sonne und Terrasse genießen, Spaziergänge, herrlicher Meerblick, tolles Klima, Strand und Essen gehen - alles ist wieder da... man muss nur mit der neuen Normalität leben können. Dann steht einem schönen Urlaub nicht wirklich viel im Wege...

Bitte informieren Sie sich über alles Weitere, (z. B. zum Thema erweiterte Maskenpflicht auf draußen und wo eben nicht) auf den offiziellen Webseiten und gerne als Orientierung auch bei uns auf unserer Seite, die wir für Sie zu diesem Thema hier ganz oben verlinkt haben.

Für die Reisenden macht es sicherlich Sinn, wenn die Reise in entweder ein Ferienhaus mit eigenem Grundstück oder eine individuelle Ferienwohnung geht, zumal die Ferienwohnungen bei uns in San Juan de Capistrano und Oasis de Capistrano (Nerja) ja sogar alle einen eigenen, separaten Eingang von draußen vom Weg oder der Straße aus haben, ähnlich wie ein Reihenhaus... da muss man mit niemandem zusammentreffen und es gibt keine Fahrstühle, Essensäle etc. etc. Die Restaurants hier in der Gegend haben fast alle große Terrassen (wenn Sie das bevorzugen) und viele Rathäuser scheinen die mögliche Belegung der öffentlichen Plätze draußen für die Betreiber auszudehnen, damit die Abstände eingehalten werden können. Glücklicherweise spielt sich das Leben hier fast überall draußen ab, wo das Virus bekanntermaßen wenig gefährlich ist und kein leichtes Spiel hätte.

 

Spanienurlaub im Winter 2020 in Andalusien - allgemeine Situation und ein kleiner Hinweis zur Rechtslage

 

Das Mittelmeer, der spektakuläre Blick, die angenehme Luft, der mediterrane Geruch, die zuverlässige Sonne, der fast immer blaue Himmel und die Wärme. All das alleine ist schon sooo viel Urlaub.... Wir werden uns wohl sowieso alle für eine gewisse Zeit an dieses 'neue Normal' gewöhnen müssen. Und auf Ihrer eigenen Terrasse in Ihrer Ferienwohnung oder Ihrem Ferienhaus, am Pool, am Strand, beim Wandern, beim Sport etc., merken Sie für viele Stunden nur wenig vom 'Thema des Jahres'... Und man kann trotz der erweiterten Maskenpflicht immer noch so viel ohne Maske machen - das reicht alle Male für einen schönen Urlaub in der Sonne.

Hier in Nerja und der Axarquia ist es selbst jetzt im Winter überhaupt nicht 'tot' oder extrem leer. Es sind sogar relativ viele Touristen hier (wenn auch 'angenehm entzerrt' etwas weniger als sonst - außer August vielleicht - vergleichbar mit dem Zustand, als wir Nerja kennen gelernt haben) und sehen alle sehr happy aus. Eigentlich dürften Sie nicht kommen aber hier vor Ort wird dann wenig kontrolliert.
Auch auf Nachfrage bzw. aus Email-Kommentaren unserer eigenen Gäste können wir das nur bestätigen - auch wir hatten die letzte Zeit noch einige Gäste. Alle sind froh, hierher gereist zu sein und es waren schon einige 'Vorab-Zweifler' aus der Ferme dabei. Die sagen auch alle, dass es gut und schön war, dass sie die Reise wahrgenommen und nicht storniert haben. Bis jetzt hat allen der Urlaub hier gut gefallen. Und sie hätten es sehr schade ums Geld gefunden, zumal es hier vor Ort keinen Grund gab, nicht zu kommen.

Weiterhin haben wir der Vollständigkeit halber für Sie mal einen Reisespezialisten gebeten, die Rechtslage zu prüfen. Und das sogar in Hinsicht auf kleinere Reiseveranstalter, bzw. Agenturen, nicht auf Privatvermieter - also nur als Info für Sie.
Sie wissen persönlich mittlerweile sicherlich, dass man bei Privatvermietern (und bei denen im Ausland sowieso) auch bei einer Reisewarnung und Ähnlichem nicht kostenfrei oder kostengünstiger die gebuchte Unterkunft stornieren kann. Aber auch bei Agenturen und Hotels (je nach AGBs etc.) ist dies nicht immer und unbedingt möglich. Da gelten sicherlich auch die AGBs und vereinbarten Bedingungen.
Natürlich schauen die meisten Vermieter, so auch wir, nach kulanten Lösungen. Wie die aussehen kann man immer dann situativ und spontan entscheiden.

Den Link zum entsprechenden Text des Reisespezialisten finden Sie - als unsere Gäste - hier, bitte geben Sie das Passwort für den allgemeinen Gästebereich ein.
 

Sicherheit im Urlaub bzw. in Ihren bei uns gemieteten Ferienunterkünften

 

Urlaubsfeeling und Hygiene in Ihrer Ferienwohnung oder Ihrem Ferienhaus - die Putzmaßnahmen

Seit Sommer 2020... endlich wieder: Ab nach Nerja..., ab nach Andalusien..., wo es schon die ganze Zeit so gute Coronazahlen gab. Am tollen Klima und der wunderschönen Landschaft hat sich nichts verändert und hier ist alles wieder im Urlaubsmodus. Gerade dörfliche Anlagen mit individuellen kleinen Gebäuden im Mehrfamilienhaus-Stil (mit eigenem Eingang von draußen bei jeder Einheit) wie San Juan de Capistrano oder Oasis de Capistrano (weg vom Zentrum, im Grünen Osten Nerjas) sind natürlich zur Zeit ideale Urlaubsgebiete. Hier ist fast nie extrem viel los, oft gibt es nicht so viele Menschen auf den Straßen. Und natürlich und gerade auch das Hinterland der Küste mit tollem Meerblick, aber nur vereinzelt stehenden Ferienhäusern sind im Moment extrem gut geeignet für einen unbeschwerten Urlaub.

Auch wenn Ferienwohnungs - und Ferienhausbesitzer bis jetzt zu nur wenigen Dingen gesetzlich verpflichtet wurden, haben wir persönlich uns natürlich Gedanken gemacht, wie wir Ihren Urlaub hier zu Coronazeiten noch sicherer und angenehmer machen können. Klar, Andalusien hat und hatte immer super Coronazahlen, wenig Neuinfizierte. Die kleineren neuen Ausbrüche finden im Moment recht weit weg statt. Nerja hat eben eine andere Art von Tourismus.

Trotzdem wollen wir mit einigen Überlegungen vermeiden, dass Sie sich in Ihrer Ferienunterkunft komisch oder unsicher fühlen. Wir wissen zwar, wer vor Ihnen in Ihrer Wohnung gewohnt hat, Sie aber nicht... Eines kann man auf jeden Fall sagen: Wir haben hauptsächlich Feriengäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Weiterhin noch Dänen, Holländer, Luxemburger und vereinzelt auch mal Schweden. Südländer und andere Nationen sehr wenig. Das ergibt sich so, weil wir so viel auf deutsch anbieten... Aber ganz egal, woher die Feriengäste stammen und wieviel anreisen etc. etc. - bei uns gibt es immer die gleiche gründliche Reinigung.

Glücklicherweise haben wir im letzten Sommer vom privaten Putzen unserer Ferienobjekte auf eine sehr gute und professionelle Putzagentur umgestellt, die die Reinigung der Ferienobjekte nicht nur sehr zeitintensiv und genau vornimmt, sondern auch sehr kompetent und mit geschultem, erfahrenen Personal. Wir haben zufällig schon letzten Sommer entschieden - wir zahlen lieber ein bisschen mehr dafür, können aber dadurch Qualität und noch mehr Professionalität anbieten. Unsere direkt bei uns angestellten Putzfrauen waren zwar wirklich immer gut und motiviert (das wissen unsere Stammgäste und man kann es oft in den Bewertungen lesen) - wechselten aber früher auch mal häufiger und die nächsten mussten wieder erneut gut eingelernt werden.

Bei den guten Agenturen sind die Arbeitsstellen - im Gegensatz zu 'privat ein paar Stunden die Woche, maximal halbtags' - beliebte Vollzeitstellen mit allen Rechten, genügend Urlaub etc. für die Arbeitnehmer. Die meisten Angestellten arbeiten in einer solchen Agentur über sehr viele Jahre. Und natürlich arbeitet man in Agenturen, die ihre Angestellten gut bezahlen, mit Personal, was das Ganze auch generell schon jahrelang und mit viel Kenntnissen macht - und auch dabei bleibt. Wir haben uns nach längerer Recherche eine besonders gute Agentur, belgisch geführte Agentur ausgesucht, die sehr viel Wert auf Details legen. Das Putzen bzw. die Ergebnisse wurden durch uns am Anfang der Zusammenarbeit schon öfter auch mal 'überraschend' überprüft (weil es auch ganz andere Agenturen oder Erfahrungen hier gibt...) und wir haben immer super Ergebnisse vorgefunden.

Schon in der Vergangenheit haben wir immer sehr viel Wert auf gute Reinigung und Hygiene in unseren privaten Unterkünften gelegt. Es wurde schon immer in unseren Bädern und Küchen mit Chlor (Desinfektion) geputzt, wir haben schon seit Anfang unserer Vermietung von Ferienwohnungen immer die Wäsche heiß genug gewaschen - und vor allem in den Ferienobjekten immer mit zusätzlichen Hygieneauflagen und Schonern gearbeitet, die jedes Mal zwischen den Gästen gewechselt und gewaschen werden. Aber seit dem Wechsel zur Agentur haben selbst wir noch viel dazulernen können. Die Chef-Putzfrau der Agentur ist wirklich ein sehr kompetenter und energiereicher Mensch und sie beweist mit Ihren über 30 Jahren Tätigkeit sehr viel Erfahrung und Kompetenz - jeden Tag aufs Neue. Das Personal wurde in allen Hygienedingen sehr gut geschult und jetzt gibt es aktuell noch einmal Extra-Themen. Und wir selbst haben für unsere Ferienobjekt zusätzlich zu allem anderen auch noch ein Luftreinigungsgerät gekauft, das je nach Buchungslage davor und danach beim Verlassen der letzten Feriengäste und dem Nachbereiten der Ferienwohnung per Timer eingeschaltet wird - um Keim-Belastungen aus der Luft zu entfernen und hygienische Sauberkeit auch im unsichtbaren Teil der Ferienunterkünfte zu bringen. Das Gerät läuft für solche Fälle in der Nacht oder über Mittag und desinfiziert die Luft. Dann wird vor dem Eintreffen der nächsten Gäste (wie gewohnt) nicht nur alles - wie immer - perfekt vorbereitet, sondern noch mal so richtig kräftig mit Frischluft durchgelüftet - und die Wohnung ist so auf jeden Fall 'hygienisch rein' und mit viel frischer Luft versorgt. Während des Putzens wurde und wird schon immer sowieso permanent gelüftet - in Andalusien geht das natürlich und macht Sinn bei dem guten Wetter. Ein paar kleine Beispiele: Bei uns wird immer auch das Geschirr durchgeschaut und gereinigt - sowie die Schränke innen. Die Türklinken werden vom sehr erfahrenen Putzteam jedes Mal gut gereinigt und nicht nur das, auch die Türen der Zimmer und Schränke sowie der Innenbereich selbst werden einer Reinigung unterzogen. Und so könnte ich ewig weiter schreiben - das würde Sie aber sicherlich langweilen...

Sie können also sicher sein, dass die Kombination des schon immer vorhandenen guten Hygienezustands unserer für Sie frisch vorbereiteten Ferienunterkünfte zusammen mit den Maßnahmen, die jetzt zu Coronazeiten dazugekommen sind, Ihnen eine sichere Ferienunterkunft bescheren wird. Weiterhin haben unsere Ferienwohnungen ja den großen Vorteil, dass sie fast wie Reihenhäuser zu sehen sind. Sie haben alle einen eigenen Eingang draußen vom Bürgersteig aus, ob nun ebenerdig oder gestuft (bei einigen Wohnungen mit einem kleinen individuellen Treppenaufgang nur zu Ihrer Wohnung). So dass Sie also ein enges Beisammensein mit anderen Leuten durchaus sehr gut vermeiden können. Über die tolle Lage der Ferienvilla Casa Almendros im küstennahen Hinterland muss man wahrscheinlich sowieso nichts sagen... die Vorteile ergeben sich von selbst... Und hier 'auf dem Dorf' ist es auch auf der Straße natürlich viel einfacher, anderen Leuten mit 'genügend Abstand' zu begegnen. Da wird sich ja nicht so eng gedrängt wie in den größeren Städten. Schätzungsweise wird Nerja dieses Jahr ja auch etwas leerer sein als normal (es wird mit ca. 30- 50% gerechnet) und die Restaurants und Bars haben ihre Tische und Stühle schon im Juni 'auf Abstand gestellt'. Wenn man also einfach mit etwas Verzicht an 100% Normalität leben kann, wird man an der Costa del Sol ziemlich viel Urlaubsfeeling bekommen. Da wir in jeder Wohnung eine gut nutzbare Küche haben mit Spülmaschine, viel Geschirr und vernünftigen Töpfen etc. können Sie auf Wunsch auch jederzeit einfach kochen anstatt Essen zu gehen. Auch hier in Spanien bieten die Restaurants zusätzlich oft einen 'Take away' Service an, so dass Sie sich auch essen holen können falls Ihnen das lieber sein sollte - oder bei einigen auch telefonisch liefern lassen können. Hier in Nerja haben wir übrigens eine ziemlich gut Pizzeria mit Lieferdienst (Junior Pizza), die Sie mit dem Moped innerhalb von ca. 40 Minuten mit frischer, hausgemachter Pizza auch nach 'San Juan de Capistrano' oder 'Oasis de Capistrano beliefert. Wir bestellen selbst oft dort und können nur sagen, dass es dort sicherlich mit die beste Pizza in dieser Ecke gibt und das auch noch günstig. Sie kommt nicht immer extrem heiß an (kommt aus dem Zentrum von Nerja), aber noch warm genug ;-) Aktuell: Schilderung zum Thema Maskenpflicht in Spanien Natürlich kann im Sommer der Urlaub auch hier noch nicht komplett und 100% normal wie in anderen Jahren laufen - aber mit tollem Wetter, Meerblick und Ihrer Sonnenterrasse und unterwegs mit einigen Abstandsregeln kann es durchaus ein - zwar etwas ungewöhnlicherer - aber schöner Sommerurlaub werden. Herzlich Willkommen im Sommer 2020 in Nerja und Andalusien.

 

Liebe Urlauber... 

...Anfang April 2020 haben wir uns entschlossen, eine persönliche Schilderung hier aus der Axarquia in Andalusien bzw. aus Nerja - wo wir nicht nur unsere privaten Ferienobjekte vermieten, sondern auch selbst wohnen - online zu stellen. Natürlich sind das unsere persönlichen Informationen sowie Zahlen und Berichte, die wir aus den seriöseren Informationsquellen haben - wie der besseren, nicht ganz so sensationsorientierten Presse - oft auch von der Ärztekammer hier vor Ort und von Medizinern. Also gibt es keinen Anspruch auf Richtigkeit und keine exakt genauen Daten zu Corona, das können andere besser - aber wir bemühen uns. Wir konnten und können alles hier vor Ort natürlich schon ganz gut verfolgen... Sie können uns auch glauben, dass wir das für alle machen, nicht hauptsächlich, um unseren Feriengästen die Sorgen zu nehmen (wir bemerken schon seit April, dass das hier im Vergleich keinenfalls mehr Buchungen bei uns produziert als bei anderen Ferienvermietern der Gegend). Wir möchten einfach gerne, dass mal korrekte Relationen der Zahlen und faire Betrachtungen der Coronazahlen und deren Bedeutung für diese Urlaubsregion online zu finden sind. Nicht nur die Interpretationen aufgrund der oftmals existierenden Sensationslust vieler Presseorgane ;-)

Und übrigens - wir können auch persönlich bestätigen, dass es hier trotz aller 'neuer Normalität' und Maskenpflicht immer noch so richtiges Urlaubsfeeling gibt, auch im Winter. Hier in Andalusien, insbesondere in der Axarquia bzw. in Nerja und Umgebung, wird sowieso nichts 'ganz so heiß gegessen wie es gekocht wird' - das gilt bei vielen Dingen auch bei den Maßnahmen. Schauen Sie einfach mal in unsere persönlichen Schilderung und Einschätzung - gerade auch in die Seite mit der Maskenpflicht etc.


Anfang Dezember 2020:
Die aktuellen Zahlen - auf die Axarquia bezogen (211.000 Einwohner) - der behördlichen Seite juntadeandalucia.es vom 08.12.2020

(Quelle immer: juntadeandalucia.es) , gleich darunter finden Sie die Werte vom 13.11.2020, dann 05.10.2020 und zum Vergleich auch noch vom 28.08.2020 :


Axarquia am 08.12.2020:
Die Zahlen vom 08.12.2020 sehen in der Axarquia sehr gut aus und in Nerja zum Beispiel sogar vorbildlich. Wir hatten aber auch (bis auf ein paar Ausnahmen) sehr gutes Wetter. Die 83 per PDIA (was früher PCR war) bedeuten auf 100.000 Einwohner 39 Neuinfizierte in den letzten 7 Tagen. In Nerja sind es mit zur Zeit nur einem Neuinfizierten unter 5/100.000.

Ganz unten haben wir nun auch mal die grafische Kurve von ganz Andalusien mit ca. 8,4 Millionen Einwohnern (etwa mit der Schweiz zu vergleichen und auch Österreich hat nur ca. 500.000 mehr) online gestellt.

Und darunter auch noch die Zahlen von Nerja, wo ja unsere Ferienobjekte liegen und wo wir wohnen.


Coronawerte der Axarquia in Andalusien vom 05.10.2020

Update am 13.11.2020: Auch hier gab es im November einen Anstieg der Coronazahlen, damit mussten wir ja rechnen. Allerdings ging es in diesem Moment schon wieder eher etwas abwärts bei den Neuinfektionen. Die Woche davor gab es noch etwas über 100 Neuinfektionen auf die letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner, am 13.11.2020 waren es 96 in den  7 Tagen davor - in der gesamten Axarquia. Es war niemand gestorben und es sind nur 4 Leute ins Krankenhaus gegangen - wahrscheinlich um es mit Sauerstoff etwas leichter zu haben beim Atmen. Das ist hier wohl oft der Hauptgrund für die Einweisung ins Krankenhaus und glücklicherweise kann es sich die Axarquia leisten, solche Fälle stationär aufzunehmen, da es ja eher ziemlich leer ist in den speziellen Corona-Zimmern auf den Normal-Stationen im Krankenhaus. Mal sehen, was kommt, denn im Moment haben wir es auch permanent warm hier gehabt und bis auf zwei oder drei bewölkte Tage und einen echten Regentag, hatten wir seit dem Sommer  gutes Wetter... Die leichten Maßnahmen, die wir hier haben, scheinen auch hier bei immer noch sehr akzeptablen Zahlen 'Früchte zu tragen' - zusammen mit dem tollen Wetter .


Update am 05.10.2020: Nach einem leichten Anstieg geht es im Moment etwas abwärts bei den Neuinfektionen. Am 28.09.2020 sind es 29 in der gesamten Axarquia, das heißt unter 14 Neuinfektionen auf 100.000 EInwohner in den letzten 7 Tagen. Es ist niemand gestorben und es gibt einige, die endlich mal wieder am Ende der Krankheit (negativ) getestet wurden. Das lieg daran, dass hier ja nur die allerwenigstens nach Abschluss der Krankheit / der Frist nochmals getestet - deswegen gibt es offiziell auch immer rechnerisch viel viel mehr aktive Fälle als in der Realität. Wenn die Gesundeten oder eigentlich wieder Negativen eben dann nicht in die Statistik eingehen, weil von denen keine PCR-Tests gemacht werden... Bluttest (das machen die meisten hier nach ca. 2 Wochen) gehen in die Statistik nicht ein bzw. werden auch nicht gemeldet.
Die Axarquia hatte am 02.10.2020 (auf die letzten 7 Tage) 56 Menschen, die positiv auf Corona getestet wurden - meistens übrigens ohne Symptome, wie wir immer wieder in den tieferen Detailstatistiken nachlesen, das waren 26,5/100.000 PCR-Positiven in den letzten 7 Tagen davor.


Corona in der Axarquia (der Landkreis, wo Nerja, Sayalonga und Torrox liegen)

28.08.2020:  Von Mitte August (unberechtigte Reisewarnung für ganz Andalusien mit 23/100.000) - da hatte noch das ganze Bundesland super Werte) im Sommer aus D) bis heute bewegen wir uns in der Axarquia von einem Wert von 11/100.000 und heute 28,44 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner - auf die letzten 7 Tage gerechnet -> also die Hälfte von der Grenze zum Risikogebiet. Im Krankenhaus sind bis zu diesem Tag insgesamt 56 Patienten gewesen und in allen Krankenhäusern 7 auf der Intensivstation insgesamt seit Beginn. Keiner ist in den letzten 7 Tagen (28.08.) auf die Intensivstation gekommen und ein Patient ist neu ins Krankenhaus gegangen - normal auf Station (natürlich isolierte Coronazimmer bzw. Station) und das alles in den letzten 7 Tagen (von oder bei 211.000 Einwohnern in der Axarquia!). 


Wenn Sie mehr über die Historie von Corona in Andalusien bzw. der Axarquia aus Frühjahr & Sommer 2020 lesen möchten:
Corona in der Axarquia heute und gestern - die Corona-Vergangenheit und Beispiele anhand von Themen, von denen wir (aus dem Frühjahr 2020) wissen, dass sie für Sie interessant sind und waren .
Viele Schilderungen haben wir mittlerweile auf diese 'Geschichts-Seite zu Corona und den Maßnahmen in Andalusien' übertragen. Dort haben wir mittlerweile die meisten Texte, die ganzen Updates und die Geschichte seit April 2020 untergebracht...



Andalusien Dezember 2020:
Größtes spanisches Bundesland bzw. aus dem spanischen übersetzt - 'Autonomie'...
Besonders beeindruckend niedrig in Andalusien sind die gelbe und die rote Kurve, das sind die Zahl der ins Krankenhaus eingewiesenen (gelb) Corona-Erkrankten und der Verstorbenen (rot). Unsere (von medizinischen Insidern gestützte) Annahme bzw. Schilderung, dass ab August anders und mehr getestet wurde, kann man auch hier wieder gut herauslesen, da die grüne Linie der Menschen mit Symptomen im Vergleich zur blauen Linie der rein nur diagnostizierten Fälle sehr viel niedriger verläuft. Im Frühjahr sah das noch ganz anders aus.


Nerja Dezember 2020:
In den letzten 14 Tagen hatte Nerja 10 Neuinfizierte und in den letzten 7 Tagen nur noch einen. Sicherlich wird mal wieder (gerade über Weihnachten und den 06. Januar) der eine oder andere dazu kommen. Generell aber hat Nerja natürlich Glück, dass es in einer Region mit dem besten Klimas Europas liegt. Viel Sonne und selbst im 'Winter' noch angenehme Frühlingstemperaturen - das scheint das Virus gar nicht zu mögen. Natürlich gab es auch hier erfolgreiche Maßnahmen, wie eine gut kontrollierbare Maskenpflicht und Geschäftsschließungen um 18 Uhr sowie über einen Zeitraum das Verbot, sein Gemeindegebiet ohne wichtigen Grund zu verlassen. Aber wir sagen immer noch, die Vorbildlichkeit der Bürger beim Maskentragen und der Geschäftsinhaber beim Desinfizieren und Lüften der Räumlichkeiten sowie das Klima haben sicherlich einen großen Teil zu den guten Zahlen beigetragen.


Genereller Hinweis:
Wir bitten Sie, Vorsicht walten zu lassen, wenn Sie selbst nach öffentlichen Zahlen für Axarquia oder Andalusien schauen. Man muss wissen, wo man sie seriös beziehen kann. Und wenn man vielleicht nicht gut spanisch spricht und vor allem nicht auch wirklich etwas von der Interpretation der Zahlen im Einzelnen versteht, sollte man nicht versuchen, sie ohne Hilfe zu beurteilen! Wir sind in all dem natürlich auch überhaupt nicht perfekt, haben aber mit der Zeit viel dazugelernt und seit März 2020 alles verfolgt.

Wir hatten permanent im Vergleich zu anderen Regionen im Norden und zum Norden Europas hier gute Coronawerte in der Axarquia. Aber man muss eines noch hinzunehmen in der Betrachtung. Damals im Frühjahr etc. wurden eher die wirklich 'kranken' Fälle betrachtet und heute wird 'Gott und die Welt' getestet. Wenn man also heutzutage ähnliche Kriterien nutzen würde wie im Frühjahr, wären die Zahlen sehr unterschiedlich und im Vergleich sehr viel niedriger was die wirklich Erkrankten angeht - und nur die wurden ja im Frühjahr erfasst.
Und wie man auch sehen kann, 'dümpeln' die Zahlen wirklich hoch und runter. Anfang Oktober eher 'runter'. Zum Termin des 28. August war die wichtige Maßnahme der Schließung des Nachtlebens (auch in Andalusien) ca. eine Woche alt. Da scheint es teils insgesamt also dadurch insgesamt trotz der permanent guten Werte hier noch Besserungen gegeben zu haben. Dann ist es im Herbst etwas gestiegen und nach den vernünftigen, aber durchaus entspannten Maßnahmen in Andalusien zum Beispiel Anfang Dezember wieder sehr gut.
Sicherlich wird es auch hier insgesamt zwischendurch immer mal wieder etwas steigen. Aber man muss trotzdem immer alles im Vergleich zu anderen Regionen und zum allgemeinen Verlauf und im Vergleich zum Anstieg überall sehen. Und wenn Sie nach den Zahlen in Andalusien insgesamt schauen, empfehlen wir, immer zu beachten, dass Andalusien die größte Autonomie (Bundesland) Spaniens mit auch einigen sehr großen Städten wie Sevilla, Granada etc. etc. ist. Das heißt, die absoluten Zahlen an Erkrankten, Verstorbenen etc. müssen ja auch höher sein als in anderen Gebieten, weil es sich ja immer auf ca. 8,4 Millionen Einwohner bezieht - Andalusien ist ungefähr so groß wie ca. Schweiz oder Österreich.